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Kinobengel
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3,0
Veröffentlicht am 19. April 2026
SALAT
Die US-Kleinstadt Normal steht unerwartet ohne Sheriff da. Bis zur Neuwahl hilft Ulysses (Bob Odenkirk) aus. Er kommt in der Bevölkerung gut an, kümmert sich neben dem üblichen Bürokram um unbedeutende Streitigkeiten. Als die Bank von Fremden überfallen wird, wenden sich seltsamerweise alle Leute gegen ihn.
„Free Fire“ machte Ben Wheatley 2016 bekannt: eine durchgestylte Ballerorgie zwischen verfeindeten kriminellen Institutionen in einer Lagerhalle als Kammerspiel inszeniert, umrahmt von John Denvers „Annie’s Song“, herrlich. Nachdem der britische Filmemacher hier am Drehbuch mitwirkte, war dies bei „Normal“ nicht der Fall, neben Derek Kolstad (John-Wick-Reihe, „Ballerina“) schrieb Hauptdarsteller und Produzent Bob Odenkirk das für den Dreh wichtige Script.
Beim Gros früherer Horror- oder Actionfilme wurde zu Recht die ewige Anbahnung des Bösen bemängelt. Die Filmindustrie hat dies durch intelligentere Gestaltung der Handlungen größtenteils geändert und „Normal“ dabei ausgelassen. In einer vielversprechend winterlichen Fargo-Atmosphäre bringt der neue Wheatley-Film nur 90 Minuten auf die Waage, dennoch dauert die Vorstellung der Hauptfigur, gleichbedeutend mit der Einführung des Sheriffs in die Gemeinde, gefühlt ewig. Kleine Ungereimtheiten, die Ulysses im Gefüge des Ortes auffallen, verhindern dann trotzdem nicht, dass die spätere Stimmungsänderung zu abrupt erscheint. Nun liefert Wheatley kiloweise Blei und literweise Blut für entsprechend verortete Fans, wobei einige Geschehnisse wegen fehlender Einstellungen nicht flüssig über die Leinwand laufen.
Während der Soundtrack passend ausgesucht ist, nimmt der Humor zwischen feinsinnig komischen Bemerkungen, schrulligen Städtern, einem Elch und Kopf-ab-Slapstick einen uneinheitlichen Weg. Schade, denn vieles an „Normal“ macht richtig Spaß, insbesondere die stets besonnen wirkende, von dem erfahrenen Odenkirk gut verkörperte Hauptfigur sowie der furiose Showdown.
Unterm Strich bildet „Normal“ ein unharmonisches, nur einigermaßen unterhaltsames Gemisch von Filmzutaten.
Der Film ist ein richtiger Flop! Die Story und die Schauspieler sind einfach schlecht. Schade! Zum Glück hab ich kein Cent für den Film gezahlt, hätte es sonst bitter bereut.
Hallo zusammen, meine Frau 51 und ich 48 waren eben in dem Film. Leider sind wir aus solchen Filmen raus. Denn diese Filme hat man sch sicherlich schon 1000 mal in ähnlicher Form gesehen. Der Film ist eine Mischung aus; Hot Fuzz zwei abgewichste Bullen Und the Last Stand. Nur Leider um Ecken schlechter. Liegt aber vllt. am Alter. Wenn ihr schon oft im Kino wärt und euch als Kinogänger bezeichnet dann lasst es. Ich kann mir Vorstellen dass der Film für 18-22 Jährige was ist. Aber für uns war er anstrengend.