Das dekadente Ehepaar Savage (Richard E. Grant & Claire Foy) findet sich im Historiendrama „Savage House“ in einer ebenso turbulenten historischen Epoche Großbritanniens wieder: Die Filmhandlung ist in der ersten Hälfte des 18. Jhd. anzusiedeln, wo insbesondere die Jakobitenaufstände den britischen Thron und Adel zum Wanken brachten. Die Jakobiten waren eine politische Sammelbewegung, die sich jahrzehntelang für einen alternativen und vor allen Dingen katholischen Thronfolger aus religiösen, wirtschaftlichen oder auch patriotischen Gründen (pro-schottisch) einsetzten und England immer wieder mit letztlich erfolglosen Angriffen überzog.
Filmemacher Peter Glanz legt mit „Savage House“ erstmals seit 2014 wieder einen Spielfilm als Regisseur vor, zuletzt führte Glanz nämlich bei der romantischen Komödie „Liebe to go - Die längste Woche meines Lebens“ mit Jason Bateman und Olivia Wilde Regie. Zwischenzeitlich arbeitete der britisch-amerikanische Filmschaffende allerdings auch am Drehbuch zum MCU-Film „Captain America: Brave New World“ (2025).