Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
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beco
beco

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3,0
Veröffentlicht am 23. Dezember 2025
Eine nette, aber harmlose DDR-Erinnerungskomödie. Einige Klischees werden bedient, der (West-) Journalist, der hinter einer großen Story her ist, der Ossi, der natürlich grundehrlich ist, sich auf darauf einlässt und sogar Gefallen an seiner Rolle als Held findet, die Freundin, die ihre Karriere dieser Weichenstellung zu verdanken hat und die Tochter, spoiler: die dem Vater die bittere Wahrheit ersparen will, dass seine Frau, ihre Mutter, die Familien als IM bespitzelt hat.

Das ist denn doch etwas zuviel, der Spaß bleibt auf der Strecke, als Satire viel zu harmlos, von mir nur ein annehmbar plus
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 580 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 8. Dezember 2025
Für mich ergibt das Drehbuch keinen Sinn: die Grundsituation wird aufgemacht, eben daß der arme Kerl in eine Mediensituation gerät, die ihm über den Kopf zu wachsen droht und es werde divrse Figuren und Handlungsstränge gestartet. Dann aber kommt keiner so Recht in Fahrt, sondern wie in einem Baukastensystem werden immer mal wieder Szenen aus der einen oder der anderen Storyline aneinander gebaut. Spannung entsteht dabei zwar nicht, aber irgendwie bleibt der FIlm sympathisch. Das mag vor allem an Charly Hübner liegen, der seinen Betrüger als lieb und etwas naiv porträtiert, so daß man ihm kaum böse sein kann.

Fazit: VIele Nebenplots die im Nichts enden, aber der Film hat trotzdem Herz und Charme!
Rob T.
Rob T.

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3,0
Veröffentlicht am 26. Dezember 2025
Es ist das Jahr, in dem 30 Jahre Mauerfall gefeiert werden. 2019 betreibt Michael Hartung (Charly Hübner) die vermutlich letzte Videothek Berlins. Sein laden steht kurz vor dem Aus, er ist hoffnungslos überschuldet.
Da kommt ihm der Journalist Alexander Landmann (Leon Ullrich) vom Magazin "Fakt" gerade richtig. Er bietet ihm viel geld für eine Story an.
Angeblich soll Michael 1984 für eine "Massenflucht" von Ost- nach West-Berlin verantwortlich sein, weil er in der Nacht eine Weiche am Bahnhof Berlin-Friedrichstraße so umgestellt hat, dass ein Zug nach West-Berlin rollen konnte und so weit mehr als 100 Leute in den Westen konnten.
Die Story erscheint und schlägt hohe Wellen - nur: Sie ist nicht wahr, jedenfalls nicht so richtig. Aber Michael gelingt es nicht, den Wirbel darum zu beenden - denn die Geschichte ist einfach zu gut, um nicht erzählt zu werden...

Es ist Wolfgang Beckers letzter Film. Der Regisseur hatte mit "Good Bye, Lenin!" seinen größten Erfolg. Hier konnte er noch die Dreharbeiten abschließen, ehe er im Dezember 2024 gestorben ist. In "Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße" hat er sogar noch einen letzten Auftritt vor der Kamera.
Einmal mehr spielt Charly Hübner einen gutmütigen Typen, der ein wenig naiv in sein Unglück tappst. Das macht er gewohnt gut. Zudem sind in vielen Nebenrollen bekannte Gesichter zu sehen. Christiane Paul spielt eine der Frauen, die 1984 in der S-Bahn saßen. Leonie Benesch spielt Michaels Tochter. Daniel Brühl hat eine spezielle Rolle: Er ist der Schauspieler, der Michael in einer Verfilmung seiner Story spielen soll. Jürgen Vogel ist dabei, Dani levy und so einige andere mehr.
Erzählt wird einerseits, die es Medien immer wieder gelingt, Geschichten aufzubauschen, an denen eventuell gar nichts alles so stimmt, wie es erzählt wird. Aber ein wenig geht es auch um DDR-Melancholik, und um die Frage, wie man denn auf dieses Land zurückblicken soll. Und auch, dass es einen Unterschied macht, ob jemand, der in der DDR lebte über das Land spricht, oder ob es jemand ist, der sie nur von außen erlebt hat.
Dennoch kommt die ganz große Faszination nicht auf. Der Film zieht sich etwas, hat kaum emotionale Höhepunkte und hat in der Hinsicht sein Potenzial leider ein wenig verschenkt.
Jörg Schröder
Jörg Schröder

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4,0
Veröffentlicht am 9. Dezember 2025
Hab ich mich gefragt, warum gucke ich einen Film bei dem der "Hessische Rundfunk" federführend war. Gehört so ein Film nicht einfach ins Fernsehen und nicht ins Kino?! Aber das nur nebenbei... denn der Film lässt diesen Gedanken schnell verblassen. Es macht Spaß zu gucken, weil tolle Story, tolle Schauspieler und schönes Erzähltempo. Dazu lernt man eine Vorwendegeschichte kenne, die ich als Ossi noch nicht kannte ... eine S-Bahn die zu tiefsten DDR-Zeiten nach Westberlin gefahren ist aufgrund eine Weichenfehlers ...
OB_BLN _
OB_BLN _

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4,5
Veröffentlicht am 12. Dezember 2025
Toller „Berlin-Film“ mit großartigen Darstellern, welcher einem mit Liebe die kleinen Geschichten einfacher Menschen nahebringt.
Ein Wolfgang Becker eben. RIP.
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