FSK ab 12 freigegeben
Maryam (Vishka Asayesh) ist eine Menschenrechtsaktivistin aus dem Iran und im berühmt-berüchtigten Evin-Gefängnis eingekerkert. Zwar sind es medizinische Gründe, die ihr dass nun ermöglichen, aber die ihr bevorstehende Woche Hafturlaub kann sie kaum abwarten – unter anderem, weil sie so ihre Familie wiedersehen kann. Die hat jedoch ganz andere Pläne mit Maryam und eine Flucht über die Grenze in die Türkei und weiter nach Deutschland organisiert, wo ihr Mann Behnam (Majid Bakhtiari) mit den Kindern Alborz (Sam Vafa) und Dena (Tanaz Molaei) lebt. Doch so leicht ist die Entscheidung für Maryam nicht, denn wenn sie flieht, gibt sie praktisch ihren aktivistischen Kampf vor Ort auf.
4,0
stark
Haft Rooz
Familie oder Freiheitskampf – eine unmögliche Entscheidung
Von Lutz Granert
Wie gefährlich es sein kann, für Menschenrechte und Meinungsfreiheit einzutreten, zeigt die Biografie des iranischen Regisseurs und Künstlers Mohammad Rasoulof. Während seine regimekritischen Filme wie „Doch das Böse gibt es nicht“ (Goldener Bär bei der Berlinale) auf zahlreichen internationalen Festivals liefen und mit Filmpreisen überhäuft wurden, handelten die iranischen Behörden und Gerichte, wie autokratische Regimes nun mal vorgehen: Nach diversen Festnahmen, Inhaftierungen und Ausreiseverboten wurde Rasoulof im Mai 2024 zu acht Jahren Gefängnis und Peitschenhieben verurteilt. Der Strafe entkam er, wie man aus einem Instagram-Posting schlussfolgern kann, durch eine Flucht über die verschneiten Berge in Richtung Türkei (FILMSTARTS hat dazu im vergangenen Jahr auch ein großes Interview mit ihm geführt). Inzwischen lebt Rasoulof im Exil in Hamburg, wo er auch die Arbeit an seinem osca
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Produktionsland
Deutschland
Verleiher
Little Dream Pictures
Produktionsjahr
2024
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Deutsch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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