Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
No Use For A Name
14 Follower
1.704 Kritiken
User folgen
3,0
Veröffentlicht am 30. August 2026
Dieser Film hat bis auf den Titel und die Namen der Protagonisten absolut nichts mit der ikonischen 80er Jahre-Serie zu tun, die ich damals, wie auch so viele andere, verschlungen habe. Na klar, man muss auch mit der Zeit gehen, aber dennoch war ich irgendwie enttäuscht, zu sehen, was daraus geworden ist, oder wie Michael Mann im Jahr 2006 seine eigene Kultserie neu interpretiert hat.
Wenngleich die Action in vielen Teilen wirklich furios inszeniert ist (die finale Auseinandersetzung ist schlichtweg grandios!), so bleibt der Film selbst – und vor allem seine beiden Hauptfiguren – extrem unterkühlt. Crockett und Tubbs sind hier dermaßen kalt und distanziert, dass man niemals mit den beiden mitfiebern kann. Überhaupt ist der ganze Buddy-Charme der Serie zugunsten eines hochprofessionellen, über-realistischen und auch viel zu ernsten Settings gewichen. Umso mehr fühlt sich die überkonstruierte und wenig glaubwürdige Lovestory mehr wie ein Fremdkörper im Film an. Zudem wird da die eh schon viel zu behäbige Dramaturgie im Mittelteil noch mehr ausgebremst, so dass sich fast schon richtige Langeweile einstellt. Mich hat die Neuinterpretation der einstigen Kultserie jedenfalls nicht gepackt.
Falsche Besetzung der Hauptrollen unmotiviert und fade umgesetzte vorhersehbare Story. Verschwendung von Lebenszeit - dann doch lieber Katzenvideos auf Yoube !
Leider konnte Micheal Mann mit seiner „Miami Vice“-Neuverfilmung nicht im Entferntesten an den Charme der berühmten TV-Serie anknüpfen. Wer hier Sonne, Strand und Meer erwartete (so wie bei „GTA: Vice City“) wurde bitterbös enttäuscht. Was bei „Collateral“ noch perfekt funktionierte, war hier total fehl am Platz: Die grobkörnigen, verwackelten Handkamera-Bilder und die ständige Dunkelheit in Kombination mit grellem Neon-Licht verliehen dem Film das Niveau einer Low-Budget-TV-Produktion. Die dünne Handlung wurde lustlos heruntergespult, woran auch Colin Farrell und Jamie Foxx nichts ändern konnten. Einziger Pluspunkt war da Gong Li, die wie erwartet sämtliche Schauspieler und Schauspielerinnen an die Wand spielte. Ansonsten bleibt nur zu sagen: Das war wohl nix. Ach ja, und die Überlänge war ja wohl völlig unberechtigt. Ein knapper 90-Minuten-Film hätte gereicht.
Miami vice ist ein durchaus unterhaltsamer Actionthriller der jedoch leider auch die ein oder andere Länge aufweist. Die Story an sich erfindet das Rad nicht neu und man kommt nicht drum rum zu sagen dass man die Geschichte schon das ein ums andere Mal gesehen hat, dennoch weiß der Film zu überzeugen und auch einen Spannungsbogen aufzubauen. Insgesamt sind einige Sachen aber viel zu vorhersehbar und ziehen sich künstlich in die Länge ohne dass es Sinn machen würde o.ä. Colin Farrell wirkt teilweise etwas unpassend bzw. fehl am Platz macht aber insgesamt trotzdem einen guten Job. Jamie Foxx ist wie immer einfach sau cool und trägt den Film gut mit. Insgesamt ist Miami Vice ein unterhaltsamer Streifen bei dem man sich jedoch versucht sieht nur in den spannenderen Passagen inkl. Action wirklich aufmerksam zu sein.
Netter Film mit ein bisschen "BAD BOYS 2" ohne Witz, ein bisschen "COLLATERAL" ohne Tiefgang und einem bisschen "THE TRANSPORTER" ohne Action.
Die Kinorückkehr der Kult-Cops? Eigentlich nicht. Regisseur Michael Mann erschuf zwar auch damals in den 80ern die Serie mit Don Johnson und Phillip Michael Thomas, mit der hat die Serie aber wirklich nur den Filmtitel und die Namen der beiden Helden gemein. Echt ehrlich: Mann nimmt hier wieder seinen typischen, düster glänzenden Look den er bei "Collateral" und "Heat" ebenso hatte und erzählt in diesem Look eine x-beliebige Krimi Story in der sich zwei coole Bullen in einen Drogenschmugglerring einschleichen. Dabei können Farrell und Foxx (die eigentlich ein gutes Team bilden) oftmals vor Coolnes kaum laufen und die ganze völlig übertriebene Lässigkeit hat den größten Nachteil: man wird mit diesen zwei Eisschränken partout nicht warm. Der Film hat keinerlei Charme noch beleuchtet er seine zwei Helden ein wenig, die beiden sind einander echt treu aber irgendwelche Andeutungen woher sie sich kennen zum Beispiel findet man vergebens. Und dann sind da noch zwei Dinge die mir gefallen: wenn man mich bei einem solchen Film 130 Minuten fesseln will sollte man mir auch ein wenig Action geben - abgesehen von zwei oder drei Schießereien bleibt der Film aber völlig actionarm (in den Shootouts wird dann allerdings ein sagenhafter Splattergehalt geboten) und dann ist doch Michael Manns übliche Macke alles mit Videokameras zu drehen. Soll er doch, schön für ihn - ist ihm aber nicht aufgefallen dass in vielen Szenen, insbesondere den Nachtszenen, das Bild geradezu amateurhaft grisselig wirkt?!?! Eine herbe Enttäuschung.
Fazit: Cooler Look, Helden und Optik - inhaltlich ohne Herz, Gefühl, Charme oder Action. Zwei gähnend langweilige Kinostunden!
Michael Mann hat mit "Heat" den Klassiker des Kriminalfilms geschaffen und mit "Collateral" und "Public Enemies" zwei starke Filme. Was soll nun "Miami Vice"? Der Film ist wirklich nicht gut geworden und das liegt an vielen Sachen.
Das erste Problem ist, dass der Film viel zu lang geht, zum Teil ein zu langsames Tempo und viele unnötige Szenen hat. Die Action ist eher 0815 und taucht zudem relativ selten auf. Es sticht wirklich nichts hervor, da dieser ziemlich konventionell ist, außer, dass ein paar Szenen stylisch aussehen, doch auch auf dieser Ebene, hätte ich vom Look mehr erwartet. Ein anderes großes Problem ist, dass der Film cooler sein will, als er eigentlich ist und das nervt irgendwann. Obwohl "Miami Vice" mit Colin Farell und Jamie Foxx mit zwei starken Schauspielern besetzt ist, sind diese unterfordert und spielen in manchen Szenen schon fast schlecht. Ihr Schauspiel ist insgesamt solide, doch man hätte mehr erwarten können. Ihre Charaktere sind zudem ziemlich flach und langweilig. Da der Film nicht enorm viel Action bietet, könnte dieser auch sehr gute Dialogszenen besitzen, tut er aber nicht. Dazu sind die Dialogszenen nicht intensiv genug und die Dialoge insegesamt nicht gut genug. Die Kamera ist in manchen Szenen gut, in anderen filmt diese irgendwie schwachsinnig und wackelt unnötigerweise. Da der Film visuell und handwerklich nicht so gut abschneidet wie man es sich erhofft, könnte die Story doch wenigstens gut sein. Aber nein. Sie ist langweilig und zieht einen überhaupt nicht in den Bann, nach ca. einer Stunde ist das Interesse für den Film dann komplett verloren gegangen.
Fazit: Michael Mann bewies uns mit "Heat", dass er Meisterwerke liefern kann. Doch "Miami Vice" ist inhaltlich, sowie handwerklich einfach sehr enttäuschend und einfach nicht gut.
"Miami Vice" ist eher ein 0815 actionsstreifen... bietet eben nichts besonderes! der film ist ok und wirkt ganz cool und glatt und die schauspieler sind auch top... mehr auch nicht der film ist eben durchschnitt!
Kein besonders guter Film. Hat mich nicht so wirklich umgehauen. Geht viel zu lange und wird so nach einer Stunde sehr langweilig. Vielleicht sollte ich mir diesen Film nochmal anschauen aber ob ich mir das nochmal antun will? Eher nicht. Ja es gibt ein Paar tolle Szenen in den die Hölle los ist aber die sind sehr Rarr. Colin Farral´s Charakter ist ganz cool und macht eine tolle Figur. Von Jamie Foxx kann ich das nicht umbedingt behaupten.
Muss als erstes sagen, das ich die Serie noch nie so richtig gesehen habe. Kann den Film also nur als eigenständigen Film betrachten und so muss ich sagen da gibt es weitaus bessere Filme die ein ähnliches Thema behandeln ! Von den beiden Hauptakteuren kann mich nur J.Foxx halbwegs überzeugen. C.Farell hingegen kommt für mich nicht sonderlich cool rüber versucht dies aber mit allen Mitteln ! Überhaupt stimmt die Chemie zwischen den beiden nicht richtig und es kommt keine Atmosphäre auf !
Die restlichen Darsteller fallen weder positiv noch negativ auf. Gleiches gilt für die Regie, welche solide aber nicht mehr ist !
Also irgendwie hat mich das ganze recht kalt gelassen.Vielleicht ist das ganze für Fans der Serie anders, ich kann den Film jedenfalls nicht empfehlen !
Vorweg: Nur wegen Colin Farrell gesehen (von ihm auch nicht enttäuscht), so aber nur durchschnittlich. Man könnte zwar wegen C. Farrell 8/10 geben - aber ich will hier den Film werten.
Länge: Also, manche Szenen sind wirklich übertrieben langgezogen. Das gibt es hier zu bemängeln - ansonsten in Ordnung.
Darsteller/Story: C. Farrell - wie schon oben erwähnt - einsame Spitze. Auch Jamie Foxx spielt nicht übel, aber nicht herausragend. Die Story ist auch nicht mehr als durchschnittlich, weil es ähnliche Ideen schon gab und jeder sich das Ende denken kann. Auch das Ende ist abzusehen (typisch für die Serie - die "supercoolen, starken Typen" retten alles mögliche, erfüllen ihren Auftrag... etc., ist jedoch alles absehbar).
Stärken: Als Stärke kann der Film sicher sich auf zwei Darsteller beziehen: Colin Farrell, Gong Li. Alles andere gehörte zum Durchschnitt.
Schwächen: Es gab die Idee schon öfter, Ende sehr absehbar, manchmal langweilig, dann auch wieder spannend, manche Szenen zu lang gezogen.