Terminal
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Koyaanisqatsi
Koyaanisqatsi

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4,5
Veröffentlicht am 30. März 2010
In 'The Terminal' wird der Flughafen als Lebensraum entwickelt. Victor Novorski wird durch einen Kriegsfall staatenlos, muss bis auf Weiteres im Flughafen von New Yok bleiben und lernt dort Freunde kennen, wird vom Hilfesuchenden zum Helfer, findet Arbeit, lernt die amerikanische Sprache, und kann vielleicht sogar die Frau seines Lebens finden oder zumindest anderen dazu verhelfen. Und Kurioserweise schafft es der Film, dies weitaus weniger kitschig und konstruiert erscheinen zu lassen, als es beim Lesen vielleicht wirkt. Ich habe mich den ganzen Film über köstlich amüsiert und unterhalten. Es ist schon unglaublich, wie sich Novorski langsam zurechtfindet, aber Tom Hanks schafft es, das letzlich auch nicht zu unglaubwürdig erscheinen zu lassen.



Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Botschaft durch das Geschehen, worauf es eigentlich bei uns Menschen ankommt. In einem Gespräch zwischen dem Dienststellenleiter des Zolls und seinem Nachfolger Dixon sogar ganz wörtlich:



"Ich hab mich nur an die Vorschriften gehalten!"

"Manchmal muss man die Vorschriften ignorieren.

Da geht es nicht um Paragraphen, da geht es um den Menschen.

Um Mitgefühl, um Menschlichkeit.

Das sind die Grundpfeiler unserer Nation."



Im Film wirkt das aber weniger pathetisch, sondern einfach nur ehrlich und aufrichtig. Der naive Charme von Novorski trifft auch immer wieder auf die Karrieregeilheit von Dixon.



Am Ende drohte das Happy End zu dick aufgetragen zu werden (z.B. bei der Hochzeit; dem Inder, der das Flugzeug anhält; die allgegenwärtige Kopie von Novorskis Handfläche (wer denkt da nicht an 'Cast Away'?)), aber meiner Meinung nach gab es einen sehr guten Abschluss. Die Szene in der Jazzlounge war richtig rührend.



Ich war gegen Ende überrascht über die ungewöhnliche Länge des Filmes, aber letztlich hat das nicht gestört. Es kam eben nie Langeweile auf.



Tom Hanks ist für die Rolle wie geschaffen und spielt wunderbar die Wandlung von einem hilfelosen, hungerenden Gestrandeten ohne Anbindungsmöglichkeiten auf einem Flughafen bis hin zu einem Mann, der im Flughafen fast überall seine Fäden gezogen hat und und von allen Angestellten geschätzt wird. Und der trotzdem nicht vergessen hat, warum er nach New York gekommen war und schließlich heimkehrt ...
krätze
krätze

11 Follower 49 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 17. März 2010
gute idee, tolle location und ein erstklassiger hauptdarsteller (allerdings kann ich ihn überhaupt nicht leiden - er stößt mich irgendwie ab - brrrr)!



aber irgendwie scheinen mir die dinge, die auf dem flughafen und in victors leben passieren an den haaren herbeigezogen.



diese kuppelnummer, die umgehend in eine hochzeit mündet!?

die liebesgeschichte mit zeta-jones (klischeegeliebte und klischeestewardess)!



auch war der film zu lang. 90 minuten hätten gereicht.



ich habe mich zwar nicht wirklich gelangweilt und zugegegebner weise überzeugt hanks wie immer, aber man hätte mehr aus idee rausholen können.



Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Eine herrlich amüsante und romantische Tragik-Komödie mit einem gut aufgelegten Tom Hanks als tragischer Held. Wieder einmal beweist Hanks das ihm solche Figuren besonders gut liegen. Der Film ist die kompletten zwei Stunden niemals langweilig. Wirklich ein Muß für jeden Spielberg-Liebhaber und/oder Fan von Tom Hanks.
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