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    Hidalgo
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    3,7
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    BrodiesFilmkritiken
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    User folgen 5.635 Follower Lies die 4 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 2. Januar 2018
    Viggo Mortensen machte schon seit so langer Zeit Filme und hatte auch schon die ein oder andere größere Rolle – zum Star wurde er aber erst als Aragon in den drei „Herr der Ringe“ Filmen. Mit „Hidalgo“ gabs den ersten Film der mit ihm auf Starpower setzt – wenngleich dass auch finanziell wohl nicht ganz so optimal funktioniert. Trotzdem kann man doch eigentlich nicht klagen, unterm Strich ist „Hidalgo“ nämlich echt Klasse.Auch wenn es nahezu keine Szene ohne Mortensen gibt konzentriert sich der Film auf seine Geschichte, ein hemmungsloses Heldenportrait einer wahren Person (wenngleich es da auch Kritiken bezüglich der historischen Korrektheit gab) die im Laufe der Handlung eine Art Selbstfindung macht, vor allem ist das ganze aber ein wuchtiger Abenteuerwestern mit immensem Aufwand. Dazu gehören ein Sandsturm der aussieht als stecke „Die Mumie“ dahinter, ein paar wilde Schießereien und Schwertkämpfe sowie die ein oder andere Nebenhandung, etwa eine (kitschfreie) kleine Romanze, die Freundschaft von Frank mit einem Scheich (Omar Shariff) oder eine kleine Intrige die sich um das Rennen rankt. Leider hat das staubige Spektakel hin und wieder Sand im Getriebe und wird etwas schleppend (vor allem die „Geisterszene“ kurz vor dem Ende!), trotzdem hat man es letztlich mit vergnüglichen und aufregenden 130 Filmminuten zu tun. Viggo Mortensen jedenfalls beweißt erneut seine Qualität als sympathisches und humoriges Raubein mit Tiefe.Fazit: Gelegentlich etwas schleppend, insgesamt aber ein aufregender Abenteuerwestern mit Action, Tiefgang und angenehmem Humor!
    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 22. Dezember 2020
    Aus Hidalgo bin ich ehrlich gesagt nicht wirklich schlau geworden. Das titelgebende Wüstenrennen wird so gut wie gar nicht thematisiert, es wird viel Zeit mit Nebensächlichkeiten und XXL Dialoge totgeschlagen, dafür aber visuell das volle Brett gegeben, mit tollen Bildern der Wüstenlandschaften.
    Vielmehr geht es um die Geschehen zwischen den Etappen, dort darf Hopkins interessante Gespräche mit dem Scheich führen (die Dialoge sind wirklich gelungen und die Stars Sharif und Mortensen unter sich), aber auch wenig zielführendes, wie die junge Prinzessin die sich ein wenig emanzipieren möchte. Wenigstens lässt sie sich mal entführen, was eine bleihaltige Rückholaktion erforderlich macht. Manchmal übertreibt es der Film aber auch mit seinen Labereien. Man könnte die Handlung mühelos auf 100 Minuten runterkürzen, ohne das inhaltliche Löcher entstünden.
    Punkten kann Hidalgo allerdings durch einen gut dressierten Hauptdarsteller (das Pferd Hidalgo meine ich jetzt) und eben mit dem was man sich von der Geschichte erwartet. Visuell starke Bilder aus der Wüste. Das Rennen führt 3000 Meilen vom Jemen über den Irak und Syrien und die Teilnehmer müssen sich dabei nicht nur mit Hitze und Wassermangel rumplagen, sondern auch mit digitalen Sandstürmen und Heuschreckenschwärmen, Treibsand und hinterhältige Rennteilnehmer. Da hätte man deutlich mehr rausholen können.
    ¨
    So bleibt zwar ein durchaus epischer Abenteuerfilm, bei dem man aber auch gelegentlich auf dem Balkon eine rauchen kann ohne viel zu verpassen. Die nebenbei abgehandelt Themen wie Ökologie oder der Verständigung Indianer/Araber/Weiße werden zwar abgehandelt, aber nicht wirklich gebraucht. Der Film ist zwar ganz nett aber nur knapp über Durchschnitt.
    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 19. März 2010
    ...und das meine ich bestimmt nicht abwertend.

    "Hidalgo" ist im Grunde genommen ein klassischer Western/Abenteuerfilm und verzichtet sowohl handwerklich als auch inhaltlich auf jegliche Gimmicks die heutzutage zur Aufbereitung klassischer Genres (z.B. "Die Mumie", "Fluch der Karibik" oder auch "Titanic") zum Einsatz kommen. Insofern hätte "Hidalgo" auch in den Sechzigern oder Siebzigern entstanden sein können. Das tut dem Sehvergnügen aber keinen Abbruch. Eine anrührende und spannende Geschichte,ein Schuss Prärie- bzw. Wüstenromantik dazu u.das Ganze wunderbar fotografiert und in Szene gesetzt.Dazu ein paar klassisch-schöne (handgemachte) Actioneinlagen die man so aus Hollywood wohl seit den Tagen Errol Flynns kennt :)- und so fühlt man sich fast zwangsläufig u. durchaus angenehm an Klassiker wie "Lawrence von Arabien" den "Dieb von Bagdad" oder "Die Glorreichen Sieben" erinnert. Und wie in den klassischen (Spät-)Western schwingt in "Hidalgo" immer eine gute Portion Melancholie und Wehmut über den Verlust einer unwiderbringlichen Epoche mit - wobei auf jegliche zeitkritische Bezüge (von der Inianerfrage mal abgesehen) verzichtet wird ?



    Der abenteuerliche Subplot um randalierende Nomadenfürsten, intrigierende englische Ladies und eine actionreich zu befreiende Wüstenprinzessin enstammt wohl der Fantasie des Drehbuchauthors.

    Der echte Frank T.Hopkins kam seinen eigenen Berichten zufolge mit 33 Std. Vorsprung vor dem Zweitplazierten als Erster von nur drei(von insges. Hundert !) offiziell gewerteten Teilnehmern in Damaskus an. Tatsächlich verdankte er seine Siege seinem grossartigen Einfühlungsvermögen und der Tatsache, dass er zu Beginn jedes Rennens quasi den Pferden das Tempo überliess, bis die sich über ein paar Tage eingewöhnt hatte - während seine Gegner ihre Tiere oftmals rücksichtslos in Grund und Boden ritten.

    Darüberhinaus beschreibt Hopkins "Hidalgo" als durch und durch aussergewöhnlichen und klugen Mustang, mit dem er, anders als im Film dargestellt, wohl noch viele Jahre in Westernshows unterwegs war.



    Nettes Pferd :)



    Nachzulesen auf frankhopkins.com.



    7 von 10 ;)

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