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Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Zwar macht der Film trotz der einfachst gestrickten Charakterdarstellung und viel Unlogik etwas Spaß, da er sich selbst nicht zu ernst nimmt. Ich hatte allerdings viel mehr von der Verfilmung der Superhelden-Saga erwartet. Warum eigentlich Jessica Alba? Sie ist keine Schauspielerin. Für eine Susan Storm benötigt man ein anderes Kaliber, da gerade sie eine besondere Rolle im Quartett einnimmt. Denn die Comicfigur entsprach über lange Zeit dem Frauenbild der frühen 60er Jahre. "Sue" fiel schon mal in Ohnmacht und interessierte sich mehr für damalige Frauenthemen (Mode, Haushalt) als für die Rettung der Welt. Anfangs waren auch ihre Kräfte beschränkt. Sie konnte nur sich selbst unsichtbar machen. Aus diesem Umstand hätte man wirklich was machen können. So bleibt (nicht nur) ihre Geschichte leer. Ihre Beziehung zu Reed wirkt unglaubwürdig und ist einfach langweilig.
Und dies ist der Hauptschwachpunkt des Films. Statt sich die Zeit zu nehmen, dem Zuschauer die Charaktere näher zu bringen, verschwendet man sie durch Platt- und Albernheiten.
Schade, die Fantastic Four waren neben Silver Surfer und Spider Man meine Comic-Helden. Der Spinnenmann wurde würdig verfilmt. Traurig, dass bei diesem Film so leb- und lieblos zu Werke gegangen wurde. Tricktechnisch gibt es jedoch kaum etwas zu bemängeln.
Ich hoffe die Fortsetzung ("The Rise of the Silver Surver") wird um einiges besser.