Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
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Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Seine Jagd nach verlorenen Schätzen ist legendär, sein schier unverschämtes Glück, das ihm stets zur Seite steht, auch. Henry Jones jr. ist der wohl berühmteste Archäologe der Filmwelt und zugleich der begnadetste und furchtloseste Abenteurer seiner Zeit, ein komplexer Charakter eben, mit Ecken und Kanten, der gerne in ausweglose Situationen gerät, sich aber immer zu helfen weiß. Indiana Jones, oder auch Indy, wie er sich selbst nennt und genannt wird, dessen Markenzeichen der unverkennbare Fedora-Filzhut und die Peitsche ist, gilt als Meisterkreation zweier Filmemacher, die sich gesucht und gefunden haben, und die darüber hinaus zu den erfolgreichsten Mainstream-Regisseuren aller Zeiten gehören: Während sich George Lucas, Schöpfer des Star Wars-Imperiums, als Ideengeber, Produzent und âœVater❠von Indiana Jones verantwortlich zeichnet, ist es Altmeister Steven Spielberg, der die Abenteuerfilme virtuos in Szene setzt. Mit Raiders of the Lost Ark von 1981, also dem ersten Teil der jetzigen Tetralogie, schrieben Lucas und Spielberg Filmgeschichte, lösten sie doch einen wahren Indy-Kult aus, der bis heute anhält. Anders kann der mediale Hype um den aktuellen vierten Teil des Franchise nicht erklärt oder gedeutet werden. Denn seit nun mehr 19 Jahren, seit Indiana Jones and the Last Crusade von 1989 also, warten Fans der Serie auf einen würdigen Nachfolger. Was als Wunschdenken nicht weniger Anhänger begann, endet 2008 mit dem abgedrehten und in Cannes uraufgeführten vierten und voraussichtlich nicht letzten Sequel. Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull heißt er, der am meist erwartete Film des Kinojahres, über dessen diskutable Existenzfrage sich streiten lässt, schließlich sind seit dem letzten Abenteuer 19 Jahre vergangen. 19 Jahre, die nicht nur Indy-Darsteller Harrison Ford älter machen, sondern die auch neue technische Möglichkeiten verheißen. Und obgleich Spielberg auf Altbewährtes setzt, sogar auf 35mm Filmmaterial dreht und fast gänzlich auf CGI-Effekte verzichtet, fängt der neue Indy-Film nur schwer den Charme seiner Vorgänger auf, diese leichte Unbeschwertheit fehlt Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull, obwohl sich wenig am Konzept des Franchise geändert hat.

Indiana Jones (Harrison Ford) ist älter geworden, ja, zwanzig Jahre stemmt er mehr, dieser gewitzte Professor, und trotzdem ist er immer noch der draufgängerische Archäologe von früher, ein altkluger, amerikanischer Abenteurer eben, der sich herumprügelt, die großen Rätsel der Welt im Handumdrehen löst und sich keiner Gefahr zu schade ist. Dieses Mal muss sich Indy aber nicht gegen die Nazis beweisen, schließlich schreiben wir das Jahr 1957, der Zweite Weltkrieg ist bereits Geschichte, der Kalte Krieg dagegen im vollen Gange. Und so kommt es, dass Indy und sein Freund Mac (Ray Winstone) von russischen Agenten entführt werden, um genauer zu sein von der unerschrockenen Irina Spalko (Cate Blanchett), die von Jones verlangt, in einer Lagerhalle eine geheimnisvolle Kiste ausfindig zu machen. Indy wäre nicht Indy, und so ist die Holzkiste schnell identifiziert, dessen Magnettruhe einen Außerirdischen zu Tage fördert. Während die Russen den sensationellen Fund inspizieren, versucht Jones einen schnell scheiternden Fluchtversuch. Denn sein vermeintlicher Freund Mac stellt sich als Verräter heraus. Mit einer geistesgegenwärtigen Reaktion und einem geübten Peitschenschwinger macht sich der abenteuerlustige Professor auf und davon und ist schnell außer Gefahrenreichweite. Zumindest denkt er das, denn kaum rettet er sich in Sicherheit, tritt er schon ins nächste Fettnäpfchen: Durch Zufall findet sich Indy inmitten der Wüste auf der Area 51 wieder, auf der gerade ein Atomtest stattfindet. Und ja, er hat einmal mehr das Glück auf seiner Seite und überlebt mit Hilfe eines Kühlschranks die heftige Explosion. Fortan steht Jones unter Verdacht ein Doppelagent zu sein, zumindest behauptet das das FBI. Als Indy zu allem Übel auch noch von der Universität suspendiert wird, will er nur noch das Weite suchen, wird aber vom jungen Draufgänger Mutt Williams (Shia LaBeouf) davon abgehalten. Denn Mutt erzählt ihm, dass Professor Oxley (John Hurt), ein guter Freund von Jones, und seine Mutter Marion (Karren Allen) in tödlichen Schwierigkeiten stecken und zeigt ihm einen von seiner Mutter überbrachten Brief, in dem die Rede von einem mythischen Kristallschäden ist. Indy zählt eins und eins zusammen und erkennt den Ernst der Lage. Ein weiteres Abenteuer beginntâ¦

Er ist kein Held im klassischen Sinne, dieser Indiana Jones, zwar könnte er glatt einem Graphic Novel entsprungen sein, so überzogen, so unglaubwürdig sein Handeln und seine Abenteuer oftmals wirken, doch letzten Endes ist er schlichtweg zu komplex gezeichnet, um dieser Tatsache gerecht zu werden. George Lucas und Steven Spielberg stellen in allen Teilen ihren Protagonisten in den Vordergrund und schenken der Rahmenhandlung nur bedingt Beachtung, zumindest nur soviel wie nötig, um ihr Publikum zu unterhalten und ihrem Herrn Professor Freiraum zu geben. Und das hat bisher auch immer funktioniert, versteht es Spielberg doch grandios, die Rahmenhandlung so einzubetten, dass der Zuschauer nicht anders kann als sich in die Geschehnisse mit einbeziehen zu lassen. Das versucht er in Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull konsequenter Weise ein weiteres Mal, gelingen will ihm dieses Kunststück allerdings nicht. Dabei liegt es nicht einmal am Regieveteranen selbst, der handwerklich kaum Wünsche offen lässt. Es ist das verhunzte, völlig untypische und etwas albern geratene Drehbuch von David Koepp (Spider-Man, War of the Worlds), das dem vierten Teil das cineastische Genick bricht. Zwar fängt es den Zeitgeist der 50er Jahre perfekt ein, gibt nostalgische Reminiszenzen zum Besten und versteht es, seinen eifrigen Helden so darzustellen, wie man ihn kennt und wie man ihn seit nun mehr 27 Jahren liebt. Was aber darauf folgt, ja, man möchte es kaum aussprechen. Sei es nun auf die Ideenlosigkeit oder die fehlende Inspiration zurückzuführen, denn was dem Zuschauer hier inhaltlich abgeliefert wird, ist kaum der Rede wert. Natürlich, Indy kämpft einmal mehr gegen einen politischen Feind der USA, er geht einmal mehr auf die Jagd nach einem verlorenen Schatz und er gibt sich ein weiteres Mal der Liebe hin. Und trotzdem gelingt es Koepp nicht, den Charme seiner Vorgänger aufzugreifen, sondern versucht mit desillusionierenden und völlig überzogenen Einfällen, das Publikum für sich zu gewinnen. Man nehme die âœKühlschrank-Szene❠als Beispiel. Wenn sich Koepp im Mittelteil besinnt und zurück zu den Wurzeln geht, Indy springen und kämpfen lässt und ihn durch den peruanischen Dschungel jagt, dann kommt zumindest für kurze Zeit ein altbekanntes, nostalgisches Gefühl auf, das von einem hoch aufspielenden Harrison Ford unterstützt und geprägt wird. Doch dann, ja, dann trifft es den Zuschauer wie einen Schlag. Denn im letzten Drittel, also kurz vor Eroberung des Schatzes, inmitten des Dungeons, bei dem es Rätsel zu lösen und Gefahren zu bekämpfen gilt, offenbart Koepp die Wahrheit über die mystischen Kräfte des Kristallschädels, einem sinnentleerten Artefakt, das er als Erbe einer außerirdischen Spezies verklärt. Wenn Indiana Jones und sein misslungener und nerviger Sidekick Mutt Williams, verkörpert von Spielberg-Ziehsohn Shia LaBeouf, ein fliegendes Ufo gen Himmel empor steigen sehen, dann spätestens darf sich der sprachlose Zuschauer gerne fragen, ob er tatsächlich im richtigen Film ist. Oder ob er diese herbe Enttäuschung nur geträumt hat!?
Lamya
Lamya

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3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Vorweg: Habe die anderen Teile nicht gesehen und kann somit nicht vergleichen. So fand ich den Film ganz okay. Stellenweise etwas langweilig, aber war noch zu ertragen. Die Atmospähre war nicht wirklich stimmig. Kann man sich aber wie schon gesagt ruhig angucken.



6/10
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Gemeint ist das Traumtrio Hollywoods: George Lucas, Steven Spielberg und Harrison Ford. Ein gelungenes Comeback einer Legende. Wer sich daran stößt, dass Indiana Jones jetzt Aliens jagt, dem sie eines gesagt: Bereits in allen drei vorangegangenen Teilen der Serie sucht Indy mystische Dinge: Die Bundeslade, die heiligen Sankara-Steine und den heiligen Gral. Diese Dinge kann wohl keiner als überaus realistisch ansehen. Das Einzige, was an diesem Film auszusetzen ist, dass (bei mir jedenfalls) bis auf einige, wenige Ausnahmen nicht das Feeling der alten Trilogie aufkommt. Das kann am fortgeschrittenen Alter des Hauptdarstellers, an dem etwas unpassenden Charakter von Shia LeBeouf oder der doch (zu) modernen Aufmachung (siehe CGI-Effekte bei er Verfolgungsjagd im Dschungel) liegen, ich kann es nicht sagen. Gefallen hat mit die Rückkehr von Karen Allen. Insgesamt ist Indiana Jones IV eine gelungene Fortsetzung, kommt aber (natürlich) an die alten Filme nicht heran. Trotzdem schlägt das "Königreich des Kristallschädels" jeden Abenteuerfilm, der in den letzten Jahren so dahergekommen ist.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich fand den neuen Indy-Teil spitze, es waren einige selbstironische Sequenzen dabei und einige gewagte, aber zündende Gags, die man in früheren Teilen, vor allem in Teil 1, nicht erwartet hätte. Man sollte, meiner Meinung nach, nicht so verschlossen gegenüber Neuerungen oder stilabweichender Versuche sein, dies hält doch den Geist der Reihe am Leben.



Der 3. Teil hat sich auch schon relativ stark anderer Mittel bedient und hat der Reihe eine variierte, aber würdige Fortsetzung beschert, was auch vollkommen außer Frage steht. In keinem anderen Teil, den aktuellen ausgenommen, wurde so viel wert auf Gags gelegt. Ein Grund dafür ist eindeutig, dass auch das prägnante Darstellerduo Ford und Connery als Vater-Sohn-Gespann sehr gut harmoniert und funktioniert hat. Im 4. Teil ist dieses Motiv erneut aufgegrffen worden, indem diese Vater-Sohn-Beziehung konsequent um eine Generation weitergeführt wurde, außerdem ist Teil 4 noch um einiges selbstironischer und komödiantischer aufgebaut als der 3. Teil, um auch den Kontrast zwischen dieser sehr überspitzten Darstellung der Wissenschaft der Archäologie und dem Alter Harrison Fords, nochmal hervorzuheben und auch in gewisser Weise zu thematisieren.

Es war natürlich klar, dass diese Art der Inszenierung, die Charakteristik und die Wahl der Nebendarsteller des Films die Geister scheiden würden, aber ist dies denn eine Seltenheit? Und wäre es nicht um so "peinlicher", um meine Terminologie etwas anzupassen, wenn die Macher auf diese auflockernden Elemente verzichtet hätten und gemäß Teil 1, den unnahbaren und extrovertierten Helden Indiana Jones in alter Blüte inszeniert hätten? Spielberg und Co. wussten ganz genau, was sie tun. Für mich wird das im Film ganz deutlich.



Am Ende ist zwar die Action ein bisschen auf Kosten der Spannung und des Inhalts in den Vordergrund gerückt worden, aber dennoch ist das bombastische Finale und die umfassende Aufklärung über das Mysterium des Kristallschädels im Rahmen der Indy-Filme recht glaubwürdig und gelungen.

Was will man mehr?



Von mir 9/10.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Angefangen bei der immer wieder betonten, spärlichen Nutzung von CG Szenen; es wurde ja altmodisch gedreht, mit echten Stunts usw... Trotzdem fängt der Film mit einem typischen Paramount Intro an, welches auch aus einem Pixar Film stammen könnte (und diese billig gerenderten Erdmännchen tauchen noch öfter auch), zeigt uns weiterhin eine billig gerenderte Affenbande, die sich mit Indys Sohn Mutt durch den billig gerenderten Dschungel schwingt (und sich natürlich mit ihm verbündet; ach wie Disney niedlich...). Meinte Herr Spielberg mit altmodisch etwa, dass man bei ILM jetzt auf Pentium II setzt???



Weiter zum Cast:

Einzig brauchbarer Charakter ist Indy himself.

Marion grinst nur dumm rum und fährt ein bisschen (OK und heiratet), ist aber ansonsten nutzlos.

Mutt (Indy ihm sein Sohn) kämmt sich gerne die Haare, wird zum Schluss sogar ein echter Möchtegern Indy, der sonst auch nur fragend durch die Gegend läuft, wenn er nicht grade vorm Greenscreen steht und fechtet oder einen auf Tarzan macht.

"Mac", Indys Kumpel aus Splinter Cell Zeiten (im Krieg war Herr Jones wohl als Bond in Deutscland unterwegs), entpuppt sich ein paar mal als doppel/tripple Agent und verwirrt eigentlich nur (halt der Typ der nur das Gold will und am Ende eh draufgeht und es keinen interessiert).

Alter Mann (öhm ich glaub der hieß "Ox"?) wirft mit Lösungsfragmenten zu den Rätseln, die Dr. Jones auch selber raus bekommen würde rum, ist sonst aber der standard verwirrte alte Sack, den auch keiner braucht.

Böse Russin Dr. Spalko: standard Bösewicht, will den Kristallschädel zur Wissenserweiterung und ist generell an paranormalen Dingen interessiert, hat eine Frisur die selbst bei Verfolgungsjagden mit 180 Sachen noch Bombenfest sitzt (Ventilator im Greenscreen tut not!).



Zur "Story":

Russen wollen Kristallschädel, um mit dem ultimativen Wissen (wenn man alle zusammenführt) alle Amerikaner zu versklaven, ohne das die was merken (oder ähnlich). Dr. Jones soll Ihnen dabei helfen, alle Rätsel die zwischen den Actionszenen mal vorkommen, zu lösen: Geht in etwa so "Das heißt jenes in jener Sprache, oh ein Hebel, OK wieder eine Actionszene". Kann ja keiner ahnen, dass die Schädel zu billig gerenderten Aliens gehören, die sich einfach in einem billig gerenderten Raumschiff verschwinden (und einem mit ner überdosis Wissen toasten), sobald man ihre Überbleibsel wieder zusammengeflickt hat.



Zur Musik:

John Williams war mal ein ganz großer... jetzt Recycelt er aus alten Soundtracks, komponiert neu was sich anhört wie aus ner Zeichentrickserie, und vermischt das ganze dann mit einem legendären Theme (welches ungefähr wieder so oft vorkommt wie im 1. Teil).



Fazit:

Ich fand den Film wirklich SCHEISSE (nicht nur weil Indiana Jones eine Atomexplosion in einem Kühlschrank überlebt)! Es kommt einfach kein Indy Flair auf, die billigen Computergenerierten Sachen nerven gewaltig, und die Mitte des Film zieht sich extrem... +beknackte Story (Akte X für ganz ganz arme)
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Was soll ich sagen...



Ich habe bereits viele Filmkritiken geschrieben auf diversen Seiten, doch selten hat mich ein Film derart enttäuscht wie Indiana Jones 4. Ich bin mit geringen Erwartungen ins Kino gegangen. Ich sagte mir: "Ich erwarte einen lustigen Film, der sich nicht allzu ernst nimmt. Mit guter Action und lustigen Sprüchen!" Eben ganz im Stile Indiana Jones!



Doch was ich geboten bekam war eine Katastrophe: Ein fürchterliches Drehbuch steht an erster Stelle. Man merkt, dass George Lucas in den 10 Jahren Entwicklungszeit nicht die richtigen Worte gefunden hat. Vielleicht hätte er das Drehbuch annehmen sollen, dass sowohl Ford als auch Spielberg bevorzugt haben. Wie dem auch sei: Lucas ist ja bekanntlich gut darin, Fortsetzungen von lang ersehnten Filmen in den Sand zu setzen (Man siehe Star Wars Episode 1). Von Aliens über animierte Erdmännchen ist alles dabei... nur nichts, was einem Indiana Jones Fan gefallen würde. Einzig Harrison Ford liefert eine solide Leistung ab... der Rest der Crew spielt schwach. Das Drehbuch ist derart schlecht, dass es nicht einen einzigen vernünftigen, guten und nachvollziehbaren Charakter gibt. Seit "Die Mumie" hab ich mich noch nie so geärgert Geld für einen Kinofilm ausgegeben zu haben! Ich bin zutiefst enttäuscht. Dem ganzen Film ist anzumerken, dass sich Spielberg nur widerwillig von Ford und LUcas dazu überreden lies diesen Film zu drehen. Des Weiteren ist auch die Musik von John Williams einfallslos und schwach. Ein Steve Jablonsky hat mit TRansformers eine dreifach bessere Leistung abgeliefert.



Fazit:



Ein schrottiger Film, lustlos gedreht, schwache Musik, noch schwächeres Drehbuch und unglaubwürdige Charaktäre. Ein Reinfall hoch 10. Für mich wäre der Film akzeptabel, wenn er "Die Mumie 4" hiesse, aber als Indiana Jones war es nur eine einzige Enttäuschung! So viele grosse Namen für solch einen schlechten Film!



Note: 5!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich fand den ersten und dritten Teil besser. War ein gut gemachter Film. Aber die Story war etwas komisch und die Rolle von Shia LaBeoufs war nicht so toll. Sonst war er aber unterhaltsam und actionreich. Hab mich nicht gelangweilt. Sollte aber der letzte TEil gewesen sein, irgentwann muss mal Schluss sein.
Peppi
Peppi

7 Follower 43 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Das schlimme ist ja, wenn man die Ersten 3 Teile gesehen hat,

dann muss man natürlich Teil 4 auch gesehen haben.



Nur,was kann man an Indiana Jones Teil 4 falsch machen.



Also ich hätte schon meine Probleme, eine Geschichte zu finden,

die Indiana Jones in ein zweifelhaftes Licht stellt.



Aber den Machern von Indiana Jones Teil 4 ist es gelungen.



Außerirdische, wie originell,

als würde unser Planet nicht mehr an Geheimnissen hergeben.
ilovekino
ilovekino

23 Follower 115 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Man hat wirklich viel versucht und auch sein bestes gegeben,doch der Film ist nur durchschnitt..habe auch nicht viel erwartet..
Flibbo
Flibbo

13 Follower 64 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
In diesen Zeiten ist es so gut wie unmöglich einen Geniestreich wie die ersten drei Indiana-Jones-Filme zu schaffen. Eine solche Atmosphäre von vor rund 20 bis 25 Jahren lässt sich nicht einfach wiederbeleben, das sollte bei jeder Erwartungshaltung klar sein. Aber Schreiberling George Lucas und Regisseur Spielberg erfüllten die wichtigsten Aufgaben. Denn alles, was den Kult um „Indiana Jones“ ausmachte ist wieder da, und dennoch handelt es sich weniger um einen Aufguss, als um ein ganz neues Abenteuer.



Der 65-jährige Harrison Ford ist kein Steroiden-Opfer, sondern hat sich einfach recht gut gehalten, natürlich nicht ohne diszipliniertes Training. Für sein Alter vollbringt er als „Indy“ im Film keine übermenschlichen Taten, abgesehen von den üblichen Wundern wie das Überleben im Kugelhagel. Trotzdem beschäftigt sich das Drehbuch des vierten Teils der Reihe weniger denn je mit Realismus oder Fragen wie „Wie genau gelangt man eigentlich in die Höhle am oberen Ende des Wasserfalls?“. Was soll’s, Spaß muss es machen.



Indy Nummer vier bietet toll choreografierte Actionszenen, die weitgehend der Verlockung des Einsatzes von erdrückenden CGI-Gewittern durch die neuen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts widerstehen. Eine gehörige Portion Humor und Ironie fehlt zum Glück auch nicht. Allein die Rolle der wunderbar selbstironischen Cate Blanchett ist purer Trash. Shia LaBeouf („Transformers“), ein weiterer Neuzugang in der Reihe, ist als Jones‘ Sidekick souverän und weniger nervig als der kleine Shorty aus „Tempel des Todes“, wenn seine Rolle als Lederjacke tragender Halbstarker sich auch nah an der Lächerlichkeit bewegt. Die Ansiedlung des neuen Abenteuers in den Fünfzigern ist ungewohnt, wird durch die nicht überspielte Alterung von Jones aber zugänglich. Politische Missstände der Zeit sind in die Story integriert, sodass keine Willkür entsteht, auch wenn, einfach ausgedrückt, die Nazis durch die Russen ersetzt wurden. An sich ist alles einigermaßen stimmig, nur ist die Story diesmal ein bisschen arg übersinnlich ausgefallen. An irgendeinem Ende musste man nun mal aufdrehen. Hier sind es die paranormalen Elemente.



Den mutigen Helden und den gierigen Bösewichten wird erneut ihr bekanntes Schicksal zuteil. Klischees gehören zu dieser Abenteuer-Reihe einfach dazu. Fehlanzeige für Tiefgang; Ford weiß mit seinem Charme den Film zu tragen. Wichtig ist: „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ ist ein unterhaltsamer Abenteuerfilm, der sich nicht zu ernst nimmt, erfreuliche Bezüge auf die vorangegangenen Filme aufweist, nach dem ersten Drittel eine ordentliche Steigerung erfährt und den geneigten Fan vielleicht mit einem Lächeln und der Indiana-Jones-Melodie auf den Lippen aus der Vorstellung entlässt.
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