Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Durchschnitts-Wertung
4,1
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Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 20. November 2010
Vielleicht kurz im vorraus: Der 3. Teil ist mein Lieblingsbuch, deswegen habe ich vielleicht etwas hohe Ansprüche, aber ich muss sagen, dass ich von dem Film ziemlich enttäuscht war! Das Zauberhafte und fantasievolle der ersten beiden Bände ist in diesem Film total verloren gegangen und schon bei den ersten Szenen war mir klar, dass dies nicht mein Lieblingsfilm werden würde. Die einfach nur schlecht gespielte Tante Magda, die lächerliche Szene, in der Magda immer dicker wird und der absolut überhaupt nicht lustig dargestellte Fahrende Ritter. Über sowas lachen vielleicht Fünfjährige! Im darauf folgenden Film kamen noch einige Sachen, die ich auch überhaupt nicht gut fand: Die fliegenden Dementoren, Lupin, den ich mir ganz anders vorgestellt hatte (der jedoch gut spielte), das Quidditch Spiel, die unnötige UND NERVIGE Actionszene mit der Peitschenden Weide,... Punkte hat der Film für ein paar tolle emotionale Momente und grandiose Schauspieler (vor allem Gary Oldman) gekriegt.
crimson
crimson

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4,5
Veröffentlicht am 7. November 2010
Der eindeutig (bisher) beste Teil der Harry Potter Reihe. Den Regisseur-Wechsel merkt man an allen Ecken und Enden. Der Film wirkt düsterer und beklemmender als seine Columbus-Vorgänger. Dieser kleine Stilbruch, gute Schauspieler (Ausnahme mal wieder Radcliffe) und das sehr gute Set hieven den 3. Teil ein Stück weit nach oben. Sehr gute Unterhaltung.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. August 2010
Es gibt 2 Möglichketein, ein erfolgreiches Franchise anzugehen. Variante 1: Ein Regisseur verfilmt den kompletten Stoff, wie im Falle von "Herr der Ringe", oder der Chefposten wechselt munter durch. So nun auch bei Harry Potter. Vorgänger Chris Columbus hatte die ersten beiden Bücher sehr Werkgetreu und Bonbonfarben, allerdings ohne eigene Note verfilmt und so kam der Wechsel zum Mexikaner Alfonso Cuaron zur rechten Zeit. Alfonso wer? Ja, diese Frage sei erlaubt, den bisher war er doch nur Insidern ein Begriff. Das es nicht unbedingt schlecht sein muss einen unbekannten Mann das Ruder zu übergeben, bewies ja bereits Peter Jackson. Da es sich beim dritten Teil der Potter Saga aber inhaltlich um eines der besten Bücher handelt, war meine Skepsis vom Anfang an sehr groß. Kurze Zeit hoffte ich sogar auf Steven Spielberg, der sich selbst ins Gespräch brachte und die Geschichte als "sehr interessant" befand. Aber Spielberg brauchts hier gar nicht. Cuaron überrascht in allen Belangen mit einer abstrakten, straffen und Bildgewaltigen Adaption und liefert so fast ein Meisterwerk ab. Der Film beginnt lustig und aufgregend, als harry seine tante mit einem Schwebezauber belegt und anschließend von den gehassten Dursleys flüchtet. Von beginn an wird klar, das hier ein ganz anderer Stil als bei den ersten Filmen herrscht. Optisch sind die Bilder deutlich düsterer geworden, auf Bonbon Farben wurde bewusst verzichtet und auch der Score untermalt den Wandel vom Kinder zum Erwachsenen Film. Die Geschichte wird auf die Haupthandlung reduziert, was für Fans des Romans vielleicht ärgerlich, aber nicht von wesentlicher Bedeutung ist. Bereits in Hogwarts angekommen, wird der neue Tenor klar. Ein Chor singt ein schauriges Lied bei strömenden Regen, die große Uhr von Hogwarts schlägt 12 und ein Geier kreißt um die Hütte von Hagrid. Die Zeichen stehen auf Bedrohung, Harry sieht sich in permanenter Gefahr. Die Gefühlswelt wird erstmals tiefer beleuchet und emotional erzählt. Immerhin hat er seine Eltern verloren und lernt mit dem neuen Lehrer Remus Lupin einen Freund seines Vaters kennen, der ihn beim Kampf gegen die Dementoren unterstützt. Auch die Themen sind gewachsener und verleihen dem ganzen mehr Tiefe. Es geht um Familie, Verrat und Verlust. Und die Zeit spielt eine wesentliche Rolle. Abstrakt und gefährlich ist diese, wer damit herumspielt muss die Konsequenzen fürchten. Die Bedrohung und die Zeit verleihen dem Film eine eigene spezielle Richtung. Alles wirkt ins sich stimmig und vom Timing her perfekt. Alfonso Cuaron pickt sich das für ihn wichtige aus der Vorlage heraus, hält die Spannung stets hoch und setzt das in tollen Kameraeinstellungen um. Ich war wirklich überrascht wie viel vom buch fehlte und das mich das nicht im geringsten störte. 135 Minuten fühlte ich mich super unterhalten und dem Roman stets verbunden. Das Fazit: "Der Gefangene von Askaban" ist nicht nur der beste aller bisherigen Verfilmungen, er ist auch noch ein spezieller, abstrakter, bildgewaltiger und spannender Film der von Anfang bis ende super unterhält und eindeutig die Handschrift des Regisseurs trägt, was meiner Meinung nach das wichtigste ist. Der kern des Buches bleibt erhalten, ein einenständiges werk in einem anderen Medium ist dieser Teil trotzdem. Hut ab!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 24. Juli 2010
Dass die Harry-Potter-Bücher qualitativ schlichtweg das Genre neu definieren wurde nicht zuletzt durch den Kultstatus und die überwältigenden Verkaufszahlen ausreichend bestätigt. Doch auch die Verfilmung des dritten Teils kann man als gelungen bezeichnen, denn eindrucksvoll inszeniert und somit handwerklich über jeden Zweifel erhaben, baut sich eine ungemein intensive Athmosphäre auf, die die Reihe vom Bunten hin zum Düsteren trägt und ihr auf diese Weise eine angemessene Dimension verleiht. Auch dramaturgisch ist der durchaus komplexe Stoff hervorragend adaptiert, was sich schließlich auch in dem Zeitsprung-Kniff des Drehbuchs und dessen einzigartig gutes Funktionieren zeigt. FAZIT: Inhaltich wie handwerklich optimal umgesetztes Fantasy-Epos.
KeyJay
KeyJay

5 Follower 28 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film ist auf jeden Fall besser als die beiden Vorgänger! Er hat seinen eigenen Style und das Drehbuch ist auch viel kompakter und spannender erzählt. Auch die Kameraführung ist total genial, zb als sie direkt durch das Uhrwerk und danach runter auf den großen Hof fliegt! Die Musik von John Williams ist auch besser als je zuvor. Einen Punkt Abzug gibts aber für eine Lücke im Drehbuch, am Ende sieht Harry einen Patronus in Gestalt eines Hirschs und sagt danach das er sein Dad gesehen hat, aber wie Harry darauf kommt bleibt für den Zuschauer der das Buch nicht gelesen hat unklar....aber sonst perfekter Film, der beste HP zusammen mit dem Vierten!!!!
omaha83
omaha83

79 Follower 202 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Mein erster Potter, der gar nicht so schlecht war, wie ich gedacht hab, für Kinder auf jeden fall unterhaltsam ist, aber richtig überzeugt hat er mich auch nicht.
AmabaX
AmabaX

210 Follower 328 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wieder ein richtig guter Harry Potter Teil. Besser als Teil 2 auf jeden Fall zu empfehlen.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Auch gut aber ich finde die anderen Harry Potter Filme besser!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
schade nach einer extrem starken ersten stunde schwächt der film in der zweiten so ab

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