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No Use For A Name
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4,5
Veröffentlicht am 24. Juni 2025
Großartrige Unterhaltung mit teilweise vollkommen abstruser Situationskomik, so wie wir es von den Coen Brüdern kennen. Der Cast spielt großartig auf, allen voran natürlich Tom Hanks als herrlich verschrobener und hyperintellektueller Kopf der Bande, und die Dynamik der fünf untereinander ist großartig und voller herrlicher komischer Momente! Remake, Neuauflage, Vergleiche hier, Vergleiche da, blabla, wtf?? Ich will in erster Linie unterhalten werden und da ist es mir doch vollkommen wumpe, ob es den Film schonmal gegeben hat oder nicht. Natürlich kenne ich das Original, aber betrachtet doch einfach mal den Film hier als das, was er ist, nämlich großartiges modernes Popcorn-Unterhaltungskino in Reinkultur!!!!
FAZIT: Ein großarig aufgelegter Cast bringt eine Wundertüte voller Situationskomik und absurd-grotesker mich großartig unterhalten!!!
The Ladykillers fand ich sehr lustig und es war auch keine einzige Minute lang langweilig. Das Ende ist zwar etwas schräg aber das stört nicht so sehr. Tom Hanks ist mal wieder göttlich.
Die Coens servieren einen makaberen Spaß mit ironischer Note, der zwar nicht an die Genialität ihrer Vorwerke anzuknüpfen vermag, aber dennoch mit liebenswert angelegten und dargestellten Figuren unterhalten kann.
Ich bin ja absolut vorbelastet dank Filmen wie z.B. Barton Fink: wenn die Coen Brüder draufstehen wird der Film von den Kritikern unweigerlich in den Himmel gehoben und ich finde ihn im Normalfall ziemlich lau – da ist „Ladykillers“ ja glatt mal eine erfreuliche Ausnahme. Liegt aber nicht an den Regisseuren sondern daran daß Tom Hanks endlich mal wieder Lust hatte was richtig lustiges zu machen und in der Rolle des manierlichen und intellektuellen Gauners eine Performance ohne gleichen liefert – unterstützt wird er von seinen Gangkollegen die ein herrlich dümmliches Trüppchen abgeben. Insgesamt fällt der Film ruhig und gemütlich aus und wird dadurch nicht langweilig, aber doch etwas lahm, dafür mündet die sympathische Räuberpistole zum Ende hin in absolut schwarzem Humor und ausufernder Brutalität – schade, vielleicht wäre ein leicht versöhnlicheres Ende auch nicht übel gewesen. Also: nicht der Knaller schlechthin, aber doch witzig und vergnüglich!Fazit: Zum Ende hin ziemlich brutale Räuberpistole mit altmodischem Ambiente und einem genialen Tom Hanks 3 Punkte
....verehrte Leser, findet man häufig. Doch in diesem Fall verlieren die Kritikerdarlings des amerikanischen Independentcinema - die Coen-Brüder - ihren Nimbus der Genialität und ihrer Unberechenbarkeit. Bei dem Versuch, einen Klassiker des fünfziger Jahre Ganuerkomödiengenres in den tiefsten Süden der USA zu verlegen, schiessen sie kilometerweit daneben. Und der überkandidelte Tom Hanks, der sich und uns wohl beweisen wollte, wie abgedreht er bisweilen spielen könnte - wenn man ihn denn nur lassen würde...
.....darf sich ebenfalls schämen. Gegen seine Interpretation der sprachlich ausgefallenen und überkandidelten Gangsterboßfigur, wirkt die legendäre überkandidelt agierende Figur eines Doc Emmett Brown (ja der aus "Zurück in die Zukunft") ausgeglichen bis ins Mark. Zumal der famose Christopher Lloyd zugleich Bühnenschauspieler ist - er weiß, wann man vor der Kamera ZU DICK aufträgt. Tom Hanks muß man attestieren, daß er dies noch nicht mal ansatzweise beherrscht - und die Herrn Coen ihn ähnlich als Regisseure alleine lassen, wie einst Scorsese mit Jack Nicholson in "Departed". Einzig und allein J.K.Simmons kann hier als Sprengstoffexperte glänzen, weil seine Figur vernünftig geerdet wurde. So bleibt diesem Werk die zweifelhafte Ehre, der bislang schwächste Film der Coens zu sein.
Jeder braucht sein Formtief - und man kann nicht andauernd einen Klassiker bzw. Kultfilm nach dem nächsten drehen. Sei es ihnen verziehen..........