[…]„Jurassic World“ baut die Enthüllung seiner titelgebenden Attraktion nicht lange auf, mit einem „ihr wisst ja eh alle, was kommt…“-Schubser geht’s rauf auf die Isla Nublar und ran an eine Plot Entwicklung, wie man sie steifer kaum umsetzen kann: jede Figur in „Jurassic World“ redet in persönlichen Standpunktphrasen oder die höchstens zwei Charaktereigenschaften ihrer selbst definierend daher, um die Story des Genmatschepampesuperdinos und einen Pool aus Sub- und Sub-Sub-Themen zu füllen, die allesamt äußerst schwammig bleiben. Zweitliga-Jessica Chastain Bryce Dallas Howard legt als verkniffene Kontrollfreakfrau mit rapidem Spontanitäts- und Sozialkompetenzmangel eine waschechte Katherine Heigl hin[…]und Chris Pratt ist als geerdeter Bedenkenträger der Mann für den kernig rausgepressten und anmahnenden Klartext, wenn alle anderen mit profitgeilem oder sonstwie ethnisch nicht korrektem Dinoshit aufwarten.[…]Nach dem dramaturgisch generischen und vollkommen unfokussierten Vorgeplänkel, das in seinem hilflosen Arrangement auf eine gewisse Weise B-Movie-mäßig charmant wirkt, kann der Indominus Rex zeigen, was ihn zum neuen Highlight der „Jurassic World“ macht. Ab da wird’s dann ein bißchen fokussierter, in der Szenenzusammensetzung nicht eben gekonnter und nochmal eine ganze Ecke generischer. Während die Gentechniker des Parks die T-Rex-DNA mit allem möglichen evolutionär bevorteilendem Gedöns gekreuzt haben, mischen die Macher des Films die klassische „Jurassic Park“-Formel mit „Predator“ und James Camerons „Aliens“, beide werden thematisch, szenisch und bildlich zitiert, ohne dass „Jurassic World“ die Spannung oder apokalyptische Dichte ins Duell mit dem Bat-Gürtel unter den Dinosauriern bringen könnte, der immer einen passenden Trick zum richtigen Zeitpunkt ausspielt, um seine Gegner zu übervorteilen.[…]„Jurassic World“ ist ganz unterhaltsam, so auf der obersten Wahrnehmungsstufe, auf der ein Blockbuster unterhaltsam zu sein hat. An die Klasse des Originals ist nie ein Herankommen für den Film, auch nicht in der tricktechnischen Errungenschaft und Überzeugungskraft: ein Film, der sich dem Geist von „Jurassic Park“ entgegen lehnt, dürfte in dessen Sinne gerne mal einen praktischen Effekt einbauen, ein aufregendes animatronisches Model und Puppets präsentieren und den Dino-Terror damit greifbarer und echter machen.[…]Ein guckbarer Blockbuster mit einem gewissen charmanten B-Flair, dessen narrative Naivität und Unstetigkeit nicht zu heftig in lieb- und ambitionslose Dummheit umschlägt – mehr war wohl nicht zu verlangen.[…]
Die Technik/Animation der Tiere und Umgebung ist absolut zeitgemäß für 2015. Leider ist die Geschichte so parallel zu dem Original der 90er verfasst, dass der Ablauf kaum Spannung erzeugt. Zwei Jugendliche allein unterwegs, werden vom Helden der Story gesucht und natürlich gerettet. Anzahl der spielenden Figuren wird langsam aber sicher reduziert. Das kennt man alles schon. Unterschied diesmal ist der geöffnete Park, so gibt es halt mehr Opfer. Große Überraschung...der T-Rex ist mal nicht der Böse und die Kommunikation zwischen Mensch und Raptoren finde ich eine gute Idee. Auch dass die Raptoren (wie auch unsere Haustiere) sich ihre `Freunde` selbst aussuchen. Insgesamt ist der Film technisch hervorragend gemacht, die Story leider schon altbacken. Die Beziehung zwischen Urtier und Mensch hervorzuheben ist genial. Schöner Film für alle und...Die Dinos sind zurück...!!
Lässt den dritten Teil glatt wie Citizen Kane aussehen. Unfassbar misslungene Fortsetzung, die sich eher wie ein lustloses und lauwarmes Remake bzw. Rehash des ersten Teils anfühlt. Blasse und unsymphatische eindimensionale Figuren, teilweise extrem schlechte Schauspielleistungen (was BD Wong da abgeliefert hat, schreit geradezu nach einer goldenen Himbeere!), die CGI Effekte waren vor 22 Jahren glaubwürdiger und durch die 3D Effekte stechen sie in ihrer Künstlichkeit nur noch mehr hervor, nervende und sinnlose Eastereggs und ständige "Erinnerungen" an den ersten Teil die zum purem Selbstzweck verkommen (lässt die Magie auch nicht wieder aufleben), ein lethargischer Sountrack auf Autopilot und da der Film die Handlung des Erstlings vor allem im Finale nahezu 1:1 kopiert kommt selbsterklärend 0 Spannung auf - und was die Saurieraction angeht, nun, es ist nichts was man nicht schon vorher gesehen hat. Der Indominus-Rex ist auch eine gescheirterte Idee, einfach nur ein großer Albino-Saurier dessen Mutationen nie herausstechen, da war selbst der Spinosaurus eindrucksvoller! Und die gezähmten Raptoren? Eine Farce und Karikatur welche die bösartige Präsenz der fiesen Viecher verpuffen lässt wie ein Furz im Wind und sie zu Comicfiguren degradiert (erinnert sehr unangenehm an missratene spielbergische Ideen wie zb. den Kühlschrank in Indy 4). Kurzum: Erbärmlich! Ich wollte nach nicht einmal einer halben Stunde nur noch, dass jemand diese zelluläre Mitose unterbricht.
In gewisser Weise eine Art Anti-Mad Max: Fury Road; in dem Sinne, dass man leicht erkennen kann hinter welchem vierten Installment (welches lange in der Produktionshölle schmorrte) eines populären Franchises sich wahre Inspiration verbarg und hinter welchem ein Marketing-Team.
Ich habe mich richtig auf diesen Film gefreut und mir vorab nochmal alle 3 Teile an einem Tag angeschaut. Die Vorfreude war riesig und ich muss nun zugeben das der Film wirklich gelungen ist ABER man durchaus auch enttäuscht sein kann, je nachdem was man sich selbst von dem Film verspricht..Die Verbindung mit den anderen Teilen war vorhanden, allerdings konnte ich es einfach nicht verstehen wie sich Dinosauriere abrichten lassen. Die Kinder haben diesmal eine gute Rolle gespielt und gingen einen nicht auf den Zeiger. Der Neue Dinosauriere war eine Mischung aus allen Arten, was ich meinerseits etwas übertrieben fand. Ich muss sagen an den 1 Teil kommt dieser nicht ran aber was will man schon erwarten welche Teile in irgendeinen anderen Film sind schon an den 1 Teil den ran gekommen. Doch dennoch ist dies durchaus ein guter Film geworden und man kann nur hoffen das uns Spielberg noch mehr Zeit mit den Dinosaurieren schenken wird.
Als Fazit: Ein gut gelungener Film der leider nicht alle Erwartungen erreicht, aber viel Action mit sich bringt. Zu den Schauspielern kann ich nur sagen das Chris Pratt eine Super Figur gemacht hat.
Was für ein toller Film. Als zu Beginn des Films die Kamera über den Park fliegt und der Score von John Williams ertönt, hatte ich zum ersten mal seit langer Zeit wieder dieses Wow-Feeling im Kino. Die Story ist sicher nicht besonders tiefgründig, bietet aus meiner Sicht aber einige interessante neue Ideen und Aspekte. Die Schauspieler machen Ihre Sache sehr gut, reichen aber nicht an den Cast des ersten Teils heran. Richard Attenborough war nunmal eine Ausnahmeerscheinung. Der Film hat es geschafft, mich die volle Laufzeit in den Kinosessel zu drücken und gespannt auf die Leinwand starren zu lassen. Ich konnte alles um mich rum voll vergessen, weil der Film es schafft, eine glaubwürdige und atemberaubende Welt zu erschaffen. Die visuellen Effekte sind in diesem Film kein Selbstzweck sondern dienen in jeder Szene dazu, diese Glaubwürdig zu gestalten. Für mich der beste Blockbuster 2015 bisher, klar vor Avengers 2.
JURASSIC WORLD hat mich extrem positiv überrascht. Ich bin mit nicht allzu hohen Erwartungen ins Kino gegangen, da mich die meisten Action-Blockbuster der letzten Jahre doch eher gelangweilt haben. Davon abgesehen war ich auch nie ein großer Fan der JP Reihe. Dieser Film aber ist meiner Meinung nach hervorragend. Er hat all das, was ein solcher Film erfüllen muss, nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Ich finde es generell doof, immer alles mit früher zu vergleichen. Hier haben neue Filmschaffende mit viel Liebe zum Detail einen spannenden, fesselnden, zum Teil auch wirklich sehr lustigen und rührenden Film geschaffen, der dem Original huldigt und dennoch eigenständig funktionieren kann. Chris Pratt spielt seine Rolle hervorragend und auch in den Nebenrollen gibt es einige Charaktere, die zwar den Stereotypen Figuren solcher Filme weitestgehend entsprechen, aber dadurch auch einen Mehrwert schaffen, da JURASSIC WORLD sehr wohl über einen gewissen selbstreferentiellen Humor verfügt und sich selbst nicht immer zu ernst nimmt. Die Landschaftsaufnahmen und der Score sind erste Sahne und selbst das 3D hat mich bei diesem Film ausnahmsweise mal nicht gestört und teilweise sogar Sinn gemacht.
Fazit: JURASSIC WORLD ist ein wunderbarer Action/Abenteuerfilm, der so viel Spaß macht, dass man während des Kinobesuchs das Gefühl bekommt, selbst Teil dieses Abenteuers zu sein. Ein rundum gelungener Film.
Jurassich World ist ein richtig guter Film. Er ist nicht ganz wie Jurassic Park, aber er schafte es bei mir die selbe Begeisterung für Dinos zu wecken wie der erste Teil.
Was mich sehr überraschte war die Darstellung der Dinos. Es schien mir so als hätte man versucht sie so Aussehen zu lassen wie sie schon in Jurassic Park aussahen. Daher wirkt der Film auch wie eine Fortsetzung.
Die Story des Film ist die einzige minimale Schwäche. So wird zwar im Film wieder viel Kritik an der Forschung und Haltung von Tieren gebracht, aber nicht so deutlich wie es noch Jurassic Park oder The Lost World machte. Dazu muss man sagen, dass auch nur Chris Pratt in seiner Rolle überzeugt. Bryce Dallas Howard findet zwar auch zum Ende des Films ihre Stärken, langweilt dagegen aber am Anfang.
Für mich ist Jurassic World aufjedenfall der eine würdige Fortsetzung.
Spannend mitreißend aktionreich! Es lohnt sich alle Male den Film anzugucken auch wenn man nicht auf Dinos steht. Chris Pratt meistert seine Rolle fabelhaft und man schaut ihm gerne zu wie er der Held des Parks wird.