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Jan H
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2,0
Veröffentlicht am 10. November 2015
Klar muss man bei einem Sommer-Blockbuster, indem Dinosaurier durch die Gegend hüpfen, ein wenig mehr Toleranz für seine Vorstellung von Realismus aufbringen, aber hier habe ich ein paar Dutzend Male zu oft die Augen verdreht. Dumme stereotype Charaktere mit peinlichen Dialogen, ein genetisch gezüchteter Riesen-Killer-Dino, dressierte Raptoren, die man wie Hunde durch die Gegend pfeift... mehr muss eigentlich nicht gesagt werden! Außer vielleicht, dass sich eine Menge Geklautes aus z.B. "Die Vögel", "Alien" und den Vorgänger-Filmen widerfindet *gähn*. Ich hätte das ganze Spektakel vielleicht als einen netten Kinderfilm durchgehen lassen, wenn nicht alle zehn Minuten das Blut durch die Gegend spritzen würde, dass man selbst die Freigabe ab 12 zur Diskussion stellen könnte.
Es wäre beim heutigen Stand der Technik vielleicht gar nicht so schwer gewesen, daraus einen tollen Film zu machen. Der aktuelle Kinobesucher steht ja auf solche Sachen. Hätte, wenn und aber- der Film reißt keinen so richtig vom Hocker. Die Story ist ziemlich altbacken: Viecher ticken aus- natürlich weil sie von böser Menschenhand manipuliert wurden, ein Mann -natürlich Militärvergangenheit- kann mit den Dingern reden, rettet sich, ein paar Kinder und seine mehr oder weniger Chefin (Wer rettet eigentlich die 20.000 Besucher?). Die mehr oder weniger Chefin ist gleichzeitig die, die das typische Klischee bedient. Sie ist auserkoren, den ganzen Film hin durch auf Stöckelschuhen umherzueilen und von Minute zu Minute mehr Haut zu zeigen- natürlich schön verschwitzt. Managt übrigens "Jurassic World", kann sich aber nicht das Alter ihrer Neffen merken (wie witzig...). Meine Erwartungen waren nicht all zu groß, weil von so einer aufgewärmten 20 Jahre alten Story kann man nicht viel erwarten, demzufolge bin ich auch nicht groß enttäuscht. Bildung im Kino passt schon lange nicht mehr- Marvel und Konsorten sei Dank- wir haben's verbockt und merken es nicht! Die Effekte, Szenenbild, Maske fand ich so schlecht nicht, 3D bin ich eh kein Fan von, habe ich mir erst gar nicht angetan- Abzocke! Schauspielerisch macht Chris Pratt das eigentlich ganz gut, besser als erwartet. Vincent D'Onofrio als der Bösewicht Hoskins ist absolute Bombe. Die beiden Kids nerven und spielen dermaßen grauenvoll, dass man manchmal hofft, das ein Saurier vielleicht doch mal zuschnappt. Omar Sy (Ziemlich beste Freunde) war- dachte ich- eigentlich schon weiter, als in so einen 08/15 Film eine Nebenrolle annehmen zu müssen. Nicht desto Trotz, man kann den Film bis zu Ende schauen. Lobenswert das Sam Neill, Laura Dern oder Jeff Goldblum aus "Jurassic Park" hier nicht mit irgend so einen lustlosen Cameoauftritt belästigt wurden (sie werden schon wissen warum). Fortsetzung folgt natürlich, weil der Film ja doch weit über 500 Millionen eingespielt hat und die Kids wahrscheinlich zu Weihnachten alle einen Saurier geschenkt bekommen. Außerdem haben ja ein paar Saurier überlebt.
Auch wenn richtige Kritiker diesem Film der Jurassic Reihe wesentlich weniger Punkte vergeben, ist er für mich fast so gut wie der Erste, obwohl Fortsetzungen, die nach vielen Jahren erst erscheinen, eigentlich keine Erfolge sind. Klar gibt es in diesem Film viele falsche Dinge, die Schauspieler sind nicht herausragend sondern teilweise sogar nervig und die Story nichts neues aber gerade letzteres mit der starken Anlehnung an den ersten Jurassic Park machen den wahnsinnigen Flair dieses FIlms für mich aus, bei dem ich mich in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt habe. Schon der Beginn mit der Fahrt durch das alte Jurassic Park Tor mit der typischen Musik lässt sofort das alte Flair aufleben. Die Dinosaurier sind nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen immer noch falsch dargestellt aber das ist erneut eine Erinnerung an die alten Filme. Wer den ersten Jurassic Park geliebt hat, wird diesen auch lieben, da er vom Beginn bis zum Ende eine wirklich gelungene Hommage an diesen ist.
Es wurde hier viel positives geschrieben, dem ich mich anschließen kann. Ich habe mir den Film gleich am Tag des Erscheinens auf DVD gekauft, ohne ihn vorher gesehen zu haben. Mittlerweile habe ich ihn dreimal geschaut! Fazit: Hammer! Er macht einfach Spaß. Hervorheben möchte ich die Message, die durchaus vorhanden ist: Der Mensch in seiner unvergleichlichen Arroganz kreiert, was immer er haben möchte, ohne Sinn und Verstand, nur aus Profitgier. Geht der Schuss nach hinten los, muss das Produkt weg! Damit degradiert er sich selbst zu einer armseligen Kreatur.
IN DIESER KRITIK KÖNNTE ES SPOILER GEBEN. Jurassic World ist leider nicht die Rückkehr zu altem Glanz welcher über die letzten zwei Fortsetzungen verloren ging. Er ist viel mehr ein uninspiriertes und lautes CGI-Spektakel um die 3D-Fernseher im Heimkino zu testen. Colin Trevorrow schaft es nicht einmal einen Hauch des ursprünglichen Jurassic-Zaubers auf die Leinwand zu bringen. Die Geschichte ist schon fast eins zu eins vom Original geklaut. Milliardär will Dinopark öffnen, spielt dabei mit Dinogenen rum und ein paar gierige Bösewichte sorgen dafür das diese ausbrechen und .......na ja man kennts ja bereits. Die Figuren sind keine Personen sondern eine Ansammlung sämtlicher Hollywoodcliches die einem einfallen wenn man nur drei Sekunden nachdenkt. Chris Pratt ist der Machomegamann mit stinkendem Tshirt, Bart, Kanone, Vorliebe für gefährliche Tiere und wenn er nicht gerade auf seinem Motorrad durch die Gegend heizt beeindruckt er seinen ebenso eindimensionalen weiblichen Gegenpart damit das er Fliegen mit der bloßen Hand aus der Luft fängt. Dann haben wir noch den bösen Militärfuzzi, den erst sympatisch (oh Überaschung...später aber dann kalt berechnenden) exzentrischen Milliardär, die unfreiwillig komische Nerdcrew im Kontrollraum und natürlich die Kids. Die Brüder die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich aber trotzdem durch die Gefahr in, welche sie sich übrigens meistens selber bringen, respektieren lernen. Abgesehen von einer kleinen Nebenrolle aus dem ersten Teil gibt es leider auch kein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Nostalgiefaktor ist also auch weg. Darüber hinaus entäuscht der Film vorallemweil er an manchen Stellen schlicht weg dämlich ist. So kann Chris Pratt keine 2 Sekunden mit dem Rücken zu seinen Raptoren stehen da diese ihn (und das macht ja auch Sinn) fressen würden. 20 Minuten später steigt er jedoch auf ein Motorrad und geht gemeinsam mit ihnen auf die Jagd. Häh? Wenn sich zum Schluss ein Trex, ein Veliciraptor und ein gigantischer Fischdino zusammen tun wie bei einem Wrestlingmatch um den "bösen" Oberdino zu killen schlägt sich jeder der noch nicht aus dem Kino gegangen ist entgültig die Hand vor die Stirn. Wenn man über all das hinweg sieht und auch versucht den Sack voll Product Placement von Samsung, Verizon, Cola Zero und vielen mehr zu ignorieren kann man damit vielleicht einen gähnend langweiligien Sonntag Nachmittag übertönen. Aber am besten eignet er sich sicher um die Kapazitäten von 3D-Tv`s und Surround Systemen bei Media Markt vor zu führen. Die Geldgeilheit Hollywoods hat mal wieder zugeschlagen und ähnlich wie bei Terminator auf dem Vermächtnis eines echten Klassikers rumgetrammpelt. Traurig nuhr das Steven Spielberg bei diesem Mist auch noch als Produzent mit verantwortlich war.
Dieser Film hat das große Glück ein Meisterwerk als Paten zu wissen. Sich auf den Lorbeeren des ersten Teils ausruhend, erfindet dieser Film nichts neu und bietet völlig austauschbare Charaktere. Hier werden interessante Ideen und tolle Ansätze wie etwa die Referenz an "die Vögel" billig und stümperhaft verschwendet. Anstatt auf Thrill und Spannung zu setzen, lässt man die fliegenden Saurier im Stil eines trashigen 80er Schrottstreifens hysterisch auf hysterische Touristen los. Am einfallslosesten war dann tatsächlich das Design der Dinos. Enttäuschend farblos, grau, unkreativ gestaltet. Was im ersten Teil noch funktionierte, da die Saurier damals so noch nie dargestellt worden sind, ist es eine Frechheit, das weder die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse noch frisches kreatives Potenzial genutzt worden sind, die in das Design der Urzeitechsen hätte einfließen können. Traurig. Der T-Rex sieht aus wie aus den 90ern. Ganz zu schweigen das ich von einem Special-Kombinations-Super-Hightech-Gen-Monster, dass den Dreh und Angelpunkt der Handlung darstellt, irgendwie mehr erwartet hätte. Dieser Film strotzt vor guten Einfällen und Potential das in typischer Hollywood Manier völlig unkreativ umgesetzt wird. Wiedermal: traurig. Die Schurken sind Klischeebeladen, die Kids handeln gewohnt dumm und bringen sich unnachvollziehbar dämlich in die größten gefahren und der sympathische Held muss sie natürlich retten. Der Soundtrack ist großartig da er ja bekanntlich aus dem ersten Film stammt, der Park und sein Design sind schön anzusehen, die Darsteller überzeugen, in dem was sie da tun, auch wenn es mitunter völlig dämlich ist. Popcorn Kino eben! Ich als Fan des ersten Teils habe nicht viel erwartet und wurde in meinen Erwartungen nicht enttäuscht. Schade. Mal wieder...
Kurz gesagt ein eher schlechter Film. Hatte mir mehr davon erwartet da er ja gut bewertet wurde. Wollte eigentlich nach einer Stunde aufstehen und verschwinden. Die Story sehr flach, die Schauspieler nervig (besonders die Kids). Was ich aber nicht verstehe ist, warum der Film so gute User-Wertungen hat, wo doch so viele über diesen Film jammern. "Hype"
Ich bin ein großer Fan der Jurassic-Park-Triologie und war umso mehr gespannt auf JURASSIC WORLD. Man kann gleich sagen, der Film ist ein typischer Hollywood-Blockbuster. Wahnsinnig gute Effekte und optisch 1A. In der Story zeigt mir der Film ein paar Schwächen, aber eher nur kleinere. Die Schauspieler gehen auch in Ordnung. Im Großen und Ganzen ein sehr guter Nachfolger und ein guter erster Teil für eine neue Triologie, jedoch bleiben die alten Filme unerreicht und sehen deshalb JURASSIC WORLD als eigenständiges Spin-Off und nicht als eine Fortsetzung.