WarGames - Kriegsspiele
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das Odeon
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4,5
Veröffentlicht am 28. Juli 2025
Dieser Film ist überhaupt gar nicht naiv. War er auch damals nicht. Lustigerweise oder dramatischerweise, wenn es anders gekommen wäre, lief der Film ja laut FS auch 1983.
Damit war dieser Film damals überhaupt nicht naiv, sondern hochaktuell und absolut dramatisch.
Und naiv ist dieser Film heute auch nicht, ganz im Gegenteil. Eher zeitlos, bzw mehr denn je hochaktuell. Na klar, die 80er waren mit den "Computern" aus heutiger Sicht eher possierlich, als bedrohend.
Mit der heute verfügbaren künstlichen Intelligenz kann man Bilder erschaffen und fälschen und ganze Aktenordner mit fake-news erstellen.
"Joschua hat mich angerufen" >> "Maschinen rufen keine Menschen an"
Heutzutage können sie das. Ohne es zu wissen, hat dieser Film nicht nur die Zukunft vorausgesagt, sondern auch die tatsächliche Dramatik der damaligen Gegenwart quasi dokumentiert, was damals niemand wusste, weil der vermeintliche Atomangriff vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde.
Die Welt war 1983 tatsächlich nur ein paar Minuten von einem Atomkrieg entfernt. Genau so, wie in dem Film. Was die Drehbuchschreiber in dem Moment ja gar nicht wissen konnten.
Ich liebe es. Ein Drehbuch über eine mögliche, dystopische Zukunft, die aber unbemerkt in der damaligen Gegenwart bereits tatsächlich stattfindet.
Und wenn man bedenkt, was man mit der Künstlichen Intelligenz heutzutage alles fälschen, bzw fake-news produzieren kann, würd ich sagen, dass dieser Film sich keinen Staub von den Schultern wegwischen muss, sondern nach wie vor hochaktuell ist. Kann man einem Computer vertrauen? Diese Frage müsste man sich heute wohl viel mehr stellen, als damals 1983.
Vermutlich könnte man auch heute noch mit der damaligen Technik einen dritten Weltkrieg auslösen.
Selbst wenn die Computer von damals aus heutiger Sicht eher wie Spielzeuge aussehen. Das lässt einen in der Tat eher schmunzeln, als sich erschrecken zu lassen.

Gute Besetzung, gute Leistung der Schauspieler und selbstverständlich die entweder kaum nachvollziehbaren oder unlogischen Momente, die alle 80er Jahre Filme eben so haben. So waren die 80er Filme halt.
Zitat: ´Kein Meisterwerk, aber nahe dran.´ Das unterschreibe ich.

die links klappen auf dieser scheiss homepage irgendwie nicht.
also googlen.

https
://www
.br
.de/nachrichten/deutschland-welt/1983-als-wir-kurz-vor-dem-iii-weltkrieg-standen,TVwNtS

Am 26. September 1983 schlägt die sowjetische Satellitenüberwachung Alarm. Das System meldet fünf Atom-Raketen aus den USA, die auf die UDSSR zufliegen. Eigentlich müsste der zuständige Offizier jetzt den Gegenschlag einleiten, doch er wartet ab. Minutenlang steht die Welt vor einem Atomkrieg – bis sich herausstellt, dass es ein Fehlalarm war.

https
://
ifsh
.de/news-detail/wie-ein-russischer-offizier-im-september-1983-den-dritten-weltkrieg-verhinderte-interview-in-der-ard-geschichtsserie-zeitzeichen

ifsh wie ein russischer offizier den dritten weltkrieg verhinderte



.
.
Andreas S.
Andreas S.

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4,5
Veröffentlicht am 21. September 2023
Ein findiger Schüler hackt sich in der Steinzeit des schnelllebigen Computerzeitalters unwissentlich in das Netz der atomaren Verteidigungsstreitkräfte der USA und verursacht versehentlich fast den dritten Weltkrieg. Der Hauptrechner nimmt die Aufforderung des Jungen an, mit ihm ein Spiel zu spielen. Der Preis ist die Welt. Der Junge denkt es ist ein Spiel. Er denkt er hätte ein brandneues Computerspiel gehackt, das noch gar nicht auf dem Markt ist. Für den Hauptrechner mit dem Namen Joshua ist es sowieso ein Spiel. Problemtisch ist nur, dass Joshua die Macht gegeben wurde, aus Simulation Ernst werden zu lassen.
Köstlich, wie die ganzen Volltrottel im Kommando-Stützpunkt wie aufgebrachte Hühner herumrennen und versuchen zu begreifen, dass gar kein russischer Fuchs vor der Tür steht, um sie zu verspeisen, sondern alles nur eine hanebüchene Simulation ist, die fast zu tödlichem Ernst eskaliert.
Die Message des Films ist klar. Keine Macht den Computern garniert mit einer händeringenden Botschaft an die Mächtigen der Welt, das Schreckgespenst atomare Bedrohung endlich auszutreiben, weil keine Seite im Ernstfall wirklich überleben kann.
Wargames ist unter dem Strich eine köstliche Antikriegs-Farce, bei der einem hier und da das Lachen gehörig vergeht….Weil es leider damals wie heute tatsächlich zu viele mächtige Trottel auf dieser Welt gibt, die einfach ignorieren, dass Kriege nicht wirklich ein probates Mittel sind, um die eigenen Vorstellungen und Weltbilder an das Volk zu bringen und weil die Befürchtung, daß künstliche Intelligenz überhand nehmen könnte, heute mehr denn je durchaus vorhanden ist.
Der Film ist in den frühen 80ern entstanden. Die herrlich blinkenden Computer der frühen Ära sind einfach köstlich und geben dem Film zusätzlichen Charme. Wargames ist aus Sicht der jugendlichen Hauptdarsteller luftig-leicht inszeniert ohne jemals ins Alberne abzugleiten oder den durchaus vorhanden Ernst der Lage herabzuwürdigen. Ein echter Evergreen, der nie vergehen wird. Kein Meisterwerk, aber nahe dran.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0
Veröffentlicht am 16. September 2017
Auch dies ein Film der sich mal den Staub abklopfen muß – so naiv ist der Film und die Umsetzung: ein netter, harmloser Durchschnittsteenager knackt ungewollt das US Verteidigungsministerum und löst beinahe den dritten Weltkrieg aus. Gut, das läßt einen heute nur noch müde lächeln – vor allem natürlich wenn man den Computer und die Monitore sieht wo alles über häßliche, grüne Schrift läuft. Aber in der heutigen, vom Internet dominierten Zeit hat das Ganze eben ne völlig andere Wirkung, da lächelt man nur – damals, vor bald 30 Jahren, lange bevor es das Internet gab muß das ganze wie eine ängstliche Utopie gewirkt haben. Seis drum; Matthew Broderick war bereits in jungen Jahren sehr begabt, es ist ulkig „Kill Bill“ Killer Michael Madsen als blutjungen Techniker zu sehen und man schüttelt sich geradezu über die Frisuren und den ganzen Look. Irgendwie wirkt es nicht mehr beängstigend sondern belustigend – aber man kanns trotzdem als Klassiker anrechnen.

Fazit: Steinaltes Relikt das seine damalige Schockwirkung heute nicht mehr entfalten kann – tortzdem ein Klassiker!
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