Neueste Kritiken: X-Men: Der letzte Widerstand - Seite 2
X-Men: Der letzte Widerstand
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Schildkröte
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Veröffentlicht am 3. Juni 2012
Leider unterscheidet sich der letzte Teil der klassischen X-Men Trilogie sehr von seinen Vorgängern. Als erstes fällt auf, dass die Atmosphäre, das Gefühl der Verbundenheit mit den Charakteren irgendwie zu fehlen scheint - Möglicherweise, weil Bryan Singer nicht mehr auf dem Regiestuhl sitzt. Die Story ist ungewöhnlich Kompromisslos -> Spoiler: spoiler: Unglaublich, wie schnell und geradezu gefühllos man Scott das Zeitliche segnen lässt (James Marsden musste zu dem Dreh von "Superman Returns"). Aber auch Prof. Xavier stirbt - obwohl er am Ende in einem neuen Körper steckt - und Mystique sowie Magneto verlieren ihre Kräfte.
Andere Neuerungen stören, wie z.B. das ständige Gerede von "Klassen". Das hört man in keinem anderen X-Men Film! Die Stärke eines Mutanten sollte nicht so plump klassifiziert werden, nur weil man zeigen möchte, wie mächtig ein Gegner ist und welche Gefahr von ihm ausgeht. (Völlig egal, dass es eine Mutantenkraft ist, das ist einfach unnötig) Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich ganz klar, dass Kurt Wagner - der UNGLAUBLICHE Nightcrawler - überhaupt nicht vorkommt. Der Grund dafür soll in irgendeinem Comic erklärt sein. Zum Glück hat man zumindest großartig von Neubesetzungen abgesehen, nur Kitty wird jetzt sehr gut durch Ellen Page verkörpert. Das klang jetzt alles überaus negativ, aber die ganzen Kritikpunkte machen den Film nun mal so viel schlechter als seine Vorgänger. Es ist der Unterschied von "sehr gut" zu "ganz in Ordnung" und das ist der Film unterm Strich eben - nur mittelmäßig.
Das Hauptproblem ist hier ganz klar der Wechsel am Regiestuhl. Wo es Bryan Singer noch geschafft hat den X-Men eine Tiefe einzuhauchen, scheitert Retner auf ganzer Linie. Die Figuren wirken , egal wie sehr sich die Schauspieler auch bemühen, auf Fernseh-Niveau. Das Drehbuch ist okay, jedoch kommt nie wirklich Spannung auf, und der Humor ist stellenweise peinlich. Zudem wird hier einfach zu viel auf die Action gesetzt, weniger auf die Charaktere, ihre Beziehungen zueinander,..... SPOILER: Die Szene in der Jean Grey Cyclobs tötet, hat mich einfach nur verwirrt. Hier hätte man Emotionen beim Zuschauer vielleicht emotionale Bindung aufgebaut, hat man aber nicht! Schade!!!
X-Men ist ein Film, der von Anfang bis Ende Spaß macht. Tolle Schauspieler und gute Action. Dazu eine einzigartige Story. Teil 3 war etwas schwächer als der erste Teil, aber trotzdem noch sehr gut. Sollte man sich auf jedenfall anschauen.
Gute Unterhaltung, bisschen mehr und coolere Action hätte nicht geschadet. Ganz zufriedenstellend, auch wenn mit diesen Charakteren einiges mehr möglich wäre.
Ein paar unlogische/zu sehr konstruierte Szenen, die aber nicht weiter stören.
Hey Leute ist der Film jetzt gut oder nicht??? Ich hab noch keinen X-Men Film gesehen und überlege, ob ich mir die Trilogie kaufen soll (12,99 Euro)! Würdet ihr mir dieses Angebot empfehlen?
Bitte um Reaktionen!!!
Außerdem: Welchen X-Men Film fandet ihr denn am besten?! Und wie ist Wolverine?