Wallace und Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 22. April 2011
Was für ein niedlicher Film. Eine echt witzige Story, coole Knet-Technik und schräge Dialoge mit skurillen Figuren. Auch wenn am Ende die Action ein wenig über Hand nimmt, sollte man als Fan von Trick- bzw. Animationsfilmen einen Blick auf diesen Spaß werfen.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0
Veröffentlicht am 16. September 2017
Wallace und Gromit gibt's ja schon ein paar Jahre, aber dies war das erste Stück davon daß ich mir angesehen habe (abgesehen vom Ableger "Hennen rennen" den ich zwar lustig, aber auch nicht sooo toll fand). Aber ich hab mich gut unterhalten: die witzige Story die für groß und klein funktioniert steckt randvoll mit genial platzierten Gags und ironischen Anspielungen auf andere Filme, die Technik mit den Palastinpuppen ist zwar gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber tadellos und die Handlung hat ebenso etliche tolle Überraschungen und Wendungen parat. Man merkt, aus mir spricht totale Begeisterung und die ungebremste Empfehlung sich diesen Film anzusehen. Punkt.

Fazit: Sympathische Komödie voller Phantasie und perfekt platzierten Brüllergags!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 16. April 2010
Ich habe mir den Film im Sommer auf Video gekauft und muss sagen er ist einfach klasse. Manche müssen sich den Film vielleicht 2mal anschauen, um den Sinn voll und ganz zu verstehen. Mit Chicken Run kann er nicht ganz mithalten, wer diesen Film jedoch in seinem Videoregal stehen hat, kann stolz sein. Ich finde die Kaninchen in dem Film am witzigsten.

Dieser Film ist optimal für den "Filme Abend".
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,0
Veröffentlicht am 3. September 2026
Kuscheliges, harmloses Gruselabenteuer für die Herbstzeit!

Das englische Studio Aardman Animations konnte sich in den frühen 2000ern als ernstzunehmender Konkurrent gegenüber Disney, Pixar und DreamWorks Animation etablieren. Mit ihrem ersten Stop-Motion-Film „Chicken Run“ zeigte das Studio, was sie drauf hatten: Kreative Abenteuer für Groß und Klein. Doch eigentlich wurde das Team von Aardman vor allem durch ihre Maskottchen „Wallace & Gromit“ berühmt. Das sympathische Duo bestach durch kreative und charmante Comedy und feierte schon in den 90ern einige Erfolge mit tollen Kurzfilmen, die sogar ein paar Academy Awards gewannen. 2005 war es dann endlich Zeit für den ersten großen Kinofilm unter der Regie von Steve Box und Nick Park (Letzterer ist auch der Erfinder von „Wallace & Gromit“ und führte ebenso bei „Chicken Run“ Regie). Thematisch ging es für die große Leinwandpremiere in die Herbst/Halloween-Richtung mit dem passenden Namen „Wallace & Gromit: The Curse of the Were-Rabbit“. Im Deutschen machte mensch daraus einen deutlich lahmeren Titel („Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“), aber das ist ja nix Neues. Der Film war ein großer Erfolg an den Kinokassen und ist bis heute der zweiterfolgreichste Stop-Motion-Film aller Zeiten (nach „Chicken Run“), er gewann den Oscar als bester Animationsfilm und wurde von Kritiker*innen und Publikum gleichermaßen gefeiert. Mittlerweile ist das Werk aber schon über 20 Jahre alt. Grund genug sich den putzigen Fellohren-Trip noch mal genauer anzusehen.

Wallace und sein treuer Hund Gromit sind in der Herbstzeit damit beschäftigt das Gemüse der Kleinstadt zu beschützen. Wovor? Vor gefräßigen Kaninchen. Die breiten sich zu einer ernstzunehmenden Plage aus. Dabei steht das große Gemüse-Fest vor der Tür und jeder möchte den ersten Preis abstauben. Umso schlimmer als eines Nachts ein gigantisches, Gemüse-liebendes Ungeheuer auftaucht…

„Wallace & Gromit“ ist vor allem eins: Kreativ und überaus witzig. Der britische Humor, gepaart mit dem Einfallsreichtum der Aardman-Köpfe, ergibt ein visuell und technisch eindrucksvolles Werk. Der Film sieht auch heute noch charmant und ansprechend aus. Die Bilder sind farbenfroh, es gibt wirklich viel visuelle Comedy und der klassische Stop-Motion-Stil im Knet-Format hat nichts von seinem Charme eingebüßt. „The Curse of the Were Rabbit“ wird auch in Zukunft toll aussehen, ganz im Gegensatz zu so vielen 3D-Animationswerken oder auch Live-Action-Remakes…

Der Humor ist gleichermaßen für Jung und Alt geeignet und gerade die Anspielungen auf alte Horrorfilme sind unterhaltsam. Mit seiner Laufzeit von gerade mal 85 Minuten ist der Film auch unfassbar kurzweilig. Ebenfalls stark ist der Score von Julian Nott, welcher auch das ikonische Hauptthema der Kurzfilme kreierte. Ihm zur Seite stand unter anderem auch Rupert-Gregson Williams, während der große Hans Zimmer den Soundtrack produzierte.

Schauen wir uns die Story an, ist der Film nicht ganz so auf Topniveau. Klar, der augenzwinkernde Humor und die einfache, klischeebeladene Geschichte sind ohne Zweifel gewollt, aber ein bisschen mehr Abwechslung hätte ich mir schon gewünscht. Eine sehr simple Liebesromanze mit einem extrem simplen Bösewicht, das alles ist okay, aber nicht weltbewegend. Und auch wenn der Film immer unterhält, so nimmt mich die Story am Ende emotional kaum mit. Aber dafür hab ich als Hasen- und Kaninchenliebhaber viele süße Fellnasen zu bestaunen. Und nach „Chicken Run“ setzt sich auch dieser Film für die kleinen und wehrlosen Geschöpfe ein, die man sonst als „Plage“ oder „Essen“ sieht. Eine, wie ich finde, extrem wichtige Botschaft, die viel öfter in Kinderfilmen Einzug erhalten sollte.

Ansonsten ist noch der Voice Cast erwähnenswert mit Peter Sallis, der Wallace seit den ersten Kurzfilmen seine Stimme lieh und ihn auch hier sprechen durfte, bevor er leider 2017 verstarb. Daneben sind Ralph Fiennes und Helena Bonham Carter zu hören, die im gleichen Jahr auch für Tim Burtons „Corpse Bride“ die Protagonistin sprach.

Fazit: „Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“ ist kurzweilig, kreativ, witzig und visuell sehr beeindruckend. Eine kuschelige Wohlfühlatmosphäre, die perfekt für die herbstliche Halloween-Zeit geeignet ist. Und wer Kaninchen liebt, kommt hier sowieso auf seine Kosten. Da kann man auch mal die generische Story verzeihen...
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