In meinem Himmel
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Veljanovic H.
Veljanovic H.

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3,0
Veröffentlicht am 5. Dezember 2010
Begeistert vom Trailer habe ich mir den Film angesehen, und wurde entäuscht. Nicht stark, aber schon.
Denn Peter Jackson lässt die Coming-out-of-Age Geschichten völlig weg, und erzählt uns nur von der Mördersuche. Das lässt den Film sehr oberflächlich wirken, und lässt keine Emotionen frei. Herr Jackson zeigt uns ausserdem wie cool er Special-Effekts machen kann , aber nicht das er etwas von Storytelling versteht. Es wirkt sogar als ob , er uns zeigen will das er nichts davon versteht. Aber egal.
Ein Plus bekommet der Film sicher für seine Darsteller, die sind alle großartig! Vor allem Saoirse Ronan ist super in ihrer Rolle, auch der Oscar-Nominierte Stanley Tucci glänzt als Mörder.
Alles in allem:
Obberflächlich!!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 18. Dezember 2010
Diesen Film kann man als nichts Anderes, als ein populistisches Machwerk bezeichnen. Peter Jackson behandelt ein unglaublich ernstes und problematisches Thema mit einer Naivität wie man sie selten gesehen hat.
Es ist wie immer im Leben, ein Mädchen aus einer perfekten Umwelt, mit fürsorglichem Vater und liebender Mutter wird von der schrecklichen Bestie in eine dunkle Höhle gezerrt und getötet... An sich schon ein Konzept zum Einschlafen.
Ohne jegliche Tiefe stellt Jackson eine Situation her, die zu keiner anderen Reaktion führen sollte als Mitgefühl für das Opfer und Wut auf den Täter. Aber anstatt mitzufühlen ist man viel mehr damit beschäftigt, die vor Kitsch triefenden Himmelssequenzen zu verarbeiten und nicht zu lachen, wenn es mal wieder unerträglich schmalzig wird.
Ähnlich verhält es sich mit dem Bild des Täters. Anstatt psychologischen Tiefgang einzubringen und zu hinterfragen, um so eine glaubwürdige Szenerie zu schaffen, muss man sich über eine schwarz-weiße Darstellung einer Bestie in Menschengestalt ärgern, die den ganzen Tag im Dunkeln sitzt und sich schreckliche Pläne zum Töten kleiner Mädchen ausdenkt.
Nicht weniger frustrierend ist das Ende. Einige Jahre nach dem unaufgeklärten Mord an Susie Sellman, versucht der Täter ein weiteres Mädchen mit leeren Versprechungen für sich zu gewinnen und stürzt unglücklich einen Abhang hinunter, woraufhin er an seinen Verletzungen verendet... Ich glaube vielmehr ist dazu nicht zu sagen. Ein weniger stumpfes Ende hätte es nicht geben können. Gerade diese Thematik bietet großen Anlass und verpflichtet gerade zu zu einem Ende mit Tiefgang. Stattdessen ist die Moral von der Geschicht: Töte keine kleinen Mädchen sonst fällst du den Abhang herunter.
Danke Peter!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 14. September 2010
Mit voller Wucht inszenierte der Regisseur des besten Films der Welt ein atemberaubendes Fantasy - Drama, das auch nach der letzten Minute erstaunendes Schweigen zustande bringt. War Kino vorher nichts anderes als bloßes Entertainment, bei dem man sein Gehirn an der Garderobe abgeben konnte, schlägt Jackson jetzt mit einer gefühlvollen und intelligenten Story zurück. Man könnte meinen, dass nach der Verfilmung des bis dato unmöglichen Buches "Der Herr der Ringe" kein Roman zu komplex dazu sei. Ebenso in dieser setzt Jackson auf Talente, die nicht nur vor der Kamera stehen, weil sie, wie in allen Fällen, zu große Körperpartien aufweisen. Mit der äußerst talentierten Ronan hat sich Jackson einen würdigen Nachfolger für Harley Joel Osment ausgesucht. Souverän spielt sie ihre kindliche Rolle bis zur letzten Minute und verbindet für einen Augenblick Realität und Fantasie miteinander. Ohne Zweifel einer der besten Filme im Neuzeitkino. Wir hoffen auf eine Fortsetzung ... der Leistung natürlich !
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 29. August 2010
Ein wirklich guter Film! Die Bilder sind teilweise Atemberaubend, ein Peter Jackson Film halt. Ich war echt sehr positiv überrascht.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 23. August 2010
Bis 2001 ein übergewichtiger, vollbärtiger Brillenträger aus Neuseeland die große Hollywood Bühne betrat, und mit der "Ringe" Triollogie das filmisch beste schuf, was es bis dato gab, glaubte ich das es immer nur die üblichen Verdächtigen Regisseure gibt. Namen wie Spielberg, Scorsese, Cameron oder Scott sorgten zwar Jahrzehnte lang für Filmklassiker, jedoch zeigten sich bei jedem der genannten dann noch die ersten Abnutzungserscheinungen. So tat dieser Filmbegeisterte "Hobbit" der Filmlandschaft unheimlich gut. Und wer dachte, das Jackson nur eine Eintagsfliege sei, der wurde mit "King Kong" eines besseren belehrt. 5 Topfilme also hintereinander, und so war ich sehr aufgeregt, welchem Projekt er sich wohl diesmal zuwenden würde.

Nach vielen Gerüchten war es dann also Alice Solbalds Roman, und obwohl ich das Buch nicht gelesen hatte klang die Geschichte doch sehr interessant. Und das Jackson Bücher gut verfilmen kann, hat er ja bereits bewiesen. Nun also wieder. Und wieder inszeniert der Neuseeländer das ganze sehr frei und mit seiner eigenen Note. Herausgekommen ist ein einfühlsames Drama, das wie bereits bei Clint Eastwood zu sehen, mit den verschiedenen Filmgenres jongliert. So enthält der Film Elemente eines Fantasy, Kriminal und Gespensterfilms, und setzt diese einzelnen Teile bravoröus zu einem Ganzen zusammen. Die junge Saorise Ronan zieht dabei alle aufmerksamkeit auf sich und überzeugt in ihrer Performance durch und durch. Einzig Oscarpreisträgerin Rachel Weisz kann mit ihrer Rolle nicht so recht was anfangen, was vielleicht auch an der nötigen Einsatzzeit liegt. Doch was macht "In meinem Himmel" nun zu einem fast Meisterwerk? Zum einen natürlich die ungeheure Intensität der Bilder. Hier beweist jackson, wie schon bei seinen Vorgänger Filmen, das er unheimliches Talent für Optik und Kameraeinstellungen beweist. Am Anfang fühlt man sich sofort in die Welt der 70er jahre zurück versetzt, der rötliche Bildton denn man auch von alten Fotos kennt wird hier stimmungsvoll eingesetzt. Auch die Vorstadt trifft der Macher perfekt. Die Traumwelten haben wieder einen ungeheuren GGI Eindruck, der hier vielleicht auch etwas zu viel zum Vorschein kam. Die 2 besten Szenen die ich seit langem in einem Film sah, veredeln Peter Jacksons Können. und sind, zugleich einen Hommage an Legenden wie Hitschcock oder Scorsese. Als Susi stirbt und in einem Sterilen, weißen raum steht, in dem sich eine badewanne und ein Waschbecken befindet lassen einem den Atem stocken. Ihr Mörder liegt in aller Seelenruhe im Wasser und wäscht sich das Blut ab. Hut, ab, sehr starke Einstellung. Und auch als sie ihrem Mörder auf die Schliche kommt und sich im Keller direkt hinter ihm befindet und auf der Tresor blickt, der ihre Leiche beinhaltet hätte ein Hitschcock nicht besser präsentieren können.

Fazit: Peter Jackson beweist, das er zurecht als bester Filmemacher des 21. Jahrhundert gilt. " In meinem Himmel" ist eine in fast allen belangen perfekte Romanadaptierung mit grandiosen Bildern und Kameraeinstellunge. Er erzeugt durch seine ruhig, manchmal beklemmende Einstellung Gänsehaut, was bei mir nur selten ausgelöst wird. Einzig mehr schauspielerische Tiefe bei Weisz und Wahlberg und eine nähere Beschreibung ihrer Ehe und dem Leid, denn der Tod der Tochter hervorbringt verwehren dem Film das Prädikat "Meisterwerk".
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 26. Mai 2010
Toller dramatischer Film , Super schauspielerische leistung !
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 12. April 2010
Ich verstehe ja, dass der Film so manches Herz ruehrt, aber das aendert nichts an der Tatsache das er vor Inhaltlichen Fehlern nur so strotzt und fast alles zusammenhangslos, kitschig und unlogisch ist(wie einige Schreiber vor mir bereits gut und umfangreich Aufgelistet haben). Wer sich gerne "beries eln" laesst, der sollte den Film geniessen koennen (man muss aber wirklich faehig sein das Gehirn komplett abzuschalten!), wer jedoch aufmerksam "mitdenkt" dem wird gegen Ende doch recht uebel! Aber es ist doch schon beruhigend zu wissen, dass "Der Liebe Gott" oder "Das Schicksal" einen Kindermoerder nach maximal 5 Morden "Bestraft".....lachhaft! Familien, die ein Kind durch einen aehnlichen Fall verloren haben sollten einen grossen Bogen um den Film machen, um sich nicht durch eine derartig peinliche und daemliche Aufarbeitung eines solchen Stoffes verhoehnt zu fuehlen!

Dennoch 3 Sterne wegen guter Schauspielerei....
Critics
Critics

8 Follower 38 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 25. März 2010
Peter Jackson zählt mittlerweile zu den besten Regisseuren und ist aus Hollywood nicht mehr wegzudenken. Mit "The Frighteners", "King Kong" und "Herr der Ringe" bewies er, dass er in der Lage ist, intensive Atmosphären auf die Leinwand zu bannen und dass er ein großartiges Talent hat, Geschichten unglaublich intensiv zu erzählen. In seinem neuesten Werk "In meinem Himmel" gelingt ihm dies leider nur bedingt.



Der Film basiert auf der Vorlage des Romans von Alice Sebold und erzählt die Geschichte eines jungen Mädchen namens Susie (gut gespielt von Saoirse Ronan), die von George Harvey (brilliant gespielt von Stanley Tucci, dafür nominiert als bester Nebendarsteller bei den Oscars 2010) vergewaltigt und ermordet wird. Sie verweilt fortan in einer phantastischen Zwischenwelt, lernt dort andere Jugendliche kennen und begleitet ihre Eltern (Rachel Weisz und Mark Wahlberg) auf ihrem Leidensweg. Abwechselnd wird dabei die Suche nach dem Mörder, der Leidensweg der Eltern und über das Leben in der Zwischenwelt erzählt.



In der ersten halben Stunde des Filmes begeistert er auf ganzer Linie. Es wird in Rückblenden erzählt, wie das Leben der jungen Verstorbenen bis zu dem verhängnisvollen Mord verlief. Hierbei wird auf schöne, aber auch traurige Zeiten aus dem Familienleben eingegangen. So gelangt man einen intensiven Zugang zu den Charakteren und versinkt schnell im Sog, den der Film auf den Zuschauer ausübt. Jede einzelne Szene ist liebevoll inszeniert und mit der passenden Musik untermalt. Noch hier scheint der Film sich in himmlischen Sphären zu bewegen, ehe er dann im Mittelteil fast schon in die Belanglosigkeit abrutscht.

Die nächste Stunde des zwei stündigen Dramas langweilt auf ganzer Linie. Die Zwischenwelt, in der sich die Hauptfigur des Filmes befindet, strotzt zwar nur so vor ästhetischen Höhepunkten, inhaltlich bietet dies aber nichts, was den Film nennenswert vorantreibt. Teilweise werden sogar Ansätze der ersten halben Stunde negiert oder nicht angemessen ausgeführt: So erwartet man ein sich auseinandersetzen des Hauptcharakters mit dem Tod und der Tatsache, dass sie fortan nie wieder ihre Eltern sehen wird, bekommt aber Szenen serviert, in der sie mit voller Leichtigkeit über endlos grüne Wiesen und Felder tobt. Man erwartet die Präsentation einer philosophischen Grundlage dieser Welt, in der Fragen wie "Warum ist sie dort", "welcher tiefere Sinn ergibt der Aufenthalt in dieser Welt", wobei leider keine dieser Fragen beantwortet wird. Erst nach endlosen hanebüchenen Spaßorgien beginnt Susie ihre aktuelle Situation zu reflketieren und Trauerarbeit zu leisten. Der tiefere Sinn, die anspruchsvolle Thematik, die der Film in den ersten dreißig Minuten aufgebaut hat, wird in der nächsten Stunde mit Füßen getreten, zumal in dieser Zeit nichts nennenswertes passiert: Selbst wenn man diese Szenen komplett aus dem Film streichen würde, würde man inhaltlich nichts verpassen.

In der letzten halben Stunde wendet sich dann glücklicherweise wieder das Blatt: Zumal hier wieder eine durchaus ernstere Herangehensweise an das dramatische Thema gepflegt wird, aber auch weil sich der Spannungsbogen so langsam wieder zuzieht. Auch die Qualität der Inszenierung nimmt an dieser Stelle wieder zu, so dass der Zuschauer dem Geschehen wieder gebannt folgen kann.



Schauspielerisch wird gehobenes Mittelmaß geboten. Stanley Tucci, der für seine Rolle als Mörder für einen Oscar nominiert wurde, hätte diesen sicherlich verdient. Er beweist hier eindeutig, dass er über ein großes schauspielerisches Talent verfügt. Auch der jungen Saoirse Ronan gelingt die Darstellung der jungen Ermordeten, wobei ihr eigentlich tiefgehendes Charakterbild, wie schon erwähnt, in der Mitte des Filmes eindeutig an Profil verliert. Rachel Weisz kann hingegen ihre schauspielerischen Leistungen nicht recht unter Beweis stellen. Das liegt nicht an Defiziten ihrer Leistungen im Film, sondern eher daran, dass man ihrer Rolle zu wenig Raum gegeben hat. Mark Wahlberg, der beispielsweise in "Shooter" bewiesen, dass er als Schauspieler durchaus begeistern kann, bleibt hier etwas blass: Auf der einen Seite brilliert er in manchen Szenen, auf der Anderen wirkt er überwiegend etwas gleichgültig.



Das Talent Jacksons, atemberaubende Welten zu kreieren und Emotionen auf die Leinwand zu bannen, stellt er zwar auch hier unter Beweis, versagt aber darin, dass er die Tiefe der Geschichte nicht ausreichend reflektiert. So ist aus einem potentiellen Meisterwerk leider nur ein solider Film geworden. Schade um das verschenkte Potential.
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
An sich ist das ein sehr guter Film, auch wenn ich mehr erwartet habe. Schauspielerisch war das wirklich sehr gut. Allerdings hätte man den Film an einigen Stellen sicher besser lösen können. An wenigen Stellen wurde es auch mal kurz langatmig. Wirklich mitreißen konnte mich der Film leider nicht. Im Großen und ganzen aber ein guter Film, den man sich auf jedenfall mal ansehen kann!



6/10
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Entweder habe ich einen anderen Geschmack als viele andere,oder manche wissen nicht,was gut ist!!

Dieses Buch war schwer zu verfilmen,aber es ist ihm sehr gut gelungen.

Dieser Film ist 123min. durchwegs spannend,und regt auch ein wenig zum Nachdenken,über unsere kranke Welt,an.

Ich kann diesen Film sehr empfehlen,und wünsche euch 2 spannende Stunden!!

Mike501
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