Neueste Kritiken: Hellboy - Die goldene Armee - Seite 2
Hellboy - Die goldene Armee
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Anonymer User
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Veröffentlicht am 5. September 2010
Spätestens seit "Pans Labyrinth" weiß das Kino-Publikum, woran man bei Guillermo Del Toro ist: Er ist in der Lage, surreale und doch glaubwürdige und fantasievolle Welten und Kreaturen zu erschaffen. Sein düsteres, brutales und teilweise sehr gruseliges und melancholisches Meisterwerk zählt zu den intelligentesten Fantasyfilmen überhaupt und wurde gar für den "Bester Fremdsprachiger Film"-Oscar nominiert. Eine derartige Leistung ist ihm zwar nicht mit seinem "Hellboy"-Sequel geglückt, doch der Film ist tatsächlich besser geraten als sein Vorgänger.
Der erste Teil der als Trilogie geplanten "Hellboy"-Reihe bot eine neue Art von Comic-Held: Monsterhaftes Aussehen, eine Vorliebe für Zigarren und Süßigkeiten, dem Hang zu Schmusekätzchen, feuerfest und immer einen coolen Spruch parat. Außerdem wurde man mit einer Menge abgefahrener und schräger Ideen konfrontiert ( ein SS-Mann mit Gasmaske und eine sprechende Leiche gehörten da noch zu den harmloseren Sachen ), alle der Feder von Mike Mignola entsprungen. Der Film kam gut an, schwächelte jedoch ein wenig aufgrund einiger eher mäßigen Effekte und einem stinklangweiligen Bösewicht. Diese Fehler sind nun ausgemerzt und Del Toro lässt ein Trickfeuewerk los, wie man es sicher nicht so bald wieder sehen wird: Ein turmhohes Pflanzenwesen, eine Meute bissiger kleiner Zahnfeen, welche garantiert kein Geld unters Kissen legen, ein ektoplasmischer Geist und nicht zuletzt die goldenen Krieger persönlich schmücken den mit reichlich Tempo, Spannung, Ironie und Witz inszenierten Film. Dabei nimmt sich dieser glücklicherweise nicht allzu ernst und setzt einzig und allein auf Bombast-Unterhaltung, auch wenn es gegen Ende ein wenig in die Tiefe geht.
Die Darsteller-Riege ist, abgesehen von einigen Neu-Zugängen, die gleiche geblieben: Perlman gibt dem großen Roten genau die Würze, die er braucht, wobei er stets mit einem Augenzwinkern zu spielen scheint. Sogar eine kleine Wandlung seines Charakters findet statt. Die hübsche Selma Blair hat einen dankbareren Part als im 1. Teil und kann ihr Talent besser zur Geltung bringen. Doug Jones, der Meister der Masken, hat ebenfalls mehr Raum zur Entfaltung und spielt gleicht mehrere Rollen. Jeffrey Tambor gefällt weiterhin als Tom Manning mit seiner leicht paranoiden und überforderten Art, und sogar John Hurt hat am Anfang einen Auftritt. Luke Goss überzeugt als akrobatischer Elfenprinz, der Rache für sein gepeinigtes Volk sucht, auf ganzer Linie und rutscht nie ins Kitschige ab. Ebenso ist Anna Walton als dessen Schwester ein echter Hingucker, welche zwar auch darstellerisch punkten kann, jedoch ein wenig blass bleibt.
Die Action kann man nicht anders beschreiben als: Furios! Der Film ist gespickt mit Kampfszenen, von denen die besten auf das Konto des Prinzen gehen, doch auch Hellboy darf sich wie schon in Teil eins ordentlich mit Monstern und mechanischen Kriegern prügeln. Auch einer der wahrscheinlich spektakulärsten Zweikämpfe der letzten Jahre ist am Ende zu sehen. Alles wird eingefangen von der grandiosen Kamera-Arbeit von Oscar-Preisträger Guillermo Navarro ( "Pans Labyrinth" ) und ist unterlegt mit epochaler Musik von Altmeister Danny Elfman, welche entscheidend zur unglaublichen Atmosphäre des Films beiträgt.
Inhaltlich hat der Film im Vergleich zum ersten Teil zwar keine großen Fortschritte gemacht, doch die schlichte Story macht es einfacher, auf die zahlreichen Details und humorvollen Momente einzugehen, welche vor allem auf die Geplänkel zwischen Red und Johann Krauss ( köstlich: Im Original gesprochen von Seth McFarlane mit Akzent ) zurückzuführen sind. Einige nachdenkliche Untertöne lassen sich dennoch finden, auch wenn man diese fast mit der Lupe suchen muss.
Fazit: "Hellboy 2" ist eine Comic-Verfilmung der etwas anderen Art: Schräg, witzig, surreal, unterhaltsam, fantastisch. Sogar Tim Burton hätte es nicht besser machen können. Del Toro liefert Blockbuster-Unterhaltung vom Feinsten. Man möchte heulen, wenn man bedenkt, was er aus Filmen wie "Der Kleine Hobbit" oder gar einem "Harry Potter" herausgeholt hätte.
Die Story ist klasse, Action gibt es auch genug und die Darsteller sind, wie im ersten Teil sehr überzeugend.
Allerdings ist der zweite Teil, meiner Meinung nach besser, da er Hellboy sehr viel emnschlicher darstellt und nicht als "Fremdkörper".
Da ich früher gerne Hellboycomics gelesen habe und eine Hellboy-Actionfigur hatte, kann ich mit guten Gewissen sagen, dass das eine richtig gute Verfilmung ist.
Das Highlight ist wie in Teil 1 natürlich Hellboy selbst, der wieder erstklassig von Ron Perlman verkörpert wird. Teil 1 hatte seine Stärke unter anderem darin, dass Hellboy verdeckt in "unserer Welt" agieren musste. In Teil 2 erfährt die Welt von seiner Existenz und eine Menge Fabelwesen laufen durch die Straßen der Städte. Die verdirbt ein wenig den Flair... und verkommt zu einer Art Märchen (was kein Problem sein muss, wenn man sich darauf einlassen kann und möchte) Wer erwartet hat, dass die Stärken des nicht perfekten ersten Teils ausgeweitet werden, der wird enttäuscht werden. Die Story ist sehr konstruiert und Hellboy selbst hat auch weitaus weniger coole Sprüche auf Lager.
Somit hätte man allein aus der Hauptfigur viel mehr herausholen können.... stattdessen gibt es Effekte satt.. aber das alleine macht halt noch keinen guten Film.
Kann voll mit dem ersten Teil mithalten. Vlt. auch etwas besser wie der erste Teil. Ebenfalls schöne Story und lustig gemacht. Bin sehr auf den nächsten Teil gespannt. Kann ich nur empfehlen, sich den Film anzuschauen. Daumen hoch!
Hellboy 2 ist wirklich sehr gut gelungen mit viel action und viel witz bietet er mal abwechslung zu den anderen filmen. und ic muss sagen del Torro , der mann hat einfach eine Geniale fantasie die wesen die er geschaffen hat sind unübertrefflich fantasievoll gestaltet was man auch schon in Pan's Labyrinth sehen konnte ansonsten ist der film höchst humorvoll und actionreich. besonders geeignet für fans von Herr der ringe, hellboy 1 und pans Labyrinth
Da ich Hellboy (1) nur zum Teil gesehen habe und ihn sehr lustig fand, hab ich mich mal in die Vorpremiere reingeschleppt.
Der Film hat mich nicht überzeugt, da eigentlich wenig wirklich lustige Szenen drin waren. Action hatte der Film viel zu bieten, die Story war OK. Ich weiß nicht, ob es schon klar ist ob ein HB 3 Film herauskommen wird, ich bin mir aber zu 100% sicher, das haben die letzten 10 Sekunden verraten!
Fazit:
Ein recht kurzweiliges Sequel eines Comic-Helden-Films, der allerdings nie im Leben an das Sequel an z.B Spiderman oder Batman herankommen wird.
Hellboy - Die goldene Armee ist wohl der schlechteste Film, den ich je gesehen habe. Nicht nur, dass dem Film jegliche Spannung abgeht. Die Dialoge lassen auch noch jegliches Niveau vermissen. Teil 1 war ganz gut, deshalb hab ich mir diesen auch wieder angesehen und ich wurde sehr enttäuscht. Das Ende ist total langweilig und schlecht. Lediglich einige witzige Momente konnte ich in dem Film finden. Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Kritik helfen.
Comicverfilmungen kann man heutzutage durchaus skeptisch gegenüberstehen. Trotz erfolgreichen Serien, wie "Spiderman" oder "X-Men" wurden auch Gurken à la "Catwoman" oder "Aeon Flux" auf die Leinwand gebracht. Doch hier gibt es definitiv eine Ausname: Wer Guillermo del Toros "Hellboy" verpasst, dem entgeht ein rasanter Actionfilm mit durchgeknallten Figuren, tollen Gags und einer netten Moral im Unterton.
Die Story ist schnell erzählt: Vor langer Zeit kämpften Menschen und Elben einen erbitterten Krieg, den letzteren mit Hilfe der goldenen Armee für sich entscheiden konnten. Nun, einige Jahre später will Bösewicht Peint Nuada (Luke Goss) diese Armee wieder zum Leben erwecken. Nicht damit einverstanden ist natürlich Red alias "Hellboy" (genial: Ron Perlman) mit allerhand skurriler Kreaturen im Schlepptau. Der Kampf beginnt...
Die Figuren sind durchweg einer kreativen Feder entsprungen: Alle wirken phänotypisch wie auch charakterlich völlig verschieden. Abseits der guten Gags, nähern sich manche Dialoge sogar einem philosophischen Kontext. Die Handlung ist hinsichtlich der Comicmaßstäbe relativ oberflächlich, wobei sie teils moralische und zum Nachdenken anregende Grundzüge aufweist.
Ansonsten wird der Zuschauer wunderbar unterhalten: Rasante Gags und einwandfreie Action, die lediglich durch die Tatsache, dass "Red" jeden Gegner nach ca. einer halben Minute kaputtgehauen hat und dadurch selten Spannung aufkommt, etwas gedämpft wird.
Alles in allem eine sehr gelungene Comicverfilmung. Und jetzt "lutschen Sie mich an meinem endplasmischen Crotum", ich muss mir den ersten Teil ausleihen!
Der erste Teil hatte ja noch Potential, und vermochte es, stimmig zu unterhalten, da Geschichte und Dramaturgie sauber ineinander liefen.
Leider verspielt der Regisseur im 2. Teil völlig die Möglichkeiten.
Was hat ihn nur geritten, den Film so kindgerecht anzugehen?! FSK 12 hätte mir schon eine Warnung sein sollen. Bunte Muppets trötem, trällern und qieken in einer kitschigen Plastikwelt herum. LABYRINTH (mit David Bowie) trifft STAR WARS, ZELDA, DIE BRAUT DES PRINZEN und HARRY POTTER.Unausgegoren, ohne roten Faden, streckenweise langweilig ist hier ein knallbuntes Kindermärchen zusammengestückelt worden, welches mich zu keinem Zeitpunkt fesseln konnte. Sehr schade. Weiß ja nicht, was der Regisseur beim Dreh für Pillen geworfen hat.