Terminator: Die Erlösung
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peter01
peter01

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4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
eins vorweg: man muss die story verstehen, sonst hat man leider nichts im kino verloren.

wer das wissen darüber hat, ist nahezu verpflichtet, den film zu schauen - der wahnsinn! Action pur über die ganze spielzeit, christian bale und sam worthington spielen unglaublich und anton yelchin dürfte nun endgültig der durchbrich gelungen sein.

Salvation erfüllt nahezu alle erwarungen, so ein action-kracher wird dieses jahr nur schwer zu toppen sein!
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Nach der Wahl des Regisseurs, und den ersten Teasern war klar: T4 wird ein Film aus der Retorte. Das ist heutzutage nichts schlimmes mehr, jedoch muss sich ein Streifen mit "Terminator" im Titel den Vergleich zu seinen Vorgaengern stellen. Mal ganz abgesehen davon, dass T4 aufgrund von viel Vorrausgesetztem als Stand-Alone-Werk gar nicht zu geniessen ist, ist das Kritik die man sich einfach gefallen lassen muss. Und die faellt nunmal vernichtend aus.

Nun hatten die ersten beiden Teile McG ja schon Denkanstoesse fuer sein Szenario mitgegeben. Endoskelette, die durch ein Meer aus Totenschaedeln waten, um auch die letzten, sich unter den Knochen versteckenden Menschen, zu eliminieren. Spartanisch hergerichtete Bunkeranlagen, die bereits von einem einzigen T-800er Modell aufgemischt werden; die Ausloeschung der Menschheit war so fuehlbar nahe.
Doch nichts wurde umgesetzt. Keine Ahnung was die Filmcrew dazu bewog die fesselnde Vorlage gegen diese uninspirierte Oedlandschaft einzutauschen. Da kann McG auch noch so viele Erdfarben und Blaessefilter einsetzten, das ist schlichtweg enttaeuschend. Polierte Waffen, modernste Computer und Raketentechnologien, eine Bedrohung des Kerns der Resistance ist nie erkennbar, selbst beim Endkampf in Cyberdyne kommt es so vor, als haette Skynet nur einen Terminator zur Verteidigung gebaut. Ueber den gesamten Film ziehen sich solche Logikloecher. Warum wird Reese nicht einfach getoetet, obwohl Connor den Koeder schon lange geschluckt hat? Wie auch immer, hier jetzt alle Fehler aufzuzaehlen wuerde den Rahmen sprengen.

A pro pos Kyle Reese. Die Hoffnung, wieder eine tragende Rolle zu spielen, erfuellt uns das Drehbuch nicht, aber das Milchbroetchen Yelchin ist sowieso fehlbesetzt. Und was soll das kleine schwarze Maedchen? Niemand weiss es. Bale ist ganz sicher nicht fehl am Platze, jedoch hat er mit Connor die undankbarste und einseitigste Rolle auf den Leib bekommen. Das Bryce Howard seine Frau gespielt hat faellt erst in den Credits auf. Worthington als Android Marcus Wright macht noch die beste Figur, wenn auch sein Hintergrund von Anfang an erahnt wird und die Geschichte um kybernetische Emotionen unausgegoren bleibt.

Woran T4 festhaelt ist eine unwuerdige, schwammige Story und Ueberstrapazierte High-Tech-Animation. Die Sidekicks zu den Vorgaengern zuenden traege bis gar nicht. Wenn Yelchin seinen Reese so feucht hinter den Ohren abgibt, kann der Spruch "Komm mit, wenn du leben willst!" auch gar nicht funktionieren. Lediglich bei Guns N' Roses im Radio wiegt man sich in alten Zeiten, fuer immerhin 15 Sek. Und bei dem uebertrieben kitschige Ende wird auch nur klar, dass Bale fuer den naechsten Sequel wieder ran muss.

Im Fazit 3/10 fuer die smart designten Moto-Terminator und umgesetzten HunterKiller, wie auch die ueberwiegend gute Kamerafuehrung.

FURAN
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 26. Oktober 2019
Nachdem ich diesen Film gesehen habe, war ich sehr enttäuscht, ich hätte nie gedacht das man mit einen 200Mio. Dollar Budget und einer genialen Vorlage, so einen dermaßen schlechten Film drehen kann.Während des ganzen Filmes kommt kaum Spannung auf, das beklemmende Gefühl, welches man bei den ersten beiden Teile gehabt hat, bleibt völlig aus. Die Story sowie die Handlung sind größtenteils unlogisch, physikalische und medizinische Gesetze werden von Mcg ganz und gar ignoriert. Vorallem der Schlußkampf ist dermaßen lächerlich, wie kann man bitte schön in einer Fabrik, in welcher mindestens 1 Milliarde Roboter hergestellt werden, gegen einen einzelnen T-800 kämpfen. Sogar im Anschluß können John Connors Gefolgsleute unbemerkt in die Skynetzentrale spazieren um ihren Anführer zu retten. Abgesehen davon und der Vielzahl an weiteren Logikfehlern, findet auch auch kaum Charakterentwicklung
statt, die einzelnen Personen bleiben größtenteils blass, Sympathieträger kristallisieren sich nicht heraus und die schauspielerische Leistung ist auch eher Durchschnitt.

Selbst von der Optik, kann der Film nicht überzeugen, bei so einem Budget erwartet man schlichtweg mehr.

Alles in allem beweist Mcg wieder mal allen Kritikern das er ein miserabler Regisseur ist, welcher kein Talent zum Filme drehen besitzt.



Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Story: Der Film spielt am Anfang vom Ende; 2018. Ein Terminator-Mensch-Hybrid erwacht 20 Jahre nach seiner Hinrichtung als Mensch, irrt umher und trifft Kyle Reese, der (warum auch immer) ganz oben auf Skynets Abschussliste steht. Kyle wird von Skynet entführt, Marcus (der Hybrid-Motor) will hinterher, wird aber überredet den Widerstand aufzusuchen, dort wird zu seinem und (Erlöser) John Conners Entsetzen festgestellt, dass Marcus zum Großteil eine Maschine ist. Marcus entkommt seiner Zerlegung und bekommt von John den Auftrag Skynet zu infiltrieren um seinen zukünftigen/vergangenen (?) Vater Kyle Reese für ihn zu lokalisieren. Marcus geht zu Skynet, schaltet alle Sicherheitssysteme ab und gibt John die Position von Kyle, danach wird ihm von Helena Bonham Carter Skynets Masterplan zur Tötung von John Connor erklärt, den er soeben ausgeführt hat. John wird von CGI Arnold angegriffen, schafft es aber trotzdem Kyle zu befreien. Marcus bekämpft Arnie, John sprengt das Skynet Gebäude *Kawumm* und zum Schluss bekommt John noch das menschliche Herz von Marcus gespendet (da sein eigenes beim kampf gegen den T-800 beschädigt wurde). „Es zieht ein Sturm auf...“ ENDE



Cons:



- Skynets dämlicher Plan: Kyle Reese (der eigentlich nicht bekannt sein sollte) kidnappen, einen Hybrid-Terminator zu John schicken, damit der ihn in Skynet rein lässt, nur um dann getötet zu werden...



Man hätte den Terminator natürlich nicht einfach so programmieren können, dass er John beim 1. Kontakt gleich tötet, oder (wenn man ihn schon gefangen hat) Kyle Reese tötet damit John gar nicht erst geboren wird.



-Skynet baut einen Hybriden, dem es zu seiner ausgeführten Programmierung gratuliert, aber ihn in keiner Weise daran hindert sich gegen seinen Erbauer aufzulehnen und den ULTRA-Masterplan doch noch scheitern zu lassen.



-Es wird zu keinem Zeitpunkt deutlich, warum John Conner DER Auserwählte Menschenretter/Anführer ist, wie es Mama Sarah immer vorausgesehen hat.



-John Connor überlebt eine wenige 100 Meter entfernte Atomexplosion OHNE 50er Jahre Kühlschrank...



-Skynet sollte Kyle Reese gar nicht kennen, laut Terminator 1 ist er nur ein einfacher Soldat, alle Ereignisse der Zukunft müssten also schon einmal abgelaufen sein, damit man weiß, dass er in die Vergangenheit reisen und dort John zeugen wird (huh?).



-Soundtrack ist unauffällig und hat nicht mal das Terminator Theme...



Pros:



-Viele Wort/Bild/Audio Zitate der 1. beiden Filme: „Komm mit mir, wenn du leben willst“, „Ich komme wieder“, John Connor hört immer noch Guns N' Roses' „You Could Be Mine“, Sarah Connors Audiotapes, der Endkampf wirkt wie eine Mischung aus Terminator 1&2.



-Ein erschreckend echter CGI Arnold Schwarzenegger mit dem Aussehen aus dem Jahre 1984 (sogar mit seiner Stimme aus der Ego-Perspektive)



Fazit: Der Film bringt nichts neues zur Terminator Reihe, wirkt überflüssig... nette Action gibts trotzdem (und besser als Teil 3 ist er auch).
Sweeney Todd
Sweeney Todd

5 Follower 30 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Erst einmal eine Nachricht an alle Personen, die im Vorfelde so über diesen Film hergezogen haben:

Das ist absoluter Quatsch!

Terminator: Die Erlösung ist ein solider, guter Kinofilm, den ich sehr genossen habe zu sehen.

Die Story mag auf den ersten Blick vielleicht etwas dünn erscheinen, doch ist gerade dies die Stärke von Terminator 4. Die Drehbuchautoren haben sich nämlich gar nicht erst die Mühe gegeben eine komplizierte Story aufzubauen, sondern wollte simpel bleiben, aber dennoch auf kleinste Details achten, die den Film leben lassen. Und, mal ehrlich, wer guckt sich Terminator an, wenn er keine gute Action sehen will. Insgesamt hat mir der schmutzige apokalyptische Look des Films sehr gut gefallen. Danny Elfman liefert einen guten Soundtrack, passend zu dem Film und die Schauspieler allesamt und ausnahmslos eine gute Leistung. McG liefert eine konstante Regie ab, bei der es höchstens einige Kleinigkeiten zu bemängeln gäbe.

Insgesamt ist Terminator 4 eine gute Kinounterhaltung und der Gang ins Kino ist besonders für Actionfans besonders zu empfehlen. Auch der Auftritt des gedoubelten Arnold Schwarzenegger ist sehr amüsant!

Besonders gut ist außerdem, dass sich T4 in die Reihe der anderen Terminator-Teile einfügt, ohne sie versucht an sie heranzukommen.

7/10
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich habe nicht unbedingt die nötige Gedult eine ausführliche Kritik zu schreiben. Ich denke ich brauche das auch nicht. Denn hier gibt es einige sehr sauber erarbeite Kritiken.



Ich fasse mich kurz.



Mit diesem Terminatorteil hat man meiner Meinung nach der Terminatorära und vielleicht sogar Cameron einen Dolchstoß ins Herz versetzt.

Der Dritte Teil war bereits keine wirklich gute Fortsetzung. Jedoch schnitt es als Film selber nicht schlecht ab.



Hier jedoch kann ich nur sagen. Schlechter eigenständiger Film und noch schlechtere Fortsetzung.

Manche Sachen waren doch nun nur lächerlich.

Punkten wollten sie mit altbekannten Szenen bzw Sprüchen.

Und was bitte soll dieser Marcus oder wie der hieß. Das war doch nun wirklich ein schlechter Witz. Absolut sinnlos.



Vielleicht eine Utopie aber ich finde es sollte ein Volksentscheid dafür geben, ob man Filme legal um sonst im Netz ziehen darf. Und schlechte Filme sollten per Gerichtsbeschluss dahingestellt werden. Dann würde ich diesen Film 10 mal ziehen und 10 löschen :)
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Geht man auf diese beliebte Filmkritikseite unter dem Topic "Terminator Salvation", wird der Leser von mageren 4 von 10 Sternen begruesst. Meiner Meinung nach nicht gerechfertigt. "T-S" war weit mehr als dumpfes Actiongeballer...Zu dieser Einsicht kommt man aber erst beim zweiten Gucken. Ein solider zweilaeufiger Handlungsstrang laesst den Zuschauer konsequent auf die Begegnung zwischen J. Connor und M. Wright hinzusteuern und unterhaelt durchaus aufregend. Was viele als Manko ansehen ist das "schmalzige" Ende des Films. Hier sollte man mal eine andere Sichtweise probieren: Wenn eine Armee zum groessten Teil zerstoert ist, Siege in weiter ferne, was bleibt einem als purer Kampfeswille, Aufopferung und heroischer Taten wie auch Gerede? So zeigen auch solche Szenen, wie vermutlich sich eine Gruppe von Menschen verhalten koennte. Generell werden in diesem Film die Untiefen und Tiefen des mneschlichen Wesens gezeigt, wie das Verhalten im Angesicht des Ueberlebenskampfes, der Trauer, dem Siege, der Verzweifelung etc....Gut dargestellt durch eine recht gut ausgewaehlte Besetzung wie Christian Bale und Sam Worthington. Bale mit Verlaub wirkt doch ein bisschen Eindimensional als John Connor, was sicherlich daran liegen mag, dass sein Charakter nur in Szenen den Kampfes und Vorbereitung gezeigt wird. Was doch als grosser Fehler im Film angesehen werden kann, ist die Entmytifizierung von 'Skynet'. Als Leitmotiv der Terminatorreihe war Skynet relativ unbekannt und bildlich nie wirklich aufzufinden. Es wurde nie eine Ansatz gegeben zu zeigen, wie Skynet denkt oder fuehlt, was ausserordentlicht gut war und so eine Art von Mythos entstehen liess. Abschliessend ist zu sagen, dass Terminator Salvation ein durchaus starker Actionfilm ist, der sich durch seine Konsequenz und guten Aktionszenen weit von der Masse der Actioner absetzt. 8/10 Sterne...McG did it! Dungerly
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Zuerst einmal möchte ich die Action loben.Sie setzt meiner Meinung nach neue Maßstäbe.Die Terminator,Explosionen und das Fluggerät wirken unglaublich realistisch.Dazu gehört auch die Soundkulisse,die wirklich super ist.Die Action macht praktisch den ganzen Film aus,denn Geschichtlich kann man hier nicht viel erwarten.Das liegt leider daran,das der Film nicht über eine Länge von 2 Stunden und etwa 20 Minuten geht.Denn dann könnte man noch alles reinpacken was gefehlt hat:Ein tiefgehenderer Verlauf,der dann auch den Schauspielern zu mehr entfaltungen hätte bringen können.C.Bale hatte eigentlich gar nichts zu tun,was,wie oben schon gesagt,an der Geschichte liegt.S.Worthington dagegen überzeugt als Hybrid,wobei diese Figur nich die Menschlickeit aufweisen kann wie in Terminator 2 der T-800.Durch die Wüsten und den zerstörten Städten hätte jeder durchlaufen können.
Spannend ist der Film trotzdem,was nur an der Action liegt.Wie man's eben nimmt.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wie bewertet man einen Film, auf den man sich jahrelang gefreut und auf den man sehnsüchtig erwartet hat?



Als erstes muss ich sagen, dass ich nachdem ich die Teile 1 und 2 der Terminator-Reihe gesehen habe, jeweils eine Woche lang nicht schlafen konnte und Albträume hatte.

Ok, ich war 13 Jahre alt als die Filme im Fernsehen zu sehen waren und diesen Meisterwerken des Thrills und der Spannung noch nicht gewachsen. Dann kam der 3.Teil in die Kinos, den ich mir mehrere Male angesehen habe und der schon eine große Enttäuschung war. Das lag meiner Meinung nach an den schlechten Schauspielern (Nick Stahl und Claire Daines) und nicht an dem Aussehen des Films.



Mit dieser Ernüchterung aus dem dritten Teil bin ich dann in den vierten gegangen und habe gehofft, dass da jetzt wieder besser sein würde und sich endlich meine Fragen klären würden: Wie wird der schwächliche John Connor aus dem dritten Teil der Anführer der Menschheit? Wie wird die Welt nach den Atombomben aussehen? Wo werden die Menschen leben? Wie wird sich Skynet darstellen und welche Hilfsmittel wird es nutzen, um den Menschen den Kampf anzusagen? Wo kommt Kyle Reese her, wer waren seine Eltern und wie tritt er in Kontakt mit John?

Ich bin damals ins Kino gegangen, um die Geschichte hinter dem Ganzen zu erfahren, sowie wenn man die Geschichte unserer Vergangenheit in der Schule durchnimmt. Für mich war das alles so, als wenn diese Filme wirklich real sein könnten. Nicht nur deshalb hatte ich hohe Erwartungen in diesen Film gesteckt, sondern auch wegen den Schausielern. Christian Bale, der in "Batman Begins" toll war oder Anton Yelchin, der in "Star Trek 11" vielversprechend war.



Nun komme ich zu der eigentlichen Bewertung des Films:

Die Story konnte mich von Anfang an nicht überzeugen. Das Problem war nicht, dass es einige Dinge gab, die auf mich sehr unlogisch wirkten: Wie kann John mit einem Helikopter abstürzen und neben ihm eine Atombombe explodieren und ihm passiert nichts? Warum nimmt Skynet Kyle Reese gefangen,um John anzulocken, anstatt Kyle direkt zu töten? Man könnte zwar sagen, dass das den Film spannend macht und deshalb nicht logisch war, aber mir wäre es um einiges lieber gewesen, wenn der Film etwas mehr Logik beinhaltet hätte.

Das Hauptproblem hatte ich aber damit, dass meine Fragen zu John Connor und Kyle Reese absolut nicht beantwortet wurden. John ist scheinbar zum Anführer geworden, weil er die Zukunft kannte und er hat auch keine Entwicklung durchgemacht,sondern ist gleich von Null auf Hundert von einem Schwächling zum Anführer der Menschheit geworden.

Kyle scheint schon immer in Los Angeles gelebt zu haben und woher Star kommt und wer sie ist, war auch völlig unklar. Diese Riesenlücke in der Story hätte meiner Meinung nach gefüllt werden müssen und stellt selbst die groben Logikfehler in den Schatten. Die 3 Punkte, die ich vergeben habe, hat sich der Film durch die einigermaßen durchdachten Action-Szenen verdient, die Story bekommt eine glatte Null.



Abschließend lässt sich noch sagen, dass ich mich auf den 5.Teil freue. Wie ich gelesen habe, wird James Cameron dort mitwirken, der nach seinem Film "Avatar-Aufbruch nach Pandora" jetzt wohl endgültig in das Filmolymp aufgestiegen ist und hoffentlich der Terminator-Reihe einen neuen Glanz verleiht, indem er McG beibringt, wie man gute Technische Fähigkeiten mit einer ausgefeilten Story kombiniert.



Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Im Jahr 2018: Supercomputer Skynet hat die Welt mit einem eigenmächtigen Nuklearangriff nahezu vernichtet. Nur ein Rest menschhlichen Widerstands regt sich gegen die Übernacht der Maschinen. Auf seinem Weg zum Anführer der Resistance ist John Connor, der seit frühester Kindheit von seinem Schicksal als designierter Retter der Menschheit weiß, nachdem vor Jahrzehnten eine von Skynets Killermaschinen, ein Terminator, in die Vergangenheit gesandt wurde, um seine Mutter zu töten und damit Connors Geburt zu verhindern. Damals (bzw. zukünftig) ebenfalls zurück geschickt: der Soldat Kyle Reese, der nun Primärziel der Maschinen ist, da er John in der Vergangenheit zeugen wird. Da taucht ein gewisser Marus Wright auf. Und birgt ein erschreckendes Geheimnis...

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Michael Ferris und John Brancato sind zwei Herren, die sich möglicherweise anno 1992 mit ein paar Kumpels zum Videoabend verabredet haben. Im Programm: James Camerons Klassiker "Terminator" und die gerade veröffentlichte Mega-Fortsetzung "Terminator 2 - Tag der Abrechnung". Ferris und Brancato gröhlten ob der geilen Action und Killer-Cyborg Schwarzeneggers cooler Oneliner - und merkten spätestens nach dem vierten, fünften Bier nicht mehr (oder von Anfang an nicht...), dass sich hinter Camerons Maschinen-Saga eine Unmenge an tieferem Sinn verbarg und nicht zuerst mit Krawall, sondern intelligenter Story und erinerungswürdigen Charakteren aufwartete, womit hier nicht nur der Terminator selbst gemeint ist. Dann, zehn Jahre später, bekamen Ferris und Brancato die Gelegenheit, "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" zu schreiben und setzten dabei auf das, was sie für sich als den Kern der Reihe ausgemacht hatten: geile Action und coole Oneliner. Sie rissen die eigentlich abgeschlossene Geschichte wieder auf (unter anderem, um Schwarzenegger ein letztes schauspielerisches Aufbäumen vor der Politiker-Karriere zu schaffen), erzählten im Prinzip die selbe Story zum dritten Mal und landeten nur mit dem Ende einen besonderen Kniff, der Fans und Kritiker einigermaßen versöhnte. Am Schluss von "Terminator 3" passiert der viel zitierte und für abgewendet gehaltene Judgement Day, die Welt versinkt im nuklearen Feuer und anschließend im scheinbar aussichtslosen Krieg mit den Maschinen. Dort beginnt nun "Terminator Salvation", wiederum verfasst von Ferris und Brancato, unterstützt von diversen überarbeitenden Kräften, die in den offiziellen Credits aber unerwähnt bleiben.

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Nachdem der dritte Teil schon keine neue bot, verzichtet "Salvation", der nicht nur Fortführung, sondern auch gleichzeitig Beginn einer neuen Trilogie sein soll, im Grunde komplett auf eine Story. Eine akurate Charakterzeichnung, die schon bei der "Rebellion der Maschinen" zu kurz kam, geht gleich mit über Bord. "Terminator Salvation" ist geile Action ohne coole Oneliner, der Film besitzt keine Spannung, kein Zentrum, keine innere Schlüssigkeit und auch keine Logik innerhalb der "Terminator-Reihe" als großes Ganzes. "Terminator Salvation" ist eine Hülle ohne Kern.

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Der Einstieg zeigt den Todeskandidaten Marcus Wright im Jahre 2003 kurz vor seiner Hinrichtung und bei der Einwilligung, seinen Körper der Wissenschaft zu überlassen. Danach springt der Film fünfzehn Jahre in die Zukunft, der Angriff des Computersystems Skynet hat längst stattgefunden und die Welt liegt in grau-braunen Trümmern. Dem Film gelingt es durchaus, in diesen ersten Szenen der trostlosen Zukunft eine bedrückende Atmosphäre zu erzeugen und legt mit gewaltigen Explosionen und einer imposant gefilmten Hubschrauber-Absturz-Sequenz temporeich und mit optischer Wucht gut los. Doch bereits dann beginnt es bei "Terminator Salvation" zu haken. Statt eines sinnvollen Storyaufbaus, der die Absichten der handelnden Personen klar vertritt und im tristen Einerlei der Apokalypse den roten Pfaden markiert, geht so ziemlich gar nichts voran. John Connor findet heraus, dass der junge Kyle Reese, den er später in die Vergangenheit schicken wird, um seine Mutter vor dem Angriff eines Terminators zu schützen und seine eigene Geburt zu bewirken (siehe "Terminator 1") an oberster Stelle der primären Ziele Skynets steht. Dies macht im Grunde ebensowenig Sinn, wie Connors zweiter Platz auf dieser Liste, denn er ist zu diesem Zeitpunkt noch längst nicht der große Führer des Widerstands und von Kyle Reese‘ zukünftiger Vaterschaft in der Vergangenheit weiß außer Connor selbst niemand.

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Die Zusammenhänge sind zwar nicht gerade unkompliziert, für Kenner der Vorgänger aber auch klar genug bekannt, um die Story von "Terminator Salvation" hier in Frage zu stellen. Besser wird es auch mit dem zweiten Handlungsstrang um Marcus Wright nicht, der in der zerstörten Zukunft erwacht, eine zeitlang umherwandert und schließlich in den Trümmern von Los Angeles zunächst auf einen schwerfälligen, aber waffenstarrenden T-600 und schließlich auf Reese und die kleine, stumme Star trifft. Während die Stimmung des Szenarios weiterhin stimmt, stimmt an Marcus zunächst nicht viel. Für einen Mann, der nicht etwa von einem kompletten Gedächtnisverlust geplagt wird, seinen Namen und seine Vergangenheit als dreifacher Mörder kennt, und dessen letzte Erinnerung somit seine Hinrichtung im Jahre 2003 ist, findet er sich arg fix mit der neuen Situation ab, werkelt unbekümmert an alten Funkgeräten und Autos herum und scheint locker damit klar zu kommen, dass die ganze Welt zum Teufel gegangen ist und sich im Krieg mit Maschinen befindet. Hier verpasst es sowohl die Inszenierung, als auch das Spiel von Sam Worthington, Marcus als Figur eine Dimension zu geben, die er später, wenn sich sein Geheimnis offenbart, so dringend gebrauchen könnte. Bereits die Trailer haben es (ungeschickterweise) verraten: Marcus ist eine Maschine, weiterentwickelt als jeder bisherige Terminator, versehen mit (über-)menschlichem Herz und Hirn. Der interessante Ansatz, der so dramaturgisch ohnehin frühzeitig verschenkt wurde, wird im Film selten platt und unnachvollziehbar dämlich umgesetzt. Später lernt Marcus die Kampfpilotin Blair kennen, rettet sie vor ein paar Raufbolden irgendwo in der Wüste, begleitet sie zu John Connors Standort und wird versehentlich von einer Miene verletzt, die sein Maschinendasein offenbart. Nun sind die Maschinen in "Terminator" der klare Feind und während Connor und seine Mannen dem fremdartigen Marcus misstrauen und seine Vernichtung fordern, rettet Blair ihn aus einem Anflug romantischer (oder wie auch immer gearteter) Gefühle heraus. Das ist in Anbetracht der gesamten Menschheitslage einfach nur stumpfsinnig und von vielen dämlichen Ideen in "Terminator Salvation", die die Story am Laufen halten sollen, mit weitem Abstand die idiotischste.

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Dies setzt sich in vielen kleinen und großen Ungereimheiten fort, die letztlich auch den Spaß an der größten Stärke des Films rauben, nämlich der Action. Die Soundkulisse ist gewaltig und die Schauwerte enorm, nur der Weg, der zu den ausladenen Action-Sequenzen führt, ist halt ein unfassbar holpriger. Ein Beispiel: eine Gruppe von Menschen steht in einer kaum von irgendetwas zusammengehaltenen Barakke und giftet sich an, plötzlich setzt das Mädchen Star einen besorgten Blick auf und plötzlich bricht mit tosendem Lärm ein riesieges Maschinenungetüm durch die Decke, das mit viel Wumms die ganze Gegend auseinandernimmt. Wie bitte kann sich dieser gigantische Klotz vorher scheinbar völlig lautlos der Hütte genähert haben?

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"Terminator Salvation" findet über die gesamte Laufzeit zu keinem einzigen Punkt, der mitreißen könnte. Bei all den vielen atmosphärischen Gemälden der Schlachtfelder kommt dennoch nie die apokalyptische Bedrohung auf, die die ersten beiden Teile auszeichnete. Es fehlt ein Gegner mit einem Gesicht, der wirklich für eine konstant lauernde Gefahr sorgen könnte. Was hier für Thrill sorgen soll, ist die Entführung von Kyle Reese in ein Konzentrationslager der Maschinen, wo diese Forschung zur Weiterentwicklung der Cyborgs betreiben. Dass Reese dabei, nachdem er von den Maschinen identifiziert wurde, nicht sofort terminiert wird, wo er doch oberstes Ziel sein soll, ist ein weiterer gewaltiger Bruch in der filminternen Logik. Insgesamt plätschert das Geschehen zwischendurch einfach geradezu belanglos vor sich hin; der Plan der Menschen, den entscheidenen Schlag gegen Skynet mit Hilfe eines abgefangenen Signals, das die Maschinen lahm legen kann, auszuführen, wirkt völlig undurchdacht und taugt kein bißchen zum dramatischen Triebwerk der Story. Auch schlimm ist dabei der von Michael Ironside gespielte General Ashdown, der einen Militärschlag gegen Skynets Hauptquartier auf Kosten der dort Gefangenen Menschen anordnet. Unterste Klischeeschublade.

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Der Showdown überzeugt widerum auf der Action- und versagt auf erzählerischer Seite. Connors Duell gegen das Erst-Modell des T-800 ist nett anzusehen, auch wenn nach kurzer Zeit hier ein Zitat an die alte Trilogie das nächste jagt. Arnold Schwarzeneggers Cameo, bei dem sein Gesicht digital auf den Körper des Bodybuilders Roland Kickinger kopiert wurde, wird pompös eingeleitet und wirkt trotzdem irgendwie völlig verfehlt und zu selbstgefällig in Szene gesetzt. Die Story um Marcus Wright wird nebenbei absolut unzureichend zu Ende gebracht (oder überhaupt nicht, je nach dem was die Fortsetzungen bringen) und außer, dass Sam Worthington nach der schwachen Einführung ein gewisses Charisma mitbringt, hätte es diesen Charakter im "Terminator"-Universum nicht gebraucht, da er dem ganzen trotz seiner propagierten Einzigartigkeit eben nichts einzigartiges hinzufügt.

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"Terminator Salvation" ist ein Film mit vielen, vielen Schwächen und einigen wenigen Stärken, die nur über den Rücken der Schwächen geschaffen werden können und dadurch nahezu verpuffen. Hauptdarsteller Christian Bale kommt nicht dagegen an, dass sein John Connor zu wenig zu tun bekommt, um wirkliche Präsenz zu entwickeln, Worthington scheitert an seinem nicht weit genug gedachten Charakter und dem Film selbst fehlt es daran, was er als den wichtigsten Unterschied zwischen Menschen und Maschinen nennt: ein starkes Herz. Aber, wenn sich irgendwann einmal wieder ein paar Kumpel zu einem Videoabend treffen, werden sie zumindest ob der geilen Action gröhlen. Und bis dahin wird man vielleicht längst vergessen haben, dass "Terminator" einmal intelligentes Kino mit spannender Story und Charakteren war...

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