Neueste Kritiken: Terminator: Die Erlösung - Seite 6
Terminator: Die Erlösung
Durchschnitts-Wertung
2,9
1769 Wertungen
56 User-Kritiken
5
3 Kritiken
4
9 Kritiken
3
14 Kritiken
2
18 Kritiken
1
10 Kritiken
0
2 Kritiken
Sortieren nach:
Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
AmabaX
210 Follower
328 Kritiken
User folgen
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Die Charaktere bleiben blass die Story wird langweilig erzählt. Die Action war allerdings gelungen. Als Action-Film nicht schlecht als Fortsetzung versagt.
Nach den vielen schlechten Kritiken waren meine Erwartungen an den Film wirklich nicht hoch, umso erfreulicher war der Kinobesuch und die Erkentniss, dass der Film ziemlich gut ist!
Finde den Film ansprechend und spass macht er auch, könnte nur ein wenig länger sein und John Connor mehr zur Geltung kommen.
Ansonsten gibts von einem alten Terminator Fan gute 8/10 Punkten ;)
„T4: Salvation“ knüpft bezüglich des Actiongehaltes an seine Vorgänger an und kann sogar noch eins drauf setzen. Die knapp 2-stündige Materialschlacht bietet neben unterschiedlichsten Kampfrobotern auch allerlei Explosionen, Verfolgungsjagden und Schusswechsel. Die postapokalyptische Optik erinnert dabei an Filme wie „Mad Max“ und schafft eine thematisch passende Atmosphäre. Zusammen mit einer gelungenen Kamera kann man zumindest visuell von einem großen Film sprechen. Leider gilt dies nicht für die Handlung und die Figurenzeichnung. Abgesehen davon, dass die Story allgemein zugunsten der Materialschlacht zurückstecken muss, einige Fragen aufwirft und auch wenig Spielraum für eine tiefgründige Charakterzeichnung bleibt, haben mich auch einige Szenenwechsel gestört. An einigen Stellen wirkte der Film unfertig, die Übergänge zwischen bestimmten Szenen waren nicht immer fließend. Schauspielerisch wird nur Mittelmaß geboten. Es fehlt letztlich eine Figur wie Schwarzenegger, die eine starke Präsenz ausstrahlt und den Film dominiert. Weder Christian Bale noch Sam Worthington können große Akzente setzen. Allein die Durchhalteparolen Connors übers Radio schaffen eine gewisse Atmosphäre. Es wurde leider verpasst die Charaktere, vor allem John Connor, von dem man ja schon so viel in den Teilen zuvor gehört hat, näher zu beleuchten. Auch Marcus ist als Hybrid und mit den Erinnerungen eines Menschen eigentlich ein sehr interessanter Charakter, auf den man letztlich, wie es in reinen Action-Filmen allzu oft der Fall ist, nicht näher eingeht. Was mich vom Drehbuch etwas gestört hat, ist die Tatsache, dass Skynet „ein Gesicht“ bekommen hat. Bisher verkörperte Skynet etwas Unbekanntes, was überall war und keinen festen Standort besaß. Nun gibt es eine Skynet-Zentrale und ein gewisses Bewusstsein. Skynet bekommt eine Stimme und wird personifiziert. Man hätte das vielleicht lassen sollen. Übrigens fand ich das Ende nicht so schlimm, wie von vielen zu hören ist. Es ist ein logisches Ende, auf das sich die Story konsequent hinbewegt. Insgesamt empfand ich es als stimmig und abgerundet.
Fazit: T4 kann nicht mit T1 und T2 mithalten, fällt aber meiner Meinung nach nicht merklich im Vergleich zu T3 ab. Für einen unterhaltsamen und actionreichen DVD-Abend ist auf jeden Fall gesorgt.
Die Schaffung von Marcus als neuen Character ist wirklich ein genialer Schachzug. Man denkt, man kennt die Terminator-Welt in- und auswendig und da erscheint auf einmal die Unbekannte Marcus.
Mit ihm und vielen kleinen Details setzt sich dieser Terminator-Film klar von der vorigen Terminator-Trilogie ab und startet eine eigene neue. Das hat der Terminator-Saga wirklich enorm gut getan.
Doch, oh weh, musste Marcus am Ende weichen. Was der Joker in The Dark Knight, ist Markus für diesen Film. Leider wird er uns somit in den kommenden beiden Teilen fehlen. Ein großer Verlust.
Die vielen Verrisse kann ich eigentlich nicht ganz nachvollziehen. Auch wenn Regisseur McG noch keine großen Epen oder anspruchsvolle Dramen hervorgebracht hat, so muss man ihm zumindest zugestehen, dass er hier einen unterhaltsamen und spannenden Film geschaffen hat. Sicherlich, im Terminator Franchise wird der vierte Teil vermutlich am ehesten abfallen, aber man sollte diesen Film wohl mehr als Vorbereitung auf eine ganz neue Reihe von T-Filmen betrachten. Gerade der Handlungsbogen um Marcus Wright bedarf noch der einen oder anderen Aufklärung, aber mögli-cherweise erfahren wir in einem Sequel mehr darüber. Auch die Leistung der Schauspieler ist grundsolide. Christian Bale als John Connor war eine gute Wahl. Ich finde auch nicht, dass er die Rolle schlecht ausgefüllt hat. Auch die Nebenrollen waren gut besetzt. Wer hier mehr Tiefe erwartet, sollte wohl eher einer Shakespeare-Verfilmung den Vorzug geben.