Pans Labyrinth
Durchschnitts-Wertung
4,2
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Örnywood
Örnywood

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4,5
Veröffentlicht am 13. Mai 2013
Die Macht der kindlichen Vorstellungskraft ist eine Gabe, die viele von uns nie hatten. Nicht mal als Kinder, als gerade die heutige Generation lieber auf die Playstation geschaut hat, als sich eine andere, schönere Welt vorzustellen. Eine Welt die von Feen und Faun handelt und in denen man eine wichtige, bedeutsame Rolle spielt. Nun braucht es in heutigen Zeiten so etwas vielleicht nicht mehr, doch zu Zeiten des 2. Weltkrieges, als Hungersnot, Leid und Terror das Leben bestimmten war es genau diese Vorstellungskraft, die Kinder nicht verzweifeln ließ. Der Mexikanische Kult Regisseur Guilerrmo del Torro, der, der vor allem visuell gute Filme gemacht hat, wie zB. Hellboy oder Blade 2, schafft es mit "Pans Labyrinth" auf der einen Seite eine Märchengeschichte über die Macht der Fantasie zu erzählen, siedelt das ganze aber in einem Faschistischen Spanien an und zeigt ohne Verschönung die grauen des Krieges. Diese eigensinnige Mischung ergibt einen sehr düsteren, brutalen, aber auch sehr schönen Film.

Wenn man als Kind die Welt um sich herum noch nicht so richtig begreift, dann ist die eigene Fantasie das beste Mittel um aus der Realität zu fliehen. So gerät auch das Mädchen Ophelia in eine für sie prekäre Situation. Ihre Mutter heiratet nach dem Tod des Vaters einen spanischen Hauptmann, der 1944, zu Zeiten des Diktators Franco, der ähnlich brutal und hart regiert wie bei uns Adolf Hitler, einen Außenposten im Wald vor Wiederständern verteidigt. Er regiert dort mit eiserner Härte, hält minutiös seinen Tagesablauf ein, und hat eine kalkulierte Brutalität die brutal an die SS erinnert. Da Ophelias Mutter durch die Heirat allerdings eine gute Zukunft erhofft, und noch dazu Schwanger ist, scheint die Situation aussichtslos. Eines Nacht begegnet Ophelia einen Faun, der ihr offenbart, das sie eine Prinzessin ist, und ihr Vater König. Sie müsse Aufgaben bewältigen und so das Königreich retten. Seit dieser Begegnung ist sie hin und her gerissen zwischen der Realität und ihrer Fantasie, die sich auch auf das wahre Leben auszuwirken scheint.

Es ist schon eine sehr gewagte Mischung, mit dem del Torro hier nach Ausflügen nach Hollywood nun wieder eine rein spanische Produktion realisiert. Auf der einen Seite ist "Pans Labyrinth" ein sehr spannender und brutaler Kriegsfilm, der zeigt, das Mord und Folter normale Mittel sind, um die Idee der reinen Rasse durchzusetzen. So zeigt der Film dies auch in sehr brutalen Szenen. Es regnet meist und die Grundstimmung ist sehr düster. Auf der anderen Seite umgibt dem Film eine sehr mystische Aura. Man sieht in Ophelias Vorstellung Feen und Faun, aber auch eine Riesenkröte oder ein Monster ohne Augen. Kindgerecht verschönt wird hier also nichts. Den ganzen Film über begleitet einem die Melodie eines spanischen Kinderliedes, und die Märchenelemente sind deutlich aus Alice im Wunderland übernommen. So bricht auch Alice aus ihrem Leben aus. Dieser Ausbruch geschieht hier natürlich aus ganz anderen Gründen. Ophelia muss mit so vielen Dingen fertig werden, da ist die Aussicht, eine echte Prinzessin zu sein natürlich eine sehr wohltuende Vorstellung. Die Mischung aus diesen Genres ist zu gleich brillant gelungen, die Kamera nahezu perfekt und das Setting kann zwar nicht mit großen Hollywood Produktionen mithalten, muss es aber auch nicht.

Fazit: Pans Labyrinth ist ein Märchenfilm für Erwachsene. Es geht um Terror, Krieg, Trauer.. aber auch um die Macht der Fantasie und das es sie zu wahren gilt. Für mich ein absolutes Meisterwerk, das sich deutlich von anderen Filmen abhebt.
Zach Braff
Zach Braff

339 Follower 358 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 18. April 2014
Grandioses Fantasy-Meisterwerk! Guillermo del Toro auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Was er hier geschaffen hat entzieht sich einfach jedem Vergleich. Diese bombastische Atmosphäre, schockierende Gewalt und philosophisch-traurige (und gleichzeitig wunderschöne) Geschichte kann man in kaum einem anderen Film so toll erfahren wie in "Pan's Labyrinth". Mit welcher Fantasie hier Fabelwesen neuartig auf die Leinwand gebracht werden ist einfach toll! Dazu die in der realen Welt spielende Geschichte rund um ein kleines Mädchen zu Zeiten des spanischen Bürgerkrieges, welches mit den Machenschaften des urbösen Stiefvater-Generals zu kämpfen hat ist einfach sensationell dargestellt. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 9. Dezember 2013
"Pans Labyrinth" ist keineswegs ein schlechter film, aber nach solchen bewertungen erwartet man eben mehr... ich hätte es mir aber eigentlich denken können, denn märchen sind nicht so mein fall. der film braucht meiner meinung zu lang um in fahrt zu kommen... die letzte halbe stunde hat mir aber sehr gut gefallen darum wurde er auch noch mit 3 sternen bewertet!
Zack_snyder_Forever
Zack_snyder_Forever

6 Follower 32 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 2. Januar 2012
Der Film ist einfach nur wunderschön! Pans Labyrinth ist auf jeden Fall Del Toros bester Film bisher und wird für mich niemals in Vergessenheit geraten. Wenn ich näher auf Charaktere, Handlung, Soundtrack... eingehen würde, würde dies wohl Seiten füllen. Schaut euch den Streifen einfach selbst an. Hier werden verschiedenste Genres von Fantsay bis hin zum Horror auf brilliante Art und Weise miteinander veschmischt. Es gibt kaum einen Film, in dem dies so gut klappt wie in Pans Labyrinth. Unbedingt anschauen! 10/10
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. Juli 2011
Einer Meiner Lieblingsfilme und ein Film der mich warhaft zum weinen gebracht hat.
Grausam, realistisch und sehr dicht ist der Film.

Die Geschichte ist unglaublich gut erzählt und bietet einem viel Stoff zum Nachdenken und Interpretieren.

Meiner Meinung nach ein Meisterwerk
Veljanovic H.
Veljanovic H.

17 Follower 74 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2011
Guillermo del Toro als Regisseur, was will man mehr? Mit diesem Film beweist er das er nicht umsonst als einer der besten Regisseure gilt. del Toro schafft eine wunderbare Welt und weiß mit der Kamera umzugehen.
Zudem "outet" er sich hier ganz klar als Surrealist. Die Heldin ist ebenso, sonst niemand. Hauptmann Franco ist ein gefühlskalter Realist aber auch Mércedes und Ofélia´s Mutter. Letztere SPOILER! stirbt und die ersten beiden sind Mörder. Als Franco Ofélia dann SPOILER! erschießt wird einem erst klar das sie eigentlich nur ein Kind ist, und völlig machtlos.
Schauspielerisch überzeugt hier vor allem Sergi Lopez als Hauptmann Franco, leider schafft es die kleine Ivana Baquero leider nicht zu überzeugen. Der Film ist perfekt gefilmt und hat eigentlich keinen Makel außer das ich mich emotional darauf nicht einlassen konnte
Alles in allem:
Perfekt mit leichten Schwächen!
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 16. Oktober 2013
Mal im Ernst. Wunderschön gemacht dieser Film, aber muss man deswegen diese extrem offensichtlichen Logikfehler ignorieren? Der Pan warnt sie EINDRINGLICH nichts vom Tisch zu essen. Was macht sie? Klar, Weintrauben essen. Logisch, wieso auch nicht. Ist ja nicht so, dass da so ein unheimliches Vieh mit am Tisch sitz. So dumm kann man doch nicht sein! Das ist einfach nur unrealistisch.
Dann war die schauspielerische Leistung von Ivana Baquero auch nicht grade toll. Richtig gut in seiner Rolle Sergi López, als Bösewicht und Doug Jones als Pan. Sie und die wirklich schönen Bilder haben den Film gerettet.
Für mich ein Film, den man sich gerne mal ansehen kann, aber auch nicht überbewerten muss. Horror ist gar nicht zu finden und bei
Fantasy gibt es einige bessere Filme zu sehen.

P.S: Ängsten seiner Kindheit??? Dieser Pale Man oder die Kröte? Kommt schon...
CJ1993
CJ1993

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5,0
Veröffentlicht am 29. August 2010
Es gibt nicht viele Märchen, die von der Macht der Unschuld erzählen und diese auch zu schätzen wissen. Pans Labyrinth ist eines von ihnen. Gekonnt düster, ohne einen augenscheinlichen Hoffnungsschimmer zu offenbaren, öffnet der meisterliche Film Guillermo del Toros die Herzen jener Zuschauer, die ein Gespür für übersinnliche Welten, Zauberei und Fantastik haben. Wer sich nicht mit dem verlorenen Mädchen Orfelia identifizieren oder ihre teils vollkommen unverständlichen Handlungen nicht nachvollziehen kann, sitzt definitiv im falschen Film.
Denn gerade die Entscheidungen und kindlichen Erwartungen und Vorstellungen des Mädchens geben dem Zuschauer die Kraft, den Gräueltaten des unbarmherzigen Captain Vidals zu widerstehen, und verkörpfern somit den dringend gesuchten Hoffnungsschimmer dieses Horrormärchens.
Orfelias Welt jedoch ist nicht eine der wunderschönen, heilen Oberflächen, die in unseren bekannteren Märchen skizziert werden; nein, sie verfügt über ebenso viel Grausamkeit wie die Realität, mit dem Unterschied, dass Orfelia und ihre Macht der Unschuld dort vollkommen akzeptiert werden und sie dort alles zum Guten wenden kann, selbst wenn ihr manchmal nicht alles so gelingt wie es vielleicht der Pan für sie vorgesehen hätte. Das macht den Film so wertvoll.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 21. Juni 2010
Ein schauriges Märchen mit einer urkomischen Szene.Leider ungewollt.Ansonsten Hammer,Mega Titellied.Dieses Gesumme passt zu 100%
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 30. Mai 2010
Pans Labyrinth... Ich weis heute gar nicht mehr was ich mir damals unter diesem Titel Vorgestallt habe, aber sicherlich nicht das der Film mich so mitreißt!!
Für sehr viele Filme kann man eigentlich eine einfache Regel geltend machen: 2 Wagschalen, beide weden mit den für den Film karakteristischen Merkmalen gefüllt. Mal ist die Waagschale mit dem Kriterium "Horror" am schwersten, mal überwiegt das Drama oder schnulzige Liebesszenen. Bei Pans Labyrinth war das jedoch ein wenig anders: Meiner Meinung nach Sind Horror, Spannung und Emotionen genau richtig abgemessen und vervollständigen sich au diese Art.
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