Pans Labyrinth
Durchschnitts-Wertung
4,2
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Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 6. April 2010
der film ist ohne frage ein cineastisches meisterwerk.die stützpfeiler,die ein großen film ausmachen wie die schauspielerische leistung,die atmosphäre usw. wurden hier im vorfeld schon ausführlich (und zu recht)gehuldigt.deshalb fokusiere ich hier mit dieser kritik auf meine persönliche perspektive,aus der ich dieses Erwachsenen-Märchen geniessen konnte.ich sage bewusst "persönlich",da dieser film unzählige weitere denkinhalte verbirgt. mein subjektive erfahrung beruht nicht wie bei meinen vorrednern auf politischer(faschismus) ebene,sondern auf religiöser.der film,insbesondere das ende,enthält den wertvollen angelpunkt des christentums.das leben ist einerseits eine gabe aber auch andereseits eine aufgabe.jeder auf der welt schlägt sich selbst durch ein labyrinth,das wir leben nennen.jeder mensch verfügt über eine berufung,der wir folgen müssen,um etwas zu erreichen,das wir selbstverwirklichung nennen.doch dabei dürfen wir nicht das leben des mitmenschen außer acht lassen.wir müssen so selbstlos wie möglich handeln.das ist unsere aufgabe.erst dann haben wir es verdient ein prinz in unserem königreich sein zu dürfen.so auch die kleine ofelia.lange rede-kurzer sinn.der film enthält meines erachtens den kern unserer menschlichkeit.manche mögen es wohl für weit hergeholt halten,ich halte es aber schlichtweg für meine subjektive wahrnehmung.und dafür ist doch denk ich mal diese kritikbox genau das richtige
KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

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4,5
Veröffentlicht am 31. März 2010
Das ist für mich die zentrale Frage des Films. Viele sehen in dem Film ein Fantasydrama oder Märchen. Daher habe ich den Film auch mit so einer Erwartungshaltung geschaut und hatte gleichwohl die Befürchtung, dass "Pans Labyrinth" zu sehr auf Kinder zugeschnitten und möglicherweise nicht ernst genug ist. Da wurde ich aber eines Besseren belehrt. "Pans Labyrinth" muss man als Kriegsdrama sehen.

Das von Märchen und Fabeln begeisterte Mädchen Ofelia hat im spanischen Bürgerkrieg ihren Vater verloren, und muss sich nun mit dem sadistischen Hauptmann Vidal als Ersatzvater begnügen. Das alles und die Angst um ihre Mutter, die hochschwanger ist, führen dazu, dass Ofelia in eine Märchenwelt flüchtet. Sie schafft sich eine Ersatzrealität, um der wirklichen (grausamen) Welt zu entfliehen, aber auch in der Märchenwelt lauern allerlei Gefahren.

Der Film bewegt sich somit immer zwischen realer Welt und Ofelias Phantasiewelt, wobei die realen Ereignisse überwiegen. Für Kinder ist der Film sicher nicht geeignet, da schon einige härtere Szenen dabei sind.

Das (traurige) Filmende klärt bezüglich Phantasie und Realität meiner Meinung nach endgültig auf (die Sache mit der Heilwurzel bleibt genau genommen ungeklärt, würde ich aber als reinen Zufall bzw. Ungenauigkeit werten).

Schauspielerisch bewegt sich der Film auf hohem Niveau und lässt große Hollywoodstars nicht vermissen.

Insgesamt ein bewegender und nachdenklicher Film, der sicher zu den europäischen Highlights des letzten Jahrzehnts zählt.



9/10
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 30. März 2010
Der Kritik hier bei Filmstarts bleibt eigentlich meinerseits nichts hinzuzufügen, ausser das der Film sehr Zielgruppenorientiert ist. Es gibt Leute die ihn lieben und Leute die sich wohl einfach nicht von der kindlich-düsteren Märchenwelt beeindrucken lassen.



Das Szenario ist einfach nicht Jedermanns Sache.

Wenn man aber wie ich, als kleines Kind von seiner Familie mit dem Märchenbuch grossgezogen wurde, hat man gute Chancen nochmal verzaubert zu werden.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 12. April 2010
Hatte ich mir aufgrund der Kurzbeschreibung des Films vorgestellt, mit "Pan's Labyrinth" in ein friedliches, atemberaubend schönes Märchenreich einzutauchen, so war ich zunächst erschrocken von der düsternis und der unzensierten Gewalt, dann aber auch wieder fasziniert von der Geschichte und der phantasievollen, grausam echt gestalteten Szenerie. Natürlich habe auch ich mich geärgert, dass Ofelia trotz der eindringlichen Warnung des Pan von den Weintrauben isst. Auch ich habe mich gewundert, dass sie auf die Phantasiewelt und deren Gestalten dermaßen gelassen reagiert; dennoch hat mich dieser Film gefangen genommen.

Einzig eine Frage konnte ich mir nicht beantworten: Entspringt die Märchenwelt nur der Phantasie Ophelias (wofür die Tastache sprechen könnte, dass Hauptmann Vidal den Pan nicht sehen kann), oder existiert sie wirklich (parallel zur realen Welt), lebt also Ofelias Seele wirklich in der Prinzessin weiter (dafür spricht, dass Mutter Carmen das Kind verliert, sobald sie die Alraune ins Feuer geworfen hat)?

Ich denke, der Regisseur hat darauf abgezielt, dass man sich über den Film Gedanken macht (nicht nur in diesem Punkt).

Ob man ihn nun mag oder nicht: "Pan's Labyrinth" ist ein Film, der lange im Gedächtnis bleibt!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein Ausnahmefilm, dem im Gewand eines Dramas und mit unglaublicher Raffinesse die geniale Gratwanderung zwischen Fantasy und Kriegsfilm gelingt.

Kulissen sowie Kostüme sind fantastisch, die Schauspieler überzeugen auf ganzer Linie aber das Ende macht sehr betroffen...

Zarten Gemütern sei an dieser Stelle jedoch gesagt, dass der Film einige drastische Szenen enthält, die dem Zuschauer mitunter einiges abverlangen.

Dennoch wird das Durchhalten mit einem meisterlichen modernen Märchen belohnt, dass man in Erinnerung behalten wird.
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 1. Mai 2010
"Pans Labyrinth" ist eine echte überraschung für mich geworden. Ein sehr toll gemachter Film. Ein Film, den man sich auch gerne öfters anschauen kann. Habe gedacht das ist so ein Kinderfilm, aber das war er ganz und gar nicht. Schaut ihn euch an, ihr werdet es nicht bereuen!



9/10
Sweeney Todd
Sweeney Todd

5 Follower 30 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Pans Labyrinth" - Ein Meisterwerk von Guillermo del Toro (Hellboy, Blade II).



Es geht um die Geschichte eines Mädchens, das mehrere Aufgaben bestehen muss, um in das Reich ihres Vaters zurückkehren zu können.



Del Toro schuf ein Meisterwerk, das in allen Punkten schlüssig ist.

Ich beginne mit der Kameraarbeit von Guillermo Navarro.

Nicht umsonst hat Pans Labyrinth eine Oscarnominierung für "Beste Kamera" bekommen. Die Bilder sehen einfach fantastisch aus! Großartige Bilder, kleine Spielereien und vieles mehr. Tolle Arbeit hier!



Die Schauspieler sind ebenfalls fantastisch. Del Toro hat jede Rolle perfekt besetzt. Bevor der Film fertig war hat er wegen seiner Besetzung viel Kritik geerntet, die im Nachhinein alle verstummten...

Allen voran die Besetzung von Ofelia und die des Hauptmanns. Einfach grandios!



Die Special-Effects sind ebenso fantastisch. Allein die Figur des Pans ist einfach atemberaubend. Besonders empfehlenswert ist außerdem der Audiokommentar der DVD von Del Toro. Man erfährt sehr viel interessantes zum Film. Es ist einer der besten Audiokommentare, die ich je gehört habe.



Die Symbolik, mit der im Film gespielt wird, ist einfach fantastisch in Szene gesetzt. Die Unschuld gegen die Gewalt.



Der letzte Punkt ist der Soundtrack. Einfach atemberaubend schön ist allein das Lied, das in verschiedenen Variationen immer wieder erscheint. Und auch der andere Soundtrack ist fantastisch.



Die Gewalt, die Unschuld, die Realität und das Märchen... Alles passt perfekt im Film "Pans Labyrinth" zusammen. Wie eine Komposition von Musik und Bildern.

Grandios! 10/10!!!!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ophelia ist schon immer der Name für eine verrücke Frau gewesen, die als Träumerin durch die Welten wandert. In Pan's Labyrinth haben wir die 12jährige Hauptperson Ophelia, die mit ihrer hochschwangeren Mutter zu Zeiten des 2. Weltkrieges in eine Kaserne zu einem tyrannischen Hauptmann zieht, dessen zukünftige Tochter sie werden soll. Der Nationalsozialismus kehrt in Spanien ein und kämpft gegen kommunistische Partisanen aus den Bergen und Wäldern. Ophelia entdeckt, dass sich die Kaserne in der Nähe eines verschütteten Labyrinths befindet und trifft auf einen Faun, der ihr drei Aufgaben stellt, damit sie als Prinzessin ins Land der Elfen eintreten kann.



Denkt man hier, man habe es mit einem Kinderfilm zu tun, der irrt, denn aufgrund der brutalen Szenen in der dort dargestellten Alltagswelt ist der Film erst ab 16 Jahren freigegeben und geht zu gern ins Detail und demonstriert gewalttätige Effekte. Nichtsdestotrotz ist die Phantasie und Kreativität dieses Filmes sehr beeindruckend und wirft den Zuschauer ständig zwischen einer brutalen und verträumten Welt hin und her. Gelungen ist die Diskrepanz zwischen Realität und Traum, wenn man am Ende erkennt, dass die Erwachsenen Ophelias Traumfiguren nicht wahrnehmen und zeigt neben einer alternativen auch eine psychologische Betrachtung der filmischen Situation.



Fazit: Sehr unterhaltsam, kreativ und vielversprechend.



(J. Dilas, matrixseite.de)
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Einen Film wie "Pans Labyrinth" hat es schon lange nicht mehr gegeben: So mitreißend, traurig, spannend, magisch, fantasiereich, gleichzeitig aber auch brutal und bedrückend war schon lange kein Film mehr. Aber Vorsicht! Der deutsche Kinotrailer täuscht, indem er suggeriert, dass "Pans Labyrinth" viel mehr ein Fantasymärchen, als eine Parabel auf den Krieg wär. Dabei sind die Fantasyanteile in diesem Film deutlich geringer, als jene, welche die letzten Ausläufe des spanischen Bürgerkriegs in Form eines Guerilla-Konflikts in den Bergen Spaniens schildern. In diesen Konflikt gerät die kleine Ophelia, als sie mit ihrer Mutter zu ihrem neuen Stiefvater, einem faschistischen Hauptmann, und dessen Gefolge, in ein Haus in den Bergen zieht. Mehr und mehr flüchtet sich das Mädchen vor der Realität in eine märchenhafte Paralellwelt, in der sie 3 Aufgaben erfüllen muss, um endgültig als Prinzessin in ihr Reich zurückkehren zu können. Währenddessen nimmt der Guerilla-Krieg zwischen dem Überbleibsel des faschistischen Regimes und dessen Gegnern in den Bergen immer brutalere Ausmaße an. Als dieser jedoch verraten wird, scheinen die Widerstandskämpfer den Sieg auf ihrer Seite zu haben, Ophelias Situation wird indes aber immer bedrohlicher, da auch das Erfüllen ihrer Aufgaben in der Parallelwelt mit großen Gefahren verbunden ist...

"Pans Labyrinth" kann als Parabel auf faschistoide Systeme gesehen werden, was insbesondere durch die Person des Hauptmannes erkennbar wird, der nicht nur äußerlich unverkennbare Parallelen zu einem gewissen Amon Göth aufweist. Auch in Punkto Brutalität weckt "Pans Labyrinth" nicht selten Errinnerungen an "Schindlers Liste". Die Parallelwelt Ophelias ist nicht minder gefährlich, gerade der Faun, von dessen Festmahl Ophelia verbotenerweise nascht, ist spitzenmäßig in Szene gesetzt und wirklich angsteinflößend. Überhaupt steckt die Fantasiewelt voller toller, inspirierender Ideen, die besonders in Zusammenhang mit den mitreißend-erschreckenden Szenen der "realen Welt" "Pans Labyrinth" zu einem außergewöhnlichen Meisterwerk machen. Und das Ende rührt wirklich zu Tränen. Wie schön, dass es solche Filme voller echter Kinomagie noch gibt.

Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wenn man den Titel hört, denkt man an was ganz ganz anderes... und dann kommt sowas daher... von den Effekten her ist der Film ok, mehr aber auch nicht... was die Brutalität angeht, die oft erwähnt wird... naja, es gibt wesentlich schlimmeres... brutal in dem Sinne ist der Film eigentlich nicht... er ist nur etwas demütigend, wegen dem Hauptmann, der keine Gnade zeigt. Ein richtige Story ist hier weniger zu finden, da man echt mehr rausholen könnte. Da der Film von Minute zu Minute vom Thema abweicht und auf einmal in eine Welt im Stil "Schindlers Liste", "Der Fluch der Betsy Bell" eintaucht, lässt den Film zum Schlechten auswirken... vor allem, dass irgendwie vieles aneinander gereit wurde, sodass Langeweile aufkommt und die Interesse verschwindet... die gruseligen Szenen entpuppten sich dann immer wieder zu ekligen Szenen und das Kreative verwandelte sich dann leider Gottes zum Humbug... von der Atmosphäre her verliert der Film an Authensität und an Originalität, weil man irgendwie immer dran denkt, vieles schon BESSER gesehen hätte und sich dann nach einer halben Stunde Film ansehen bewahrheitet... Ich persönlich hätte mir die knappe 2 Stunden auch sparen können... die 2 Punkte, die ich vergebe, sind für die netten Effekte... aber die alleine reichen nicht aus, um dem Film eine perfektionierte Gesamtnote zu verleihen... dieser Film ist schlicht und einfach nur schlecht!!!
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