V wie Vendetta
Durchschnitts-Wertung
4,0
1417 Wertungen

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Lamya
Lamya

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3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film war gut, mehr nicht. Hier und da sehr schöne Scenen, aber teilweise sehr langweilig. Kann man sich mal ansehen, wenn sonst nix läuft, aber besonders war der nicht. Scheint eher Geschmackssache zu sein, da der Film ja sonst recht gute bewertungen hat. Naja, muss jeder selbst entscheiden.



6/10
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Dieser Film ist eigentlich perfekt. Er bietet alles, was einen guten Film ausmacht. Er überzeugt durch Bildgewalt, Inhalt, intelligente Dialoge (gerade im englischen Original) und die schauspielerischen Leistungen. Selbst der Score ist gelungen und führt dazu, dass einem Tschaikowskis Ouvertüre unvergesslich im Gedächtnis bleibt. Aber am wichtigsten ist an diesem Film sicherlich seine Idee und Aussagekraft. Dieser Film ist ein politisches Unwetter. Die Angst vor dem Überwachungsstaat wurde schon oft thematisiert, aber niemals so dystopisch und subversiv dargestellt wie in diesem Film.

George Orwell würde diesen Film lieben, so wie ich.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"V wie Vendetta" ist wirklich ein wahres Meisterwerk. Eine der ungewöhnlichsten Comic-Verfilmungen aller Zeiten, während "The Dark Knight" und "Spiderman" auf Action pur setzten ist "V wie Vendetta" etwas komplett anderes. Hier wird auf Tiefgang gesetzt und auf bombastische Bilder. Es passt alles, eine grandiose Geschichte, die von Humor, Tiefgang, Kunst und viel Wahrheit erzählt. Es ist ein klasse Film, der uns mehr über den Kampf von Gerechtigkeit erzählt.



Schon die Hauptfigur zeigt uns wie außergewöhnlich der Film ist. Er ist ein Terrorist der für das Gute und für die Gerechtigkeit kämpft. Wie V selbst sagt will er die Weltverändern indem er ein Gebäude sprengt, er will ein Symbol setzten. "Menschen verleihen Symbolen Macht" und das will er erreichen. Er kämpft für das Gute und dabei bleibt er hinter der Maske verborgen. Viele kritisieren das man nicht sieht wer sich hinter der Maske verbirgt. Doch gerade die Maske ist es was V ausmacht, sie verleiht ihm Allgemeinheit, jeder könnte es sein jeder KANN es sein, jeder kann für das einstehen an das er glaubt.



Auch der gesamte Storyverlauf hat viel Tiefgang, in immerhin 132 Minuten erzählt er wie V die Menschen in Angst versetzt wie er Evy von seiner Sache überzeugt und schließlich wie die Menschen zusammenhalten und gegen das "Böse" kämpfen. Der Film zeigt viel, aber er zeigt es in genialen Bilder und mir genialen Dialogen. So wird man nicht überfordert. Man genießt und bekommt dadurch pure Unterhaltung geboten. Langeweile kommt nie auf, man erfährt etwas von den Vergangenheit, von der Zukunft und wenn V nicht einen seiner Poetischen Sprüche los lässt wird gekämpft und diese Kämpfe sind wirklich einmalig in Szene gesetzt, vor allem V's letzter Kampf könnte Filmgeschichte schreiben, er ist wirklich sehr gut in Szene gesetzt.



Die Darsteller sind klasse gewählt, Nathalie Portman spielt wirklich fantastisch, ihre Entwicklung kauft man ihr ohne zögern ab und auch Hugo Weaving spielt grandios. Er spielt den Freiheitskämpfer auf eine wirklich großartige Art und Weiße. Wirklich sehr gut und überzeugend, auch wenn er nur eine Maske auf hat, er spielt einfach grandios. Selbst die noch so kleine Nebenrolle ist grandios und perfekt besetzt.



Fazit: Alles in allem ist "V wie Vendetta" ohne Fehler, er überzeugt dadurch das er viel Tiefe hat, dadurch das er viel Humor zeigt und dadurch das er einfach außergewöhnlich ist und perfekt Besetzt ist. Ansehen ist wirklich zu empfehlen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die Handlung setzt sich unter anderem aus verschiedenen bekannten Versatzstücken zusammen: da ist zum einen die Geschichte von Guy Fawkes, der das Parlament in die Luft sprengen wollte, dann ein bisschen vom Phantom in der Oper und eine kleine Prise vom Graf von Monte Christo plus etwas von 1984. Das Ganze wird etwas kryptisch gemischt und gerät sogar spannend. Es spielt in der Zukunft in einer faschistischen Diktatur. Auch wenn am Ende die berühmte Maske nicht gelüftet wird, weil dahinter eine Idee steckt und letztendlich alle Bewohner Maskenträger sind, gibt es jede Menge blutige Action, die gute Unterhaltung bietet.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wer einen Comicactioner erwartet, sollte die Finger von lassen. Tatsächlich gibt es gerade mal zwei wirkliche Actionszenen im ganzen Film. V wie Vendetta ist wie auch Watchmen, ebenfalls Adaption eines Alan Moore Comics, eine eher Figurenbezogene Geschichte und zeigt ein ähnlich dystopisches Szenario auf. Wir befinden uns in einem fiktiven Großbritannien. Nach verschiedenen Entwicklungen herrscht ein Großkanzler nahezu totalitär in einem faschistischen System, die Bevölkerung wird über Ausgangssperre, Überwachungsapparat, Gestapoähnlicher Polizei, Medienzensur und Propaganda kontrolliert, Muslime, Homosexuelle und Andere verfolgt. Dieses Setting baut der Film nach und nach auf, ohne dabei zu klischeehaft zu werden und bleibt daher glaubwürdig. So kann man Einzelheiten durchaus auch in der Realität vorfinden wie z.B. das Neuschneiden von Filmmaterial zur Medienmanipulation. Das System ist nicht per se böse, nicht so offen ausgelebt wie im Nationalsozialismus, aber auch nicht versteckt. Nicht einmal wirklich düster wirkt das Ganze, ein westlicher Staat hat sich schlicht in eine besorgniserregende Richtung entwickelt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass einiges im Land im Argen liegt, und die meisten Bürger mögen ihr Oberhaupt auch nicht, aber wirklich etwas tun will auch keiner.

Und da kommt V ins Spiel. Ein unbekannter, halb intellektueller, halb wahnsinniger Rächer, der seine Maske eines von der Geschichte vergessenen Märtyrers als Symbol für die Idee von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit nutzt. Es ist soweit, die Dinge müssen sich ändern, und so kündigt er ein Jahr vor Durchführung seiner Pläne die Revolution und den Kampf gegen das System an. Folglich als Terrorist gejagt, gewinnt er trotz aller Hetzkampagnen langsam die Sympathien der Bürger.

Darunter auch die von Eve, gut gespielt von Natalie Portman, welche die obligatorische „Freundin“ des Helden mimt. Es entwickelt sich eine Art Mentorbeziehung, in der V ihr nach und nach einen Blick hinter seine Maske gewährt. Eine der wenigen Schwächen des Films ist es, dass gerade diese Zuwendung zum eigentlichen Terroristen viel zu einfach geschieht. Eve hat ebenfalls ihre Vorgeschichte aber erwartet man doch wenigstens einen Fluchtversuch oder dass sie V seine radikalen Methoden anfangs stärker vorhält. Dies geschieht zwar im Ansatz, kommt meiner Meinung nach jedoch zu beliebig daher und somit etwas unglaubwürdig, da wär mehr möglich gewesen. V selbst ist ein typischer Antiheld, der auf Richtig und Falsch pfeift, um einerseits seine Rache am Regime zu bekommen und das Notwendige zu tun. Der Zweck heiligt eben die Mittel. Eine Legitimierung oder gar Verharmlosung von Terrorismus würd’ ich nicht unterstellen, vielmehr mahnt Vendetta, bestimmte Entwicklungen aufzuhalten bevor es zu spät ist und nur noch die Radikalkur möglich ist.

Dumm nur, dass der Held selbst sehr widersprüchlich ist. So scheint er tatsächlich nahezu ausnahmslos nur jene zu töten, bei denen es für den Sturz des Regimes oder für die Rache seiner Verbrechen nötig ist, verhält sich stets höflich, bezeichnet sich selbst aber wiederum als geschaffenes Monster, welches kurzweilige Anarchie als Lösungsweg sucht. Zu viel Zeit wird aufgewendet, seine Person und die Motive seines Tuns aufzubröseln, um seinen Terrorismus zu legitimieren, dann aber wiederum erscheint er jedoch harmloser als der dunkle Ritter Batman. Für eine genauere Diskussion müsste ich natürlich erstmal die Comicvorlage lesen, man hat aber das Gefühl, dass die Macher etwas inkonsequent waren und man V durchaus radikaler darstellen hätte können. So ist V nur ein halber Antiheld. Gleiches gilt für den „Bösewicht“, der leider zu wenig thematisiert wird, als dass man sich eine Meinung über ihn bilden könnte.

Schauspielerisch machen alle Rollen einen soliden Job und es werden starke Gefühlsszenen geboten. Die Dialoge sind intelligent geschrieben.

Wie bereits erwähnt, ist die Action eine Nebensache. Diese besteht hauptsächlich aus kurzen Prügeleien mit vielen Kugeln und Messern, die comictypisch unrealistisch ist. Viel Blut und Wurfgeschosse in Zeitlupe natürlich Pflicht. Die Macher von Matrix eben. Das wirkt ganz nett, ist aber nicht spektakulär.

Über die Vorlagentreue soll sich ein Kenner ausquatschen, für Unkundige ist der komplette Film aber recht rund und verständlich.



Fazit:

Als Comicactioner ist V wie Vendetta bestenfalls mittelmäßig, als Charakterdrama mit sozialkritischer Aussage trotz kleiner Mängel relativ gut. Oder mit anderen Worten: Wer Watchmen mochte, kann auch einen Blick auf V werfen. Gleichwertig sind die Filme aber nicht.

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