Factotum
Durchschnitts-Wertung
3,5
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. Dezember 2011
Die versoffene Melancholie eines Sonntags. Selten so einen wunderbar lakonischen Film gesehen. "Barfly" ist im Vergleich letztlich nur ein bisschen Klamauk - trotzdem ok, klar. Aber dieser hier ist mehr. Er fügt dem Ganzen etwas Eigenes hinzu. Das nimmt einen mit - großartig.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.857 Follower 5.069 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 26. August 2017
Ein Film ohne echte Handlung, mehr die Sichtweise auf eine echt eigenartige Seele: Matt Dillon spielt den Titelhelden, der das Alter Ego des Autors Charles Bukowski der sich einfach als Mädchen für alles durch einen miesen Handlangerjob nach dem anderen schlägt, ihn wieder verliert, ein wenig über die Welt oder das Leben faselt und ran an den nächsten Job geht, dann mal ein paar tiefsinnige Worte aufschreibt und mit der ein oder anderen Frau durch die Laken turnt. Keine irrsinnige, wendungsreiche Story der man folgen muß. Dafür hat der Film Matt Dillon der den ungemein eigenartigen und widersprüchlichen Charakter glaubhaft und fesselnd verkörpert und auf die Leinwand bringt. Matt Dillons grandioser Darstellung ist es auch die den Film sehr empfehlenswert macht.

Fazit: Komisches Porträt eines eigenartigen Typen – mit bissigem Witz und Melancholie erzählt.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Fängt den bukowskianischen Geist ein, aber nachdem es eine gewisse Art von Biografie darstellt, ist Barfly in jedem Fall der vorzuziehende Film mit einem weitaus besseren Chinaski.
No Use For A Name
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14 Follower 1.486 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 15. Juni 2026
Ja, was soll ich jetzt davon halten? Charles Bukowski hat mich schon als Schriftsteller nicht wirklich erreicht, seine Sprache war mir immer zu plump und zu abgefuckt, mal ganz abgesehen von der Handlung. Mir war gar nicht klar, dass „Factotum“ auf einem seiner Bücher beruht, naja, als ich mir den Film dann angeschaut habe, war mir sofort einiges klar. Es gibt keine wirkliche Handlung im engeren Sinne, wir beobachten lediglich Matt Dillon dabei, wie er sich so von Tag zu Tag durchs Leben schlägt, ständig den Job verliert und einen neuen anfängt, dem Alkohol verfallen ist, ständig mit irgendwelchen Frauen rummacht und eigentlich ein total abgefuckter Loser ist. Diese Figur hat nichts Sympathisches an sich, der ganze Film hat nichts Sympathisches an sich, alles ist finster, traurig, depressiv und irgendwie auch sinnlos. So eiert der Film dahin, ohne jegliche Höhepunkte, ohne irgendwelche Wendungen oder auch ohne überhaupt irgendetwas Interessantes. Das kann man sich anschauen, kommt aber sicher schlecht drauf dabei. Oder man schaut es sich nicht an, dann verpasst man vielleicht einen großartigen Matt Dillon, aber ansonsten auch nichts.
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