Neueste Kritiken: The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen - Seite 4
The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen
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Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die Bezeichnung Terror-Schocker
stimmt genau.Man gruselt sich zwar nicht,die Splatterszenen sind zwar brutal aber nichts ultrahartes,doch die gesamte Atmosphäre erschreckt und schockiert.Doch trotzdem hatte ich nach dem Film gute Laune was glaube ich an der Wandlung des pazifistischen Demokraten zum mutantenmetzelnden Anti-Helden lag.
Diese Frage stellte ich mir, während ich mir den film ansehen musste. Auf ner party eines Freundes musste ich mir diesen öden Streifen leider reinziehen. Nach 60 Minuten hat der Partyveranstalter endlich eingeschritten, weil die einen einfach nur angeekelt, die anderen unverständlicherweise fasziniert und solche wie ich einfach nur entsetzt waren. Ensetzt, aufgrund solch armseligen Möchtegernhorrors. Die typischen "Schlechter-Horrorfilm-Symptome" kamen nach noch nicht mal 15 Minuten auf, als die Protagonisten für einen niveauvollen und mitdenkenden Zuschauer nicht nachvollziehbare Handlungen tätigten. Unbegründetes Mitgefühl für seinen eigenen Mörder, beziehungsweise dessen Komplizen oder der klassische Mörder auf der Rücksitzbank.
Was daran noch gruselig sein soll, verstehe ich nicht. Als Altmeister wie Wes Craven oder Alfred Hitchcock sowas in ihre Filme eingebaut haben, wars noch was anderes, aber heute weiß jeder, was im nächsten Moment passiert.
Als dann aber ein Mutant einem hilflosen Wellensittich den Kopf abbeißt und das Blut trinkt, während gleichzeitig eine Frau von einem anderen Mutanten vergewaltigt wird, ist dann endgültig Schluss. Mher von diesem miserablen Scheiß braucht man nicht.
Ich weiß nicht, was manche Leute an diesem Film finden können, was daran im entferntesten Sinne spannend oder schockend sein soll. Perverse ekelerregende Szenen und eine bescheurte, in sich unschlüssige Handlung.
Ich mag Horrorfilme. Und ich mag Splatterfilme. Gute Horrorfilme zeichnen sich dadurch aus, daß man nicht alles sieht, daß der Vorstellungskraft die Aufgabe überlassen wird, sich den Rest zu denken. Gute Horrorfilme versuchen nicht, mit expliziten Gewaltorgien Übelkeit zu erregen. Gute Horrorfilme kitzeln die Nerven und versetzen den Zuschauer in einen Zustand, der mitunter als leichter Schock, meistens aber als kontrollierte Anspannung bezeichnet werden kann.
Gute Splatterfilme (ja, die gibt es) zeichnen sich vor allem dadurch aus, daß sie völlig überspitzte Darstellungen enthalten und sich niemals selbst ernst nehmen.
The Hills Have Eyes ist weder ein guter Splatter, noch ein guter Horrorfilm, sondern ein extrem schlechtes Machwerk, daß sich wohl Leute wendet, deren Zerebralfunktion nahe der Demenz anzusiedeln ist.
Nichts gegen Blutorgien, nein, aber nur dann, wenn der Rest des Films wie schon gesagt, sich nicht selbst zu ernst nimmt oder das Thema es in irgendeiner Form erfordert und das ganze letztlich noch einen künstlerischen Anspruch erfüllt. Nichts gegen andere Akte, die notwendig sind, um der Story den nötigen Druck zu verleihen. Aber THHE ist in seiner Darstellungsqualität derart entrückt, daß es wehtut. Warum bitte muß man, und sei es nur halbwegs, zeigen wie ein Mädchen von einem schrecklich entstellten Irren vergewaltigt wird?
Sind schon die Szenen völlig überflüssig, so ist es die Geschichte dann auch. Denn die Idee mag zwar vordergründig interessant sein (Atomtests - Einwohner verseucht - rasten aus), wird aber so stümperhaft in Szene gesetzt, daß es die Gewaltorgie gar nicht gebraucht hätte, um Übelkeit hervorzurufen.
So könnte es ewig weitergehen... ein ganz scheußlich schlechter Film.
Absurd, psychotisch und abartig. Auch schwache Menschen (hier eine schwangere Frau, und ein Hund) werden von den bestialischen Machenschaften der verseuchten Einwohner nicht verschont. Perfekte Inszenierung einer kranken Vorstellung. Manchmal muss es eben so ein Film sein.