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Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film ist einfach nur durchschnittlich. Nicht mehr und nicht weniger. Es war ein tolles Soundspektakel und einem wurde klar, wie laut es eigentlich beim Einsturz gewesen sein muss. Das war äußerst gut rübergebracht. Das war es aber auch schon. Die Story, die um die beiden Verschütteten gebaut worden ist, war ziemlich Billig und einfallslos. Es kam zumindest sehr plump rüber,wie die Familien der Verschütteten sich während der ganzen Zeit verhalten haben. Dennoch wird man von dem Film ganz gut unterhalten. Ein zweites mal muss ich den aber nicht sehen.
Also an einigen Szenen wirkt World Trade Center echt ziemlich gestellt. Und in anderen Szenen spielen nicht alle Schauspieler gut. Dennoch ist die Spannung, und auch die Athmosphäre da. Man versetzt sich immer in die Lage der Beteiligten. Auch wenn der Film oft ziemlich kitschig und Klischeevoll, und an einigen Stellen will man ihm nicht so ganz glauben das dies wahr ist, rüberkommt. Dennoch kann ich den Film empfehlen.
Ich bin sehr vorsichtig und mit niedrigen Erwartungen an den Film herangegangen, da ich in erster Linie mir nicht vorstellen konnte, dass Stone dieses sehr aktuelle Thema mit Vernunft abzuarbeiten. Es ist schwierig eine Dokumentation mit Filmniveau zu erschaffen, ohne das gewisse Tatsachen darunter leiden. Die Dokumentation "9/11" der Naudet- Brüder waren für mich der Anlaß diesen Film anzuschauen.
Oliver Stone hat es für mich verstanden mit dem Material, dass er zur Verfügung hatte würdig umzugehen.
Er verlor sicher keine Gedanken an irgendwelche CGI- Effekte, sondern versuchte den Zuschauer aufzuklären was Menschen mit ihren Angehörigen durchleben, wenn es zu einer solchen Tragödie kommt.
Ich kann beim besten Willen nichts Heroisches in diesem Film entdecken und ich bin mit Sicherheit kein Befürworter der amerikanischen Politik.
So ,hab den Film nun endlich auch gesehn gestern im TV.
Ich muss ganz ehrlich sagen,ich hätte mehr erwartet.
Der Tag hätte filmtechnisch auf jedenfall mehr verdient.
Gefühlt spielte der Film zu 50% in den Trümmern der Türme ab,die genauso gut in jedem x-beliebigen Gebäude hätte spielen können.
Lediglich die Schlussszenen mit den menschenleeren U-Bahnen in dem sonst so hektischen New York und den Blick auf die mit Rauch überzogene Skyline haben bei mir echte Gänsehaut ausgelöst. Den Rest des Filmes hätte man sich auch sparen können. Schade,hatte große Erwartungen an den Film.
Bei einem Regisseur wie Oliver Stone und einem Hauptdarsteller namens Cage hab ich schon ein Meisterwerk erwartet. Doch ich wurde etwas enttäuscht.
Cage kann aufgrund der beschränkten Rolle und des Settings nicht viel rausholen. Hätte auch jeder B-Movie-Schauspieler machen können, ohne dass man qualitativ einen Unterschied spürt.
Der Film fängt stark an. Er schildert zunächst den alltäglichen Dienstantritt der New Yorker Polizisten am 11. September. Der Moment des Anschlages wird beängstigend rübergebracht. Doch hätte ich mir eine bildgewaltigere Inszenierung gewünscht. Warum nicht die Orginalbilder verwenden? Wahrscheinlich hat man aus Respekt vor den Opfern auf eine große Inszenierung verzichtet, aber dennoch hätte man dieses historisch bedeutende Ereignis besser darstellen müssen. Generell hätte ich mir einen längeren Anfang gewünscht. Der Einstieg war etwas zu schnell.
Nach dem Einsturz der Gebäude (auch nicht beeindruckend) dümpelt der Film vor sich hin, wirkt mit der Dauer langatmig und langweilig. Kürzere Schnitte in die Vergangenheit bzw. zu den Ehefrauen sorgen für Abwechslung.
Den Handlungsstrang mit dem Marine fand ich zunächst i-wie unpassend, doch nachdem man zum Ende erfährt, dass es diese Person tatsächlich so gab, wars doch schon außergewöhnlich.
Die letzten 30 Minuten sind sehr stark, liefern wirklich bewegende und emotionale Momente. Hier liefert der Film großes Kino ab. Die Schlusssequenzen mit den Untertiteln führen nochmal die Tragik vor Augen.
Insgesamt ein solider Film, der jedoch deutlich mehr Potenzial hatte. Vielleicht gibts irgendwann nochmal eine Verfilmung des 11.September...