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Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die ersten 90 Prozent unterscheiden sich kaum von den üblichen muslimischen Terroristenverfolgungen aus den USA. Am Anfang und am Ende unterhält uns eine heftige Explosion, die dann noch durch eine wilde Ballerei mit vielen Toten getoppt wird. Erste Probleme zwischen den Special Agents aus den USA und den Saudis vor Ort lassen aufhorchen. Aber dann kommt ein langsamer von lyrischen, sedativen Gitarrenriffs untermalter Epilog, der nachdenklich stimmt, die Akteure noch mal in Zeitlupe vorbeimarschieren lässt - und man merkt, dass ihnen das Geschehen nochmals durch den Kopf geht. Anhand von wenigen Sätzen wird der Sinn/Unsinn der asymmetrischen Kriegführung verdeutlicht und auf deren Endlosigkeit verwiesen. Und da dies im Gegensatz zum bisher Gesehenen steht, wirkt es nach. Hier heiligt mal der Zweck die Mittel.
Ahnungslos und naiv, wer diesem Film einen tieferen Sinngehalt beimisst.
Sorry, aber das ist ein blutiger Actionfilm, nicht mehr!
Absolut erstklassig inzseniert, aber die angebliche politische Botschaft und der in der Filmstarts-Kritik gefeierte Twist am Schluß sind so unehrlich und inkonsequent, daß es ein Ärgernis ist. Als würde am Ende eines Hardcore-Pornos gesagt, wie wichtig die Feministische Bewegung war.
Und was mich immer wieder nervt:
Fünf FBI-Leute kämpfen auf fremden Terrain gegen 50 mit MGs, Handgranaten und Raketenwerfern bewaffneten Saudis. Am Ende sind alle Bösen tot, und keiner der Amis wurde auch nur leicht verletzt. So ein scheiss Blödsinn!!!