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4,0
Veröffentlicht am 17. August 2026
Der Film hat mittlerweile schon fast 20 Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber immer noch hervorragend. Ein sehr gut ausbalancierter Polit-Thriller mit einem tollen Cast und furioser Action. Die Spannungskurve wird konsequent hoch gehalten und die letzten 20 Minuten sind auch heute noch unfassbar wuchtig und adrenaligeladen. Jamie Foxx spielt den toughen Ermittler und ist in dieser rolle ideal besetzt, auch Chris Cooper hat mir (im Gegensatz zu so manch anderem hier) gut gefallen. Der Schluss so viel zitierte und legendäre Schlusssatz stellt den ganzen film noch einmal komplett auf den Kopf und sorgt auch nach dem Anschauen noch für angeregte Diskussionen. Und wie auch immer man dazu stehen mag, aber das sind mir dann die liebsten Filme: Eben solche, über die man nach dem Abspann noch diskutieren muss oder kann. Absolut empfehlenswert – nicht nur für Actionfans!
Sehr realistisch. Aber halt standard Kriegsaction ohne viel neues. Man hat dafür eine Top Besetzung mit u.a. Jamie Foxx und Jennifer Garner. Er ist sehr spannend und etwas blutig. Der Anfang war schon super inszeniert und auch das Ende war super. Ein richtiges Bleigewitter. Aber so viel neues war halt auch nicht am Start. Man hat eine gute Kameraführung und ordentlich Action. Aber irdendwas fehlt halt.
Insgesamt ist es ein guter FIlm der sehr realistisch wirkt und sehr spannend ist.
"Operation Kingdom" von Peter Berg aus dem Jahr 2007 knüpft vage an die Terroranschläge von Riad im Mai 2003 an. Die eigentliche Story, dass 4 FBI-Agenten als Special Unit nach Saudi Arabien ausgeflogen werden, um die Anschläge aufzuklären, ist hingegen frei erfunden und entbehrt als Grundprämisse auch jeglicher Logik. Hat man diese zugegebenermaßen sehr bittere Pille erstmal geschluckt, kann man sich auf einen brillant inszenierten und spannenden Polit-Action-Thriller freuen, der zwei Stunden beste Unterhaltung bietet. Zwar gibt es zwischenzeitlich immer mal wieder Glaubwürdigkeitsprobleme, aber schlussendlich ist das ja auch keine Dokumentation. Sehr gelungen fand ich persönlich die letzte Sequenz, die das typisch-amerikanische Märtyrertum mehr als relativiert und auch über den Abspann hinaus noch beschäftigt.
Der Anfang ist, abgesehen von der Eröffnungsszene, noch was holprig, aber in der 2. Hälfte kommt der Film in Fahrt ! Es ist irgendwie die ganze Zeit über spannend! Dennoch fehlt das "gewisse Etwas"! :/
Viele bekannte Gesichter, Jennifer Garner, Jamie Foxx uvm. runden das Gesamtbild ab!
Nicht schlecht, aber er setzt sich nicht ab. Typischer Durchschnittskriegsfilm!
Durchladen und in Deckung: die Amis kommen. Jamie Foxx hat seinen Kumpel Colin Farrell nicht dabei und heißt hier auch nicht Tubbs – aber sonst tut er was er schon bei „Miami Vice“ am Besten konnte, losziehen und fiese Gegner plattmachen und nebenbei als Papi noch ganz dolle Gefühle zeigen. Aber ich uteile falsch und zu hart über diesen Film, denn in der Tat hatte er einige Überraschungen parat: zum einen daß ein doch eher bescheiden wirkender Regisseur wie Peter Berg (der bislang auch oft erfolglos als Darsteller auftratt und hier ein Mini-Cameo hat) einen solch heftigen Film gestemmt kriegt, das Jennifer Garner die Rolle einer toughen Agentin darstellt ohne daß man laufend an „Alias“ denken muß und auch daß ein sonst eher bleicher Akteur wie Jason Bateman den witzelnden Part des Teams gibt ohne daß es der Ernsthaftigkeit schadet. Der Film selber ist eine brisante Mischung aus Politkrimi und rasantem Actionthriller wobei von Ausnahmen abgesehen die Ballerei erst in der letzten halben Stunde losgeht und dann gibt’s eine der lautesten, brutalsten und spannendsten Passagen dies in diesem Jahr m Kino waren. Ein Manko daß ich aber sehe: die Inszenierung ist 1:1 von „Bourne“ geklaut, die Kamera hat geradezu Schüttelfrost und die stellenweise angewendete Videoclipästhetik wirkt zuweilen überladen. Über das bewegende Ende kann man auch diskutieren ... wenn man den Streifen gesehen hat, was man durchaus sollte. Während andere Actionkracher wie „Shoot em up“ im Kino nebenan ihre Action mit Witz und Ironie liefern hat dieser Film die knallharte, schonungslose und schmutzige Tour drin.
Fazit: Hammerbesetzung in souveränem Politkrimi der zum Ende hin in ein deftiges Actionfeuerwerk mündet bei dem vielleicht Foxx etwas zu cool rüberkommt!
"Operation: Kingdom" ist ein sehr realistischer film. spoiler: Das Attentat am Anfang des Filmes wurde einfach perfekt inszeniert. mit abstand die besten szenen in diesem film, die ich mir deswegen auch sehr oft anschauen musste. Klar ist es traurig was dort alles geschieht, aber auch leider sehr realistisch und das gerade zu der heutigen zeit. Das einzige was man hätte verbessern können ist mitten im film auch ein paar actionszenen zu verfilmen, aber leider geschieht das erst wieder gegen ende. dennoch der film ist sehr gut geworden und ich kann ihn nur sehr gut empfehlen!
Der Redaktionskritik schließe ich mich soweit an. Der Schlusstwist hat dem Film neben dem Showdown auch noch eine sehr gute Dimension mitgegeben. Soweit finde ich diesen durchaus gelungen. Dazu passt sicherlich auch das Gehabe der Figuren (dumme Sprüche, amerikanische Breitbeinigkeit etc.), bei denen sich durchgehend kein Sympathieträger findet, wie ich meinen würde. Allerdings ist das für mich einer der größten Kritikpunkte: Wirklich fast jeder Dialog hat irgendeinen dummen Spruch dabei. Gerade die amerikanischen Charakter sind alle so flach gekennzeichnet, sodass eigentlich neben Jamie Foxx zumindest Ashraf Barhom auf dem Filmplakat stehen müsste. Sein Charakter war der bestgezeichneteste von allen. Jennifer Garner hingegen belanglos. Wie gesagt, das mag zur bitterbösen Kritik gehören. Dann aber ist der Film hölzern. Definitiv spannend für einen Abend und darüber hinaus mit diesem Alleinstellungsmerkmal der Kritik. Doch hier und da wäre Feintuning nötig gewesen.
Also ich weiß nich was ihr habt also ich fand den film einfach hammer geniale in die zeit passende story kein falsches heldentum grandiose optik und inzenierung wo micheal mann sicherlich nich ganz unbeteilight dran war. Der film macht einfach spass hier und da ein cooler spruch aber niemals übertrieben oder unangebracht und die action vor allem der messer kampf am ende einfach einmalig supoer schuspieler und der film legt von anfang an ein super hohes tempo hin sodass der film einfach spass macht obwohl es ein ernstes thema ist. Und beide seiten werden kritisiert
Einfach genial kann man nur weiter empfehlen auch leuten die an der thematik nich interressiert sind für die kommt immerhin noch ein knallharten action film bei weg wo man kaum zeit zum luft holen hat
Also ich bin echt positiv überrascht und ectrem begeuistert.
Zu erst einmal: Dieser Film ist verdammt mutig. Als einer der ersten nach dem elften September wagt sich Regisseur Peter Berg mit einer Big-Budget-Action-Produktion an das höchst brisante Thema des extremen Islamismus'und des Terrorismus. Hochkarätig besetzt betreibt der Film eine Gratwanderung zwischen Action-Unterhaltung und Tiefgang und läuft dabei stets Gefahr, die westliche Welt, mehr noch die des Islam zu verärgern. Diese Gratwanderung gelingt aber nur zum Teil. Während die ersten 20 Minuten einen vor Intensität und Realismus glatt vom Kinosessel blasen (insbesondere der brillante und informative Vorspann), flacht "Operation: Kingdom" im weiteren Verlauf immer mehr ab. Man fühlt sich im Folgenden einfach prima unterhalten und das ist bei einem Film mit solch einer thematischen Brisanz schlichtweg fehl am Platz. Daran ändert auch die halbdokumentarische Darstellung der Folgeverhandlungen nach dem Anschlag zu Beginn nichts. Ein Film mit solch einer Aktulität muss weh tun, den Zuschauer fordern, und genau das gelingt Regisseur Berg nach dem Anfang nur noch selten.
Keine Frage, "Operation: Kingdom" bietet grandiose Action, ist hochspannend und bis auf die blasse Jennifer Garner top besetzt und hervorragend gespielt. Was die eingestreuten, typisch-amerikanischen Actionfilm-Elemente wie zB die dummsabbelnde Nebenfigur, oder die coolsten Sprüche in den gefährlichsten Situationen beim Kinopublikum bewirken, ließ sich während der Vorstellung leicht beobachten: War das Publikum während des Beginns noch gebannt und machte einen erschrockenen Eindruck, wurde nach den oben genannten "Auflockerungsversuchen" staunend gelacht, wenn eine Granate ein fettes Loch in die Wand reißt oder Jennifer Garner einem bösen Saudi voll krass ein Messer in den Kopf rammt. Boa, ey! Reaktionen, die eigentlich in einen Streifen wie "Stirb Langsam" gehören.
Noch dazu rutscht "Operation: Kingdom" besonders gen Ende gnadenlos ins Utopische bis Lächerliche ab. Mal abgesehen davon, dass das FBI wohl niemals nur 5 Leute, von denen noch dazu kein einziger auch nur einen Fetzen Arabisch versteht oder spricht nach Saudi-Arabien schicken würde, wo diese 5 dann auch noch innerhalb von nur 5 Tagen einen großen Terroristen-Ring hochnehmen, erledigen diese 5 mit freundlicher Unterstützung des saudi-arabischen Buddies ein ganzes Hochhaus, das von Terroristen nur so wimmelt und noch dazu in einem "gefährlichen Viertel" steht, retten den entführten Kollegen Bruce-Willis-typisch in allerletzter Sekunde vor der Exekution und finden so ganz nebenbei den Redensführer der so eben gekillten Terroristen.
Leider sieht man fast täglich in den Nachrichten, dass die Realität anders aussieht, als dieser Film es suggeriert. So trägt "Operation: Kingdom" nur weiter dazu bei, dass das Publikum hinsichtlich dieses Themas abstumpft, bleiben die Motive und Hintergründe terroristischer Taten doch fast völlig im Dunkeln. Hier wäre Aufklärung gefragt!
Dass die Story den Kampf des FBIs und der saudischen Regierung gegen den Terrorismus behandelt, nicht aber die vollen Auswirkungen dieses Kampfes auf die Zivilbevölkerung beleuchtet, ist ein weiterer Aspekt, warum man als Zuschauer eine seltsame Distanz zu dem Thema bewahrt und das Spagat zwischen Action und Tiefgang in "Operation: Kingdom" nur zum Teil funktioniert.
Fazit: Für einen Actionthriller hat "Operation: Kingdom" bemerkenswert viel Tiefgang, bleibt aber in Anbetracht der Brisanz der Thematik zu oberflächlich und ist dabei zu unterhaltsam, was den Zuschauer dazu verleitet, nur zu konsumieren, statt nach der Kinovorstellung tiefschürfende Diskussionen zu führen. Eine verschenkte Chance, trotz des grandiosen Schlusssatzes, welcher mehr Tiefgang und Wahrheit enthält als der ganze Rest des Films zusammengenommen.