Neueste Kritiken: Terminator 2 - Tag der Abrechnung - Seite 3
Terminator 2 - Tag der Abrechnung
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Anonymer User
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Veröffentlicht am 10. Februar 2017
Dieser Film gehört auf jeden Fall in die Halle meiner ewigen Lieblinge. Mann muss dazu sagen Alls ich den 2 sah dachte ich mir nur: ja gut was soll der jetzt anders oder gar besser machen? Ist doch unnötig der film! Wie ich mich da doch geirrt habe absolutes Meisterwerk und einer der besten Aktion Filme
"Terminator 2" bietet dafür, dass dieser 1991 rauskam grandiose Effekte, die noch heute top aussehen, gar besser als manche Filme von heute.
Die Action ist wirklich gut und macht richtig Spaß, was vor allem an der fantastischen Inszenierung von James Cameron liegt. Der Film hat eine richtig tolle Kameraführung und einen guten Soundtrack, der zwar nicht auffällig ist, die Szenen jedoch perfekt begleitet und zur Atmosphäre beiträgt.
Der Abzug liegt an zwei Sachen. Die Erste wäre, dass die Story sehr einfach, sehr dünn ist. Die Zweite wäre, dass der Film für seine dünne Story zu lang geraten ist. Dieser hätte auf schöne zwei Stunden gekürzt werden können. In der ersten Stunde passiert etwas zu wenig und der Film schleppt sich etwas dahin.
Fazit: Top inszeniertes aber etwas zu langes Actionspektakel , mit leider etwas zu dünner Story.
[...]Wo „Terminator“ ein Actionfilm war, der viel weniger auf Explosionen als auf Thrill setzte, ist die Fortsetzung das genaue Gegenteil. Hier ist der Puls zweieinhalb Stunden auf 180, hier setzt jegliches Zeitgefühl aus, und nach gerade mal gefühlten 90 Minuten ist das Abenteuer beendet. [...]
Im Vordergrund stehen Camerons eigens hochgejagte Gebäude und Hubschrauber, und nicht die Computertechnik. Etwas, wovon man heue nur noch träumen kann. Heute heißt es nämlich: „CGI ist nicht zur Unterstützung der Action da; CGI ist die Action.“.
Atmosphärisch kreierte Cameron auch hier etwas ganz ganz großes. Indem er den gesamten Film mit einem Filter zeigt, der das Bild leicht bläulich erscheinen lässt, fühlt man intensiv die Kälte, die von den Maschinen ausgeht. Der wieder hervorragend komponierte Score von Brad Fiedel verdeutlicht dies nur noch mehr.
Wie schon „Terminator“ ist auch T2 mehr als „nur“ ein Actionfilm. Um dies herauszufinden braucht man sich nur einmal die letzten 15 Minuten des Streifens ansehen. Wem da nicht die Tränen in die Augen schießen, dem ist nicht mehr zu helfen. Ebenso dem nicht, der bei der wundervollen Botschaft von „Terminator 2“ nicht ins Grübeln über sich selbst und unsere Zukunft gerät.
[...]Nicht nur der Terminator hat seine Bosheit hinter sich gelassen, mit Terminator 2 schlägt Regisseur James Cameron viel mehr Hollywood'sche Gut-gegen-Böse-Töne an. Dem Film deswegen aber Verweichlichung vorzuwerfen, wäre falsch. Er verliert nicht an Ernsthaftigkeit, der Fokus wurde nur verlagert. Und eins macht das Sequel dadurch auf jeden Fall mehr: Spaß! Die Action ist wuchtiger, die Stunts spektakulärer, die Explosionen gewaltiger. Das erhöhte Budget wird in vollen Zügen und vor allem mit voller Hingabe ausgelebt. Mit dem T1000 hat das sonst fast unkaputtbare Arnie-Modell einen würdigen Gegner, wodurch, gekoppelt mit den Fähigkeiten des neuen Cyborgs, viel Dynamik und Schwung in die abwechslungsreiche Inszenierung gebracht wird.[...]
[…]War der Vorgänger von 1984 noch ein kleinkalibriger, aber wegweisender Einschlag, so wurde das Sequel sieben Jahre später zur ultimativen Detonation. „Terminator 2“ ist eine Materialschlacht, der in ihrer „Masse mal Beschleunigung gleich Kraft“-Gleichung und vor allem in Dichte und Intensität höchstens noch die diesjährige Action-Offenbarung „Mad Max: Fury Road“ ebenbürtig ist, dem Camerons zweieinhalbstündiger Cyborgasmus aber das epische Ausmaß, den ikonographischen Status, das komplexere Handlungsgerüst und die schier monumentale Größe des Kampfes zwischen Mensch und Maschine, Maschine und Maschine und um die Zukunft der Menschheit voraus hat.[…]Die Plot-Beats sind dem Original zu Anfang bis zur Zusammenführung der Figuren sehr ähnlich – doch Cameron bläht das auf einen gigantischen Maßstab aus und knüpft dennoch in Vollkommenheit an die Story und Motive des Erstlings an und verzahnt sein episches Maß anstandslos in der schwellenden, starken Mythologie des Low Budget-Erstlings, denkt Figuren und Handlungen und Hintergründe weiter und schafft erzählerische Homogenität zwischen Sequel und Original, die vom Effekt-Bombast nicht einfach weggedrückt wird.[…]Von Brad Fiedels hämmerndem Score vorangetrieben und voller herausragender Momente ist das Action-Volumen von „Terminator 2“ schier erdrückend, das Duell der Maschinen überragend-mitreißend, wenn der T-800 alles unternimmt, was Hydraulik und Notstromaggregat hergeben, um gegen den T-1000 anzukommen und John zu beschützen. Und dann schafft es diese Brachialgewalt von einem Überactionungetüm auch noch, dass am Ende beim Zuschauer ein »What’s wrong with your eyes?« angesagt ist. „Terminator 2“ ist einer der Filme, die eine Stufe über allem anderen stehen, ragt aus der Kinogeschichte heraus, als ein Eckpfeiler perfekten Filmemachens, an dessen zeitlosen Vergleichswerten alles abprallt, wie Pistolenkugeln am Endoskelett des T-800.[…]
ich kenne den film seit fast 20 jahren. fuer mich ist es nach wie vor der beste actionfilm aller zeiten. bis vor kurzen sogar mein genreuebergreifender lieblingsfilm (abgeloest von "snowpiercer"). bomben story, bomben action, bomben spannung. eine klassiker und meisterwerk ohne frage. es gibt auch viele gute post90er actionfilme aber die 80er und 90er sind in dieser sparte einfach unerreicht.