Vier Astronauten sollen an Bord ihres Raumschiffes Dark Star instabile Planeten aufzuspüren und dann mittels intelligenter Atombomben zerstören. Nachdem der alte Kommandant Powell (Joe Saunders) durch einen Kurzschluss in seinem Sitz getötet wurde (und seitdem ein zombiehaftes Dasein in einer Gefrierkammer das Schiffes führt) und sich eine Vorratskammer selbst zerstört hat, so dass der gesamte Vorrat an Toilettenpapier auf dem Schiff vernichtet wurde, ist die Atmosphäre an Bord der Dark Star nicht die beste. Die vier verbliebenen Crewmitglieder leiden unter der Monotonie im All. Doolittle (Brian Narelle), der neue Kommandant, vertreibt sich die Langeeile mit Träumereien und dem Musizieren auf selbst gebastelten Instrumenten; Pinback (Dan O'Bannon), der eigentlich gar nicht Pinback heißt, sondern nur durch ein Versehen auf die Dark Star kam, versucht die anderen durch kleine Witze aufzubauen und beschäftigt sich darüber hinaus mit einer extraterrestrischen Lebensform – dem Exoten –, die er bei einer Mission mit auf das Schiff genommen hat. Boiler (Cal Kuniholm) ist durch die ewige Langeweile aggressiv geworden, bei Talby (Dre Pahich) hat sie zum Gegenteil geführt: Er hat sich von den anderen abgesondert und träumt von den legendären Phönix-Asteroiden.
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,5
hervorragend
Dark Star - Finsterer Stern
Von Björn Helbig
„Dark Star“ ist ein urkomisches, trashiges Weltraumabenteuer, das zu unrecht auf eine Parodie von Kubricks „2001 – Odyssee im Weltraum“ reduziert wird. Zwar ist jede Spitze, die in Richtung des großen Bruders ausgeteilt wird, für den Zuschauer ein Vergnügen, doch erwartet diesen vielmehr: Ihn erwartet eine moderne Passionsgeschichte sowie – zu guter letzt – Erlösung.John Carpenters Film erzählt die Geschichte von vier Astronauten, die sich mit ihrem Raumschiff Dark Star seit 20 Jahren auf Dienstreise befinden. Ihr Job ist es, instabile Planeten aufzuspüren und dann mittels intelligenter Atombomben zu zerstören. Nachdem der alte Kommandant Powell (Joe Saunders) durch einen Kurzschluss in seinem Sitz getötet wurde (und seitdem ein zombiehaftes Dasein in einer Gefrierkammer das Schiffes führt) und sich eine Vorratskammer selbst zerstört hat, so dass der gesamte Vorrat an Toilettenpapier auf
Gelungene Gruselkomödien gibt es selten. Gelungene Weltraum-Gruselkomödien wie Dark Star noch seltener. spoiler: Gelangweilte Fernfahrer als Raumschiffbesatzung, eine denkende Maschine mit schwierigem Charakter, zensierte Logbucheinträge („Geste gelöscht“), ein außerirdisches Wesen, das der Besatzung Streiche spielt.
Der Film hinterfragt satirisch mehr als eine Zukunftsvision anderer Sciene-Fiction-Werke. Die Umsetzung ist ...
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BrodiesFilmkritiken
11.853 Follower
5.015 Kritiken
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2,0
Veröffentlicht am 2. September 2017
Ich habs 2 mal versucht, aber ich gebs auf: ICH RAFFE DIESEN FILM NICHT. Gut, er ist aus dem Jahr 1974 und selbst dort mit absolut minimalen Mitteln entstanden – aber es ist mir einfach zu billig. Sorry, da jammern gleich am Anfang ein paar Typen rum dass sie kein Toilettenpapier haben, reden dusseliges Zeug und das Highlight wo ichs schon drangeben wollte ist das Alien wo man sich nichtmal die Mühe gemacht hat zu kaschieren dass es ein ...
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Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Die KI der Bombe denkt logisch und konsequent zu Ende. Deshalb führt sie die Erkenntniskritik, mit der sie konfrontiert wird, zwangsläufig zum Solipsismus. Selbst das "Ich denke also bin ich" ist nicht mehr sicher - das einzige Subjekt, die KI der Bombe, hat nichts, was die Wahrheit ihrer (Selbst-)Erkenntnis verbürgen könnte. Darum muss das Subjekt eine Tathandlung begehen (Ich=Ich). Und die einzige Art, auf die eine Bombe dies tun kann, ...
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No Use For A Name
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1.209 Kritiken
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1,0
Veröffentlicht am 24. Februar 2026
Okay, ich hab’s zweimal versucht, genau genommen sogar drei Mal, zweimal in den letzten Monaten und einmal vor 30 Jahren oder so. Und schon damals fand ich den Film seltsam und nervig. Tja, und jetzt, Jahrzehnte später finde ich den Film immer noch seltsam und nervig. Und langweilig. Und bekloppt.
Die Geschichte hört sich auf dem Papier interessanter an, als sie es dann tatsächlich ist. In Wahrheit passiert eigentlich kaum etwas. Die ...
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