Mein Name ist Nobody
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thomas2167
thomas2167

708 Follower 582 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 17. März 2013
Klasse , coole , lockere , lässige Italo Western Parodie mit einen doppelt schnellen Terence Hill : schnell mit den Colt und schnell mit der Zunge :-) Die dummen , coolen Hill Sprüche peppen den Film noch so richtig auf und machen ihn von der Pferdeoper zur Western Komödie. Genial spielt auch Henry Fonda , der als alternder Revolverheld Jack Beauregard eine Parodie auf seine Kult Rolle in "Spiel mir das Lied vom Tod" gibt. Dazu gibt es einen genialen , passenden Soundtrack mit Liedern von Ennio Morricone.
DerPjoern
DerPjoern

15 Follower 53 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 19. September 2011
Der Film verursacht bei mir immer eine Gänsehaut. Ein Hauptgrund ist der absolut geile Soundtrack. Die Duellierszene Jack gegen die 150 ist eine der Filmszenen, die sich für immer in mein Gehirn eingebrannt haben. Obwohl man natürlich weiß wie diese Szene endet, bleibt die Faszination dieses ungleichen und in gewissermaßen logik und realitätsfernen Kampfs. Die ruhigen, langen typischen "Leone-Szenen" des Films sind dabei genauso gut wie die lustigen Hau-drauf-Szenen von Hill. Nur die Kombination aus beidem wirkt manchmal unwirklich.
Andkra67
Andkra67

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4,0
Veröffentlicht am 8. November 2024
Toller Soundtrack und eine durchgehende Lässigkeit ziehen sich durch den augenzwinkernden Western. Natürlich ist der Film in die Jahre gekommen, aber seinen Charme hat er nicht verloren.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Nie traf diese Phrase so treffend zu wie auf diesen Film...



Terence Hill als Nobody ist und bleibt einfach die schrillste, lustigste und sympathischste Figur der Western Geschichte!



Ein lustiger Satz folgt dem nächsten, wie er mit den "Gegnern" spielt und sie an der Nase herumführt auf allerhöchstem Niveau ist schlichtweg eine Lachkrampfgarantie.



Doch eine Komödie ist dieser Film zu keiner Zeit wie es für die Bud Spencer und Trenece Hill Filme gilt. Nein es ist ein durch und durch ergreifender Italo-Western, aber auf eine bis dato nie dagewesene Art und Weise und L-E-I-D-E-R auch als einzel Stück.



Henry Fonda ist einmal mehr genial. War er doch noch in Spiel mir das Lied vom Tod die verkörperung des bösen Westernschurken schlechthin, ist er hier wieder in der Heldenrolle zu sehen eines dahinscheidenen Western-Helden (absolut treffend irgendwo wenn man mal bedenkt das auch Henry Fonda dannach nicht mehr allzuviele gute Erfolge feiern konnte speziell was Western betrifft). Das zusammenspiel von Terence Hill und Henry Fonda kann man getrost als Gradnios bezeichnen ohne zu übertreiben und die Handschrift von Sergio Leone ist einfach unverkennbar in jeder Szene zu spühren und tut dem Film nur gut.



Typisch auch immer wieder diese Sticheleien zu anderen Konkurrenten oder der "nicht" akzeptanz des Italo-Westerns.



Ich persönlich finde viele Italo-Western um einiges stärker als die um zB John Wayne und co... um ehrlich zu sein mag ich diese anderen Western nichtmal, wo alles voller patrioten glänzt und alles saubere Helden sind und die Welt in Schwarz und Weiß aufgeteilt wird... Der Italo.Western wirkt einfach rauer, auch mal lustiger und irgendwie "echter" und bietet einfach die besseren Filme meiner Meinung nach. Schade das Sergio Leone nie den ganz großen Erfolg feiern konnte (die meisten Filme so auch Spiel mir das Lied vom Tod waren im Kino finanzielle total flops und wurden erst später zu Erfolgen) denn sonst hätten wir sicher sehr viel mehr Machwerke von ihm bestaunen können mit Clint Eastwood, Terence Hill, Henry Fonda und wie sie alle heißen... Ich kann Nobody jedem auch nur annähernden Western-Liebhaber wärmsten ans Herz legen und wer noch kein Terence Hill oder Italo-Western Fan ist, wird es spätestens NACH diesem Film sein.



Nobody is perfect! Und kann Spiel mir das Lied vom Tod auf seine ganze eigene Art und Weise das Wasser reichen!
Maddin
Maddin

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5,0
Veröffentlicht am 26. September 2026
Mit „Mein Name ist Nobody“ gelingt Regisseur Tonino Valerii eine ungewöhnliche Mischung aus klassischem Western, Komödie und Hommage an das Genre. Der Film verbindet die raue Atmosphäre des Wilden Westens mit jeder Menge Humor und einer sympathischen Geschichte. Besonders das Zusammenspiel von Henry Fonda und Terence Hill macht den Film zu einem echten Klassiker.

Handlung

Der alternde Revolverheld Jack Beauregard hat genug vom Leben als legendärer Schütze. Er möchte sich eigentlich zur Ruhe setzen und den Wilden Westen hinter sich lassen. Doch bevor er verschwinden kann, trifft er auf den jungen und äußerst selbstbewussten Revolverhelden Nobody.

Nobody bewundert Beauregard und möchte verhindern, dass dessen Karriere einfach endet. Gleichzeitig taucht eine riesige Bande namens „Die Wilde Horde“ auf, die für Beauregard zu einer letzten großen Herausforderung wird.

Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine ungewöhnliche Beziehung, bei der Nobody immer wieder dafür sorgt, dass Beauregard nicht einfach aus dem Rampenlicht verschwindet.

Humor und Western-Atmosphäre

Eine der größten Stärken des Films ist die Mischung aus ernsthaftem Western und humorvollen Momenten. Terence Hill spielt Nobody mit einer herrlich lässigen und teilweise frechen Art. Seine Figur nimmt viele typische Westernklischees auf die Schippe, ohne dass der Film den Respekt vor dem Genre verliert.

Gleichzeitig sorgt Henry Fonda als ruhiger und erfahrener Revolverheld für den nötigen ernsten Gegenpol. Gerade dieser Gegensatz funktioniert hervorragend.

Darsteller

Terence Hill ist in der Rolle des Nobody bestens aufgehoben. Er verbindet Coolness, Humor und eine gewisse kindliche Begeisterung für die alten Helden des Westens.

Henry Fonda überzeugt dagegen als müder und desillusionierter Revolverheld, der eigentlich nur noch seine Ruhe haben möchte. Dass ausgerechnet diese beiden völlig unterschiedlichen Charaktere aufeinandertreffen, gehört zu den Höhepunkten des Films.

Inszenierung

Der Film sieht trotz seiner komödiantischen Elemente wie ein klassischer Italo-Western aus. Die Landschaften, Schießereien, Saloon-Szenen und Duelle vermitteln echtes Westerngefühl. Gleichzeitig wird immer wieder mit den Erwartungen des Publikums gespielt.

Besonders gelungen sind die zahlreichen kleinen Anspielungen auf bekannte Western-Motive. „Mein Name ist Nobody“ funktioniert dadurch sowohl als unterhaltsamer Western als auch als liebevolle Parodie auf das Genre.

Fazit

„Mein Name ist Nobody“ ist ein außergewöhnlicher Western, der Action, Humor und eine überraschend nachdenkliche Geschichte miteinander verbindet. Terence Hill und Henry Fonda bilden ein großartiges Gespann, und gerade der Gegensatz zwischen Nobodys jugendlicher Begeisterung und Beauregards Lebensmüdigkeit macht den Film so sehenswert.

Wer Western mag und gleichzeitig über die typischen Klischees des Genres lachen kann, sollte diesen Klassiker unbedingt gesehen haben. Ein unterhaltsamer Film mit viel Charme, tollen Landschaftsaufnahmen und zwei hervorragenden Hauptdarstellern.
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