Der Szenendieb im "Superman"-Trailer: Regisseur James Gunn verrät, warum Krypto alles andere als ein guter Hund ist
Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Egal, ob "Joker", "The Batman" oder "The Dark Knight", egal, ob DCEU, Arrowverse oder das mit "Superman" gestartete DCU: Julius behält auch im DC-Multiversum den Überblick.

Bereits vorab war bekannt, dass der Titelheld in „Superman“ auf tatkräftige Unterstützung in Gestalt von Superhand Krypto zählen kann. Mit dem ersten Trailer dürfte sich der Vierbeiner nun endgültig in die Herzen vieler Fans geschlichen haben...

Nach langem Warten ist es nun endlich soweit: Der „Superman“-Trailer ist endlich da! Wir bei FILMSTARTS konnten die Vorschau jedoch schon Anfang der Woche zum ersten Mal sehen und haben anschließend an einer Fragerunde mit Regisseur James Gunn teilgenommen – in der es natürlich auch um Superhund Krypto ging, der im ersten Trailer schon die Herzen zahlreicher Superhelden- und Haustierfans erobert haben dürfte.

Schließlich rettet Krypto hier sein Super-Herrchen (David Corenswet), der bei einem Kampf ganz schön in Mitleidenschaft gezogen wurde, und irgendwo im eisigen Nirgendwo abgestürzt ist, und zieht ihn zurück nach Hause – also wohl in die Festung der Einsamkeit, wie Supermans Hauptquartier in den Comics heißt. Allerdings ist Krypto längst nicht so ein braver Hund, wie es im Trailer scheint:

"Er ist ein ziemlich schrecklicher Hund"

„Ihr werdet im Film sehen, dass Kryto im Trailer als ein besserer Hund erscheint als er im Film tatsächlich ist. Er ist ein ziemlich böser Hund“, erklärte uns James Gunn so lachend. „Ihr werdet ihn natürlich lieben. Er ist ein Hund und hat diese süßen, unschuldigen Augen, wie könntet ihr das also nicht? Aber es ist ein schrecklicher Hund und er basiert auf meinem eigenen Hund Ozu.“

Trotzdem, oder vielleicht auch: gerade deswegen, wollte James Gunn unbedingt, dass Krypto im Trailer vorkommt, wie er uns in dem Q&A erklärte. Mit der Ausnahme des Superhundes solle der Trailer jedoch den tatsächlichen Film sehr gut widerspiegeln. „Ich wollte die Essenz des Films einfangen. Superman ist optimistisch, aber nicht ohne düstere Momente. Es ist ein großer Science-Fiction-Film, aber gleichzeitig auch sehr erdverbunden, etwa in Hinsicht auf die Figuren.“

Außerdem habe er die Essenz des Supermans einfangen wollen, mit dem er selbst aufgewachsen ist, gleichzeitig aber auch etwas ganz Neues erschaffen wollen, so der Regisseur und Drehbuchautor weiter. „Die Hoffnung, die Ehrlichkeit und die übereifrige Güte von Superman sind in unserer Welt heutzutage ziemlich ungewöhnlich, fast schon außergewöhnlich“, erklärte Gunn dazu.

Superman
Superman
Starttermin 10. Juli 2025 | 2 Std. 09 Min.
Von James Gunn
Mit David Corenswet, Rachel Brosnahan, Nathan Fillion
User-Wertung
3,0
Filmstarts
3,0

Ob „Superman“ wirklich ein optimistischer, aber auch düsterer, und fantastischer, aber auch erdverbundener Superheldenfilm wird, erfahren wir dann nächstes Jahr: „Superman“ startet am 10. Juli 2025 in den deutschen Kinos. Was uns Gunn außerdem noch über die Filmmusik und ihre Verbindung zum ikonischen John-Williams-Score verraten hat, erfahrt ihr in diesem Artikel:

Der erste lange Trailer zu James Gunns "Superman" ist da – und rockt so richtig!
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