Wie bitte?! Sheldon sollte eigentlich von einem anderen "The Big Bang Theory"-Star gespielt werden!
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Filme gehen für ihn fast immer vor Serien. Doch es gibt Ausnahmen: In den letzten 10 Jahren hat er wenig Besseres gesehen als David Lynchs "Twin Peaks"-Revival – und nach dem Motto "Besser spät als nie" wühlt er sich gerade durch sämtliche "Friends"-Staffeln.

Ursprünglich sollte nicht Jim Parsons, sondern ein anderer Schauspieler die Rolle von Sheldon Cooper übernehmen – der sich aber aus „sehr egoistischen“ Gründen für eine andere „The Big Bang Theory“-Figur entschied.

CBS

The Big Bang Theory“ ist eine der beliebtesten Sitcoms aller Zeiten – was natürlich nicht zuletzt an dem großartigen Ensemble liegt. Stars wie Jim Parsons (Sheldon Cooper), Johnny Galecki (Leonard Hofstadter) und Kaley Cuoco (Penny) werden wohl auf ewig mit ihren Charakteren aus der Hit-Serie verbunden bleiben, und niemand könnte sich für ihre Rollen wohl eine andere Besetzung vorstellen – erst recht keinen anderen „The Big Bang Theory“-Star! Schließlich haben ausnahmslos alle Figuren ihre ganz spezifischen Eigenheiten, die von den jeweiligen Schauspieler*innen erst zum Leben erweckt werden.

Vor diesem Hintergrund ist das Szenario, jemand anderes als Jim Parsons hätte Sheldon Cooper spielen können, umso schwerer vorstellbar. Der 51-Jährige war für die Sitcom bekanntlich so essenziell, dass sein Fortgang direkt das Ende der gesamten Serie zur Folge hatte. Tatsächlich war Parsons aber nicht die erste Wahl für den sozial unbeholfenen theoretischen Physiker – denn ursprünglich wurde niemand Geringeres als Johnny Galecki für die Rolle in Betracht gezogen!

Darum wollte Johnny Galecki lieber Leonard statt Sheldon spielen

Galecki hat Serienschöpfer Chuck Lorre beim Vorsprechen schlichtweg umgehauen – offenbar so sehr, dass er sich aussuchen konnte, welchen Bewohner der im Mittelpunkt stehenden Nerd-WG er spielen möchte. Lorre sah in ihm zunächst den idealen Sheldon Cooper, doch Galecki entschied sich letztlich dafür, den Experimentalphysiker Leonard Hofstadter zu verkörpern. Das lag vor allem an dem Handlungsstrang, der sich um Leonards Beziehung zu Nachbarin Penny dreht.

In einem Interview mit Variety hat Galecki seine Motivation näher erklärt: „Es war eine sehr egoistische Entscheidung von mir. Ich hatte noch nie eine Figur gespielt, die selbst eine romantische Beziehung durchlebt. Oft wurde ich nur als bester Freund oder schwuler Assistent der Hauptfigur gecastet.“

Im Verlauf der Serie intensiviert sich die Beziehung zwischen Leonard und Penny immer mehr, bis sie zum Beginn der zehnten Staffel schließlich heiraten. Und auch hinter den Kulissen knisterte es zwischen Cuoco und Galecki – obwohl dieser die Avancen seines Co-Stars zunächst knallhart abgewehrt hat. Die ganze Geschichte lest ihr im nachfolgenden Artikel:

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