"Sie haben nicht wirklich Werbung dafür gemacht": Das sagt der Hauptdarsteller zur Absetzung einer der besten Sitcoms
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascals Lieblingsserien sind „The Wire“ und „Sons Of Anarchy“. Bei „Hör mal wer der hämmert“ und „Eine schrecklich nette Familie“ bleibt er aber auch regelmäßig hängen.

Kürzlich wurde das 2023 gestartete „Frasier“-Revival nach Staffel 2 bei Paramount+ eingestellt. Hauptdarsteller Kelsey Grammer hat sich diesbezüglich nun kritisch geäußert – blickt gleichzeitig aber auch hoffnungsvoll in die Zukunft.

Frasier“ zählt nicht nur zu den besten Sitcoms aller Zeiten, die Serie wurde auch mit Preisen regelrecht überschüttet – ganze 37 Emmys konnte das Format mit Kelsey Grammer („Boss“) in der titelgebenden Hauptrolle gewinnen. Und wie sich 2023 herausstellte, war Staffel 11 aus dem Jahre 2004 nur das vorläufige Finale der Serie. Denn im Revival „Frasier“ kehrte der wohl beliebteste Radio-Therapeut der Fernsehgeschichte noch einmal zurück.

Damit ist aber nun auch schon wieder Schluss, denn im Januar 2025 wurde bekannt gegeben, dass Paramount+ die späte Fortsetzung trotz positiver Publikumsresonanz nach der zweiten Staffel abgesetzt hat. Wichtig ist dabei vielleicht noch zu erwähnen: Die Originalserie wurde zuvor nicht wegen schlechter Quoten oder dergleichen abgesetzt, stattdessen haben sich Kelsey Grammer, die Produzenten und der Sender NBC gemeinsam darauf geeignet, „Frasier“ zu beenden, um die Serie nicht künstlich in die Länge zu ziehen.

Das sagt Kelsey Grammer zur "Frasier"-Absetzung

Kelsey Grammer hat sich nun in einem Interview mit der New York Post zu der kürzlichen Absetzung von „Frasier“ geäußert und dabei die fehlende Unterstützung des Streamingdienstes angekreidet: „Offensichtlich haben sie nicht wirklich Werbung gemacht oder viel Zeit darauf verwendet. Der Kollege, der bei Paramount+ arbeitete, als wir die Show dort verkauften, ist gegangen, und so fiel es der neuen Geschäftsführung irgendwie in den Schoß. Ich denke, sie haben es halt versucht, aber sie waren nicht besonders leidenschaftlich bei dem Projekt.“

Auch wenn „Frasier“ bei Paramount+ keine Zukunft mehr hat, ist Kelsey Grammer zuversichtlich, dass es mit der Sitcom doch noch weitergehen wird: „Wir werden irgendwo landen, wo die Leute leidenschaftlich dabei sind. Es hat ein riesiges Publikum, eine große Anhängerschaft, und wenn die Leute wissen, wo sie sie finden können, werden sie es meiner Meinung nach auch tun.“

Eine "Cheers"-Reunion?

Grammer selbst hofft dabei auch auf eine Reunion mit seinem „Cheers“-Co-Star Ted Danson. Als Dr. Frasier Crane hatte Grammer seine ersten Auftritte in eben jener Sitcom. „Frasier“ ist somit ein Spin-Off von „Cheers“. Grammer gab äußerte sich diesbezüglich wie folgt: „Ted und ich könnten tatsächlich etwas zusammen unternehmen. Wir haben ein paar Ideen gesprochen.“

„Frasier“ ist übrigens nicht die einzige Serie, der der Stecker gezogen wurde. Welches beliebte Action-Format nun auch dran glauben musste, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Jetzt ist endgültig Schluss: Beliebte Action-Serie zum dritten (!) Mal abgesetzt

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