Wenn sich im Finale der dritten „Reacher“-Staffel der 1,91 Meter große Alan Ritchson und 2,18-Meter-Hüne Olivier Richters prügeln, ist das intensiv und brutal. Bereits dem Hollywood Reporter verriet Hauptdarsteller Ritchson, dass der Dreh des epischen Showdowns der beiden Figuren drei Wochen dauerte und mit einigen Verletzungen endete. Doch gegenüber Entertainment Weekly klingt die Darstellung des vollen Körpereinsatzes noch mal eine Spur dramatischer.
"Reacher"-Bosse bestanden erst auf Stunt-Double: "Du wirst dabei sterben!"
Für Ritchson war klar, dass die Szene nur funktioniert, wenn er und Kollege Richters alles geben und dies auch selbst tun. Die Produktion sei zuerst anderer Meinung gewesen: „Du wirst dabei sterben, das machen wir nicht, das tut dir zu sehr weh. Wir machen das mit einem Stuntman“, sei die Ansage von oben gewesen. Doch für Ritchson kam das nicht infrage: „Der ganze Punkt ist, dass man einfach zusehen soll, wie Reacher fünf Minuten lang durch die Gegend geschleudert wird“, so der Schauspieler im Gespräch mit Entertainment Weekly.
Das Publikum sollte daher merken, dass er auch wirklich die Schläge auf sich nimmt. „Also wollte ich, dass die Kamera die ganze Zeit nur auf mein Gesicht gerichtet ist, während ich durch einen Tisch auf dem Boden einer Scheune geknallt werde.“
Es habe einen „riesigen Streit“ über die Umsetzung gegeben. Erst nach einer Weile habe das Team nachgegeben, ihm aber mit auf den Weg gegeben: „Du stirbst besser nicht, denn wir haben dir gesagt, dass du dabei stirbst, und wir haben dich gewarnt.“
Eineinhalb Tage Ohnmacht während des Kampfes
So kam es zum bereits eingangs erwähnten, sehr schmerzhaften Dreh. Wie heftig der war, macht Ritchson gegenüber Entertainment Weekly deutlich. Denn er trug nicht nur Verletzungen davon, sondern war mittendrin sogar ohnmächtig.
Nach dem Dreh der Szene, in welcher Paulie Reacher durch den Raum wirft, sei er „eineinhalb Tage später wieder aufgewacht“. Laut dem Schauspieler galt seine erste Sorge in dem Moment nicht ihm selbst: „Als ich wieder zu mir kam, musste ich meinen Kindern sagen, dass es mir großartig geht – sie waren nämlich am Set – und ich wollte nicht, dass sie denken: Papa ist gestorben und alles ist vorbei. Es waren die schlimmsten Minuten meines Lebens.“
Die dritte Staffel „Reacher“ gibt es in voller Länge bei Amazon Prime Video. Aktuell wird die vierte Season gedreht. Wie es in dieser weitergehen könnte, erfahrt ihr im folgenden Artikel:
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