Dieses Brettspiel des "Magic The Gathering"-Erfinders ist so gut, dass ich es mir selbst geholt habe – aber überzeugt euch selbst!
Markus Albulet
Markus Albulet
Während der Pandemie hat Markus Brettspiele neu entdeckt und probiert regelmäßig neue Games bei Spieleabenden aus.

Seitdem ich mir dieses Brettspiel von Richard Garfield, dem Erfinder des wohl berühmtesten Sammelkartenspiels der Welt, zugelegt habe, muss es zu jedem Spieleabend mit. Auch meine Freund*innen sind begeistert, egal ob Casual oder Veteran*in.

IELLO
Monster-Brettspiel des "Magic"-Erfinders Monster-Brettspiel des "Magic"-Erfinders
Monster-Brettspiel des "Magic"-Erfinders
„King of Tokyo“-Monsterbox bei Amazon
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In King of Tokyo, ein Brettspiel des legendären „Magic“-Erfinders Richard Garfield, versetzt ihr euch in die Haut eines abgefahrenen Monsters, sei es ein kampferprobter Panda („Kung Fu Panda“ lässt grüßen), eine Riesenechse (angelehnt an Godzilla) oder ein Krakenmonster, das von Lovecraft’s Cthulhu-Mythos inspiriert ist.

Ich empfehle euch die Monster Box*, denn da habt ihr gleich zwei Erweiterungen und mehr Monster als in der Standard-Variante. Auf Amazon gibt es sie nur noch auf Englisch, falls ihr die deutsche Variante bevorzugt, könnt ihr sie zum Beispiel bei Thalia bestellen*.

Die Monster Box macht ihrem Namen alle Ehre IELLO
Die Monster Box macht ihrem Namen alle Ehre

Nun geht es daran, mit eurem Monster Tokyo zu erobern, denn während ihr in Tokyo seid, bekommt ihr Siegpunkte und könnte alle anderen auf einmal angreifen. Gleichzeitig versuchen die anderen Monster euch mit Attacken aus der japanischen Metropole zu verjagen.

So entwickelt sich ein dynamisches Spielgeschehen, bei dem ihr immer auf der Hut sein müsst, denn ihr könnt jeden Moment angegriffen werden. Sinken eure Lebenspunkte dramatisch, verlasst ihr Tokyo und ein anderes Monster muss euren Platz einnehmen. Es kann immer etwas passieren, auch während ihr nicht am Zug seid.

So genial spielt sich "King Of Tokyo"

Ein weiterer Clou sind die unterschiedlichen Spielmechaniken, die zusätzliche Abwechslung an den Spieletisch bringen. Ihr würfelt Angriffs-, Lebens-, Siegpunkte und Energie mit mehreren Würfen ähnlich wie bei Kniffel (auch bekannt als „Push your Luck“-Mechanik) und kauft euch Power-Karten, die euch entweder sofort oder im Laufe des Spiels große Vorteile bringen (Deckbuilding-Mechanik).

Selten habe ich eine Mischung aus Strategie- und Glückselementen gesehen, die so gut funktioniert. Selten habe ich ein Brettspiel gespielt, das selbst Spielemuffel schnell verstehen, aber trotzdem genug Spieltiefe besitzt, um auch nach der 10. Runde nicht langweilig zu werden.

Und auch nicht unwichtig: Die Spielzeit einer Partie hält sich in Grenzen (ca. 30 Min), ihr müsst also nicht mehrere Stunden im Kalender freischaufeln, um mit dem Spiel Spaß zu haben.

Solltet ihr das Basisspiel trotzdem schon rauf und runter gezockt haben, dann lohnt sich ein Blick auf die Erweiterungen der Monsterbox. Vor allem die Evolution Cards machen das Geschehen noch wilder, sie verleihen jedem Monster eigene Bonusfähigkeiten.

Wenn ihr jetzt hoffentlich im Brettspiel-Fieber seid, dann schau euch auch den Brettspiel-Tipp meiner Kollegin an, denn sie stellt euch ein außergewöhnliches Spiel vor, dass es so davor wohl auch noch nie gegeben hat.

Alle meine Freunde kaufen mir dieses Spiel nach: Auch nach 100 Partien bleibt dieses preisgekrönte Strategiespiel spannend

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