Die Deutschen lieben ihre Soße und ich gehöre auf jeden Fall dazu. Aber wenn es um Spaghetti Carbonara geht, wurde ich eines Besseren belehrt, denn Sahne sollte wirklich nicht dieses fantastische Gericht versauen. Wie man Carbonara nach original italienischer Art kocht, zeige ich euch mit diesem Rezept meines italienischen Kumpels.
Passend dazu gibt es bei Amazon gerade den Philips 7000 Serie PastaMaker*, der noch nie so günstig war, wie jetzt. Im Handumdrehen könnt ihr damit acht verschiedenen Pasta-Sorten herstellen und das dauert nicht mal zehn Minuten.
Spaghetti Carbonara nach original italienischem Rezept
Als ich nach dem Abi durch Australien reiste, lebte ich mit sechs Leuten aus fünf Ländern in einem Van. Einer davon war Marco aus Italien, der uns alle paar Tage auf dem kleinen Gaskocher Spaghetti Carbonara zauberte. Alle waren begeistert, doch Marco schüttelte nur den Kopf: „Es ist furchtbar, mit diesen Zutaten zu kochen. Wenn ihr nach Rom kommt, dann mache ich euch eine richtige Carbonara!“
Auf einmal waren dreizehn Jahre vergangen, aber sein Versprechen nicht vergessen. Ich wollte die echte Carbonara und stieg in den Flieger. Bei ihm in Rom holten wir aus dem Pasta-Laden frische Spaghetti, die ihr mit dem Philips 7000 Serie PastaMaker*, mit nur wenigen Handgriffen selber machen könnt. Die Nudelmaschine macht in nur zehn Minuten fertigen Teig – zum Laden haben wir länger gebraucht. Und es lohnt sich, denn frisch gemacht, schmecken sie wirklich lecker.
Während die Spaghetti im Salzwasser al dente kochen, wird der frische Guanciale (alternativ könnt ihr auch Pancetta) verwenden in der Pfanne knusprig gebraten. Der italienische Speck hat so viel Eigenfett, dass ihr kein zusätzliches Öl oder Butter zum Braten braucht, wer mag kann aber auch Butterschmalz verwenden.
In einer Schüssel vermengt ihr die Eier mit frischem Pfeffer und einem Löffel Pecorino, der ist deutlich geschmacksintensiver als Parmesan, alternativ könnt ihr die Sorten auch mischen.
Die fertigen Spaghetti werden abgegossen (etwas Nudelwasser aufheben) und kurz zu dem Guanciale in die Pfanne gegeben und vermengt. Anschließend rührt ihr die Eier-Mischung unter und fügt dann den Rest vom Pecorino hinzu, während ihr weiter rührt. Bei der Menge, schaut am besten selbst, wie käsig ihr eure Carbonara mögt. Wer es noch cremiger mag, kann etwas vom Nudelwasser dazugeben, wichtig hierbei ist, dass es nicht mehr so heiß ist, sonst habt ihr Rührei auf dem Teller.
Hier nochmal alle Zutaten für zwei Personen:
- 200g Spaghetti
- 100g Guanciale (alternativ: Pancetta)
- 2 Eier
- 100g Pecorino
- Pfeffer, frisch gemahlen
- Salz fürs Nudelwasser
Bei den Mengenangaben fühlt euch frei, sie zu verändern, denn wie so oft wird Hausmannskost am besten nach Gefühl gekocht und nicht nach der Waage. Viele benutzen auch nur das Eigelb oder würden in dem Fall zwei Eigelb und ein ganzes Ei nehmen. Marcos Faustregel ist: Für jede Person ein ganzes Ei und so viel Guanciale wie Pecorino.
Als ich Marco besuchte, sagte er zu mir: „Es gibt drei typisch deutsche Dinge, die für uns Italiener gar nicht gehen: Socken in den Sandalen, ein Cappuccino nach dem Essen und Carbonara mit Sahne.“ Ich finde: Socken in Adiletten sind schon okay. Was ist falsch an Cappuccino nach dem Essen? Und ja, Carbonara mit Sahne habe ich offiziell abgeschworen.
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