Was wäre wenn…Sarah Jessica Parker nicht die Rolle von Carrie Bradshaw in „Sex And The City“ gespielt hätte? Im Rückblick kann man sich keine andere Schauspielerin für diese Serienfigur vorstellen. Für viele sind Sarah Jessica Parker und Carrie Bradshaw untrennbar miteinander verbunden. Die Schauspielerin wurde dank dieser Rolle selbst zur Modeikone und zudem mit Preisen überhäuft. Insgesamt viermal, 2000, 2001, 2002 und 2004 wurde Parker für ihre ikonische Rolle mit einem Golden Globe ausgezeichnet. 2004 gewann sie außerdem einen Emmy als beste Hauptdarstellerin.
Bei den Fans genießen ihre Rolle und die Serie, die von 1998 bis 2004 lief, nach wie vor Kultstatus. Seit 2021 schlüpft Parker auch für die Nachfolgeserie „And Just Like That“ erneut in die Manolo Blahniks von Carrie Bradshaw. Fast hätte die TV-Geschichte aber einen anderen Verlauf genommen, denn nachdem sie den Zuschlag für die Rolle bekommen hatte, setzte Sarah Jessica Parker alles daran, sie wieder loszuwerden.
"Sex And The City": Darum wollte Sarah Jessica Parker die Rolle von Carrie nicht
Diese Enthüllung gab Parker in der aktuellen Folge des Podcasts Are You a Charlotte? ihrer Serien-Kollegin und Charlotte-Darstellerin Kristin Davis preis. Im Gespräch erinnerte sich die 60-Jährige an die Anfänge ihrer Karriere zurück. Dabei erzählte sie, dass sie den Dreh der Pilot-Episode im Juni 1997 zwar als „schön“ empfunden habe, doch als die Serie tatsächlich grünes Licht bekam, sei bei ihr Panik ausgebrochen. „Ich dachte mir: Ich kann nicht in einer Fernsehsendung sein. Ich glaube nicht, dass ich für dieses Leben geeignet bin“, führte Parker aus.
Weiter sagte sie: „Es ist sehr schwer zu erklären. Es hat mich auch ein bisschen deprimiert. Ich denke, es war die Idee, die gleiche Sache immer wieder zu tun.“ Sie erklärte, dass sie davor immer Glück gehabt habe, kurz in einer Fernsehserie dabei sein zu dürfen. Anschließend sei sie weitergezogen und hatte somit die Möglichkeit immer wieder neue Projekte zu machen. „Man will in Bewegung sein“, meinte sie und ergänzte: „Das war für mich das perfekte Allround-Paket.“
Parker fuhr fort: „Die Vorstellung von einer Fernsehserie bedeutete, dass ich nicht all die anderen Dinge tun konnte. Es fühlte sich einfach an, als würde jemand seine Hand über meinen Mund legen oder so. Es war sehr seltsam.“ Sie erzählte weiter, dass sie mit ihren Agenten gesprochen und gesagt habe: „Hey, könnt ihr mich da rauskriegen?“ Parker erinnerte sich, dass sie dem Sender angeboten habe, stattdessen mehrere Filme zu drehen, aber bei ihrer Agentur habe man ihr geraten: „Mach es für ein Jahr, und wenn du es dann nicht weiter machen möchtest, dann tun wir es nicht.“
Dieses schicksalhafte Treffen verhinderte Sarah Jessica Parkers Ausstieg aus "Sex And The City"
Ein Treffen mit Patricia Field, der Kostümdesignerin von „Sex And The City“, änderte schließlich die Meinung von Sarah Jessica Parker, denn plötzlich konnte sie die endlosen Möglichkeiten sehen, die sich ihr boten. „Und ich habe nie zurückblicken müssen. Und ich war niemals unglücklich dort zu sein. Es gab keinen Ort, an dem ich lieber gewesen wäre als an unserem Set, jeden einzelnen Tag,“ lautete ihr Fazit. Wer weiß, wie die Geschichte von „Sex And The City” verlaufen wäre, wenn es nicht das schicksalhafte Treffen zwischen Sarah Jessica Parker und Patricia Field gegeben hätte?
HBO
Bald gibt es erneut ein Wiedersehen mit Carrie Bradshaw. Die dritte Staffel von „And Just Like That…“ startet am 30. Mai 2025 auf Sky und WOW. Die neue Season besteht aus 12 Folgen, die im wöchentlichen Turnus veröffentlicht werden. Das Staffelfinale wird dann am 15. August ausgestrahlt. Den ersten Trailer dazu könnt ihr euch im nachfolgenden Artikel anschauen:
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