Heute im TV: Bombastisches Weltzerstörungs-Spektakel mit reihenweise Stars und 180 Millionen Dollar Budget
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Wenn es um Superheld*innen geht, bevorzugt Oliver Kube die bewährten Klassiker – sprich: Superman, Batman und Spider-Man. Was nicht heißt, dass er nicht offen für neue Masken oder andere Capes wäre.

Immer wieder versuchen Kino-Superschurken unsere Welt und mit ihr die Spezies Mensch zu vernichten. Zum Glück gibt es Held*innen wie die X-Men, die sich dazwischenwerfen und das Schlimmste zu verhindern suchen. So auch heute Abend im Free-TV:

2016 war „X-Men: Apocalypse“ der dritte der mit retro-futuristischem Charme ausgestatteten Prequel-Filme der Reihe mit den jüngeren Professor X und Magneto. Drei Jahre später sollte diese mit dem vergurkten „X-Men: Dark Phoenix“ zu einem krachenden Halt kommen und Marvel zwingen, mit dem Franchise eine neue Richtung einzuschlagen, auf deren Realisierung wir noch immer warten. Im Gegensatz zu dem eher blutleeren, vorläufigen Finale wurde hier im Kampf gegen einen Mega-Bösewicht indes noch einmal richtig auf den Putz gehauen.

„X-Men: Apocalypse“ läuft am heutigen 29. Mai 2025 um 20.15 Uhr auf Kabel Eins. Eine Wiederholung folgt noch in derselben Nacht um 1.50 Uhr. Alternativ könnt ihr den FSK-12-Titel aktuell ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei Disney+* streamen. Zudem ist er als (4K-)Blu-ray, DVD und kostenpflichtiges Video-on-Demand* zu haben:

Jede Menge Stars

James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Oscar Isaac, Nicholas Hoult, Rose Byrne, Tye Sheridan, Sophie Turner, Olivia Munn und Lucas Till – als Blockbuster- und Superhelden-Fan muss man sich nur mal die Namen ansehen und bekommt wohl gleich Lust darauf, „X-Men: Apocalypse“ zu schauen. Und diese Herrschaften sind ja nur der Hauptcast. Da ist noch manch weiteres interessantes Gesicht dabei, wie ein Blick auf die komplette Besetzungsliste zeigt.

Auch visuell wurde hier mit einem Riesenbudget (180 Millionen Dollar) mächtig aufgefahren. Schließlich geht es um nicht weniger als den Fortbestand unserer Welt – da darf man schon mal in Bombast schwelgen. Und Regisseur Bryan Singer („Die üblichen Verdächtigen“) nutzte diese Maxime bis zur Neige aus. „X-Men: Apocalypse“ fuhr in Bezug auf CGI, aber auch bei den praktischen Effekten richtig auf. Einiges davon sieht heutzutage vielleicht etwas cheesy aus. Vor mittlerweile fast einem Jahrzehnt war das damals auf der Leinwand Gezeigte aber absolut „state of the art“.

Als Gegenpol zu den ganz großen Themen und Bildern bauten Singer und sein Drehbuchautor Simon Kinberg („Der Marsianer“) auch eine erfreuliche Menge an Charakterentwicklung ein – kleine Momente mit und zwischen den Protagonisten wie Antagonisten, in denen wir als Zusehende den Figuren näherkommen und aufgrund derer es uns leicht fällt, mit ihnen zu fiebern oder uns vor ihren Intentionen beziehungsweise Aktionen zu fürchten. Für den Verfasser dieser Zeilen zählt „X-Men: Apocalypse“ gerade deshalb zu den sehenswertesten Parts der Reihe.

In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik heißt es dazu: „Ein Superheldenspektakel mit menschlicher Dimension – […] für einen Superhelden-Blockbuster hat Bryan Singer doch erstaunlich viele moralische und emotionale Widerhaken in seinem Weltenzerstörungs-Bombast untergebracht.“

X-Men: Apocalypse
X-Men: Apocalypse
Starttermin 19. Mai 2016 | 2 Std. 24 Min.
Von Bryan Singer
Mit James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence
Pressekritiken
2,5
User-Wertung
3,8
Filmstarts
3,5
Auf Disney+ streamen

"X-Men: Apocalypse": Das ist die Story

1983 vor den Toren der ägyptischen Hauptstadt Kairo: Nach Jahrtausenden der Gefangenschaft wird der unsterbliche Apocalypse (Oscar Isaac), der erste aller Mutanten, befreit. Aus Rache für seine Einkerkerung will er gleich die gesamte Menschheit und ihre Welt zerstören, um aus der Asche ein neues Reich unter seiner Führung zu errichten. Dazu schart er eine Gruppe fähiger Helfer*innen um sich – unter ihnen die Mutanten Storm (Alexandra Shipp), Psylocke (Olivia Munn) und Angel (Ben Hardy). Um seinen Plan allerdings tatsächlich in die Tat umsetzen zu können, braucht er noch die besonderen Fähigkeiten von Professor Charles Xavier (James McAvoy) und Magneto (Michael Fassbender).

Die Wege des mächtigen Mutanten-Duos haben sich allerdings seit 1973 und den dramatischen Ereignissen in Washington, D.C. getrennt. Während der Professor an seiner Schule hochbegabte Nachwuchsmutanten unterrichtet, ist Magneto alias Erik Lehnsherr irgendwo in Polen untergetaucht, um ein neues, anonymes Leben zu führen. Als seine wahre Identität doch ans Licht kommt, hat das tragische Konsequenzen. In deren Folge schließt sich der verbitterte Magneto Apocalypse an. Allein Charles Xavier und seine jungen Mitstreiter*innen können das Ende unserer Welt noch aufhalten …

Der im Juli 2025 in unsere Kinos kommende neue Marvel-Blockbuster „The Fantastic Four: First Steps“ überzeugt schon im Trailer ebenfalls mit einem coolen Retro-Look. Im folgenden Artikel erfahrt ihr alles, was wir bisher über den Film wissen:

"The Fantastic Four": Wie bei Stanley Kubrick & Apollo 11 (aber ohne Easter Eggs & MCU-Cameos)

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