Jahrelang war es nur eine fixe Idee, nicht mehr als ein loses Gerücht. Doch mittlerweile ist klar, dass es tatsächlich passiert: Die Kult-Serie „Buffy - Im Bann der Dämonen“ erhält eine Fortsetzung. Die Fangefühle gegenüber dem geplanten Serien-Reboot spalten sich vermutlich zu gleichen Teilen in Skepsis und Neugier auf.
Doch zu welchem der beiden Lager man auch gehört, seit der Verkündung des Projekts stellen sich wohl alle dieselbe große Frage: Wird das funktionieren? Kann eine Serie, deren unverwechselbarer Charme vor allem auch vom Zeitgeist der 90er-Jahre geprägt war, einfach so in die heutige Zeit übertragen werden, ohne dabei ihre Identität zu verlieren?
Die Antwort darauf wird sich natürlich erst noch zeigen müssen. Wer sich jedoch zumindest leidenschaftlich dafür einsetzt, dass das „Buffy“-Reboot der Original-Serie gerecht wird, ist Sarah Michelle Gellar. Die Darstellerin der titelgebenden Vampirjägerin kehrt für das Sequel nicht nur in ihrer Kult-Rolle zurück, sondern ist auch als ausführende Produzentin an Bord. Nun hat sich die 48-Jährige einmal mehr zu der kommenden Neuauflage geäußert und dabei über ihre ambitionierten Pläne gesprochen, die noch mehr Comebacks von Original-Stars in Aussicht stellen.
Sarah Michelle Gellar will für "Buffy"-Reboot alle toten Charaktere zurückbringen
In einem aktuellen Interview mit Vanity Fair gab Gellar einen kleinen Einblick, was Fans bei der noch unbetitelten neuen „Buffy“-Serie erwarten dürfen:
„Sie wird lockerer sein als die letzten paar Staffeln des Originals. Wir werden versuchen, ein Gleichgewicht zwischen neuen und alten Figuren zu finden. Mein Traum ist es, jeden zurückzubringen, der gestorben ist, aber es muss auch Platz für neue Geschichten geschaffen werden.“
Zugleich versicherte sie, dass die geplante Serie sich nicht bloß als Nostalgie-Revue begreife, sondern auch zeitgenössische Probleme in den Mittelpunkt stelle: „Wir versuchen herauszufinden, wie wir die Themen der Serie modernisieren können, insbesondere was es bedeutet, sich in einer von sozialen Medien dominierten Welt als Außenseiter zu fühlen. Was wir erforschen wollen, sind die Raum-Zeit-Grenzen, die die heutige Gesellschaft beeinflussen.“
Das klingt ganz so, als würden sich die Verantwortlichen in die richtige Richtung bewegen und eine Serie planen, die sich frisch und nostalgisch zugleich anfühlt. Für letzteren Aspekt könnten natürlich die von Gellar angesprochenen Rückkehrer*innen hilfreich sein, auch wenn es sicherlich wenig Sinn ergeben würde, wirklich alle gestorbenen Charaktere zurück ins Leben zu holen.
Vielen Fans dürften vor allem die tragischen Tode von Buffys Mutter Joyce (Kristine Sutherland) oder Willows großer Liebe Tara (Amber Benson) in Erinnerung geblieben sein, deren jeweiliges Ableben von elementarer Bedeutung für die Entwicklung der Hauptfiguren und damit auch der gesamten Serie waren. Dies beispielsweise rückgängig zu machen, würde das ad absurdum führen, was „Buffy - Im Bann der Dämonen“ ausgezeichnet hat.
Das wissen wir über die neue "Buffy"-Serie
Die genaue Handlung des Reboots wird bisher noch unter Verschluss gehalten. Immerhin zu einigen potenziellen Charakteren drangen bereits Informationen durch, die wir euch hier näher vorgestellt haben. Ganz sicher ist hingegen die Besetzung der neuen Hauptdarstellerin: So wird Ryan Kiera Armstrong („Star Wars: Skeleton Crew“) als junge Vampirjägerin zu sehen sein, unterstützt von ihrer Mentorin Buffy Summers (Gellar).
Als Showrunner-Duo fungieren die Geschwister Lilla und Nora Zuckerman, Oscarpreisträgerin Chloé Zhao („Eternals“) wurde derweil als Regisseurin für die Pilotfolge engagiert und könnte eventuell auch noch mehr Episoden der Serie inszenieren.
Wann diese ihre Premiere (bei dem US-Streamer Hulu) feiern, kann aktuell allerdings schwer vorhergesagt werden. Da sich die Verantwortlichen noch in der Planungsphase befinden, ist eine Veröffentlichung wohl frühestens Ende 2026, eher sogar 2027 möglich.
Eine ganz andere Kult-Serie feiert übrigens ebenfalls bald ihr Comeback. Lest hier, welcher Star kürzlich für das „Scrubs“-Reboot verpflichtet wurde:
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