Die 1997 gestartete Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ avancierte mit ihren sieben Staffeln zur Kultserie und prägte eine ganze Ära des Fernsehens. Nun, 22 Jahre nach dem Serienfinale, kehrt Sarah Michelle Gellar in ihre ikonische Rolle zurück – allerdings nicht mehr als jugendliche Vampirjägerin, sondern als erfahrene Mentorin. In der neuen Hauptrolle des „Buffy“-Reboots wird „Star Wars: Skeleton Crew“-Darstellerin Ryan Kiera Armstrong zu sehen sein. Doch das Casting sorgt nicht nur wegen Armstrong für Gesprächsstoff: Wie Gellar in einem Interview mit Us Weekly verriet, kennt sie einige interessante Personen auf der Vorsprechendenliste.
„Ich kenne jemanden aus der Originalserie, dessen Kind für das Reboot vorgesprochen hat“, so Gellar, die ergänzte: „Ich kenne sogar mehrere Leute aus der Serie, deren Kinder zum Casting kamen.“ Selbst ihre frühere Serienkollegin Alyson Hannigan, die ebenfalls an dem Interview teilnahm, zeigte sich davon überrascht.
Um wen genau es sich handelt, ist bislang nicht bekannt – und auch nicht, ob einer der Sprösslinge bei dem Vorsprechen Erfolg gehabt hat. Ob also tatsächlich ein Kind oder sogar gleich mehrere Kinder einstiger Hauptdarsteller*innen im Reboot zu sehen sein werden, bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis. Eine spannende Verbindung zum Original wäre es aber allemal.
"Dexter" änderte die Meinung von Gellar
Übrigens galt Sarah Michelle Gellar lange Zeit als entschiedene Gegnerin eines „Buffy“-Reboots. Doch inzwischen hat sie ihre Haltung überdacht. Wie sie 2024 in der „The Drew Barrymore Show“ erzählte, war es die erfolgreiche Rückkehr zahlreicher anderer Kultserien wie zum Beispiel „Sex And The City“ (mit dem Sequel „And Just Like That..“) und „Dexter“, die sie letztendlich überzeugte. In „Dexter: Original Sin“ übernahm Gellar auch eine Rolle.
Hinter den Kulissen stehen die Zeichen übrigens nicht nur hinsichtlich der neuen Jägerin im Mittelpunkt auf frischen Wind. Denn Serienerfinder Joss Whedon wird nicht an dem Reboot beteiligt sein. Neben dem Wunsch nach einer neuen kreativen Ausrichtung dürfte das vor allem mit den anhaltenden Vorwürfen zusammenhängen, Whedon sorge für ein toxisches Arbeitsumfeld.
Nachdem sich Gal Gadot im Zusammenhang mit den Dreharbeiten zu „Justice League“ kritisch über Whedon geäußert hatte, meldeten sich auch zahlreiche Schauspieler*innen aus „Buffy“ und dem Spin-off „Angel“ zu Wort – viele distanzierten sich öffentlich von ihm, darunter auch Sarah Michelle Gellar. Die neue „Buffy“-Serie entsteht unter der kreativen Leitung der Schwestern Lilla Zuckerman und Nora Zuckerman, während Oscarpreisträgerin Chloé Zhao („Eternals“) die Regie bei mindestens der Auftaktfolge, wenn nicht sogar bei der ganzen Staffel übernehmen wird.
Wer sich die Wartezeit auf das Reboot verkürzen möchte, kann die Originalserie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ in voller Länge auf Disney+ streamen. Und wer als Fan Sorge hat, dass die Fortsetzung dem Geist des Originals nicht gerecht werden könnte, für den hat Sarah Michelle Gellar im folgenden Artikel beruhigende Worte parat:
Sarah Michelle Gellar beruhigt alle "Buffy"-Fans: Die mögliche Fortsetzung ist "für euch"