2026 wird „Star Trek“ groß gefeiert, denn das legendäre Sci-Fi-Universum wird 60 Jahre alt! Das zelebriert nicht nur die Trekkie-Fangemeinde rund um den Globus, sondern auch das Franchise selbst – mit einer neuen Serie. Ab dem 15. Januar 2026 können sich Zuschauer*innen bei Paramount+ wieder in unendliche Weiten begeben – wobei der größte Teil von „Star Trek: Starfleet Academy“ wohl eher auf dem begrenzten Raum eines Uni-Campus spielen wird.
Im Vorfeld gab es aber bereits einige kritische Stimmen aus den Fanlagern. Das Zeitalter der „Star Trek“-Hochglanz-Produktionen kommt nicht bei allen Franchise-Liebhaber*innen gut an. Und auch die neue Highschool-Atmosphäre fand nicht durchweg Anklang in der Community. Doch allen Unkenrufen zum Trotz scheint uns hier eine richtig gute Serie zu erwarten. Die ersten Kritiken versprechen ein echtes Sci-Fi-Highlight – wenn man sich auf den neuen Ton einlassen kann.
"Frischer Wind" für das "Star Trek"-Universum
Aktuell steht die Serie bei der Online-Bewertungsplattform RottenTomatoes bei 81 Prozent – bei aktuell 16 eingegangenen Fachpresse-Wertungen. In den nächsten Tagen werden sicherlich noch neue Kritiken hinzukommen. Spätestens dann wird deutlich, in welche Richtung das Stimmungsbarometer letztlich zeigt.
Samantha Coley von Collider bezeichnet „Starfleet Academy“ beispielsweise als die beste „Star Trek“-Serie der modernen Ära: „‚Starfleet Academy‘ ist sowohl ein frischer Wind als auch eine Liebeserklärung an alles, was zuvor war. Die Serie präsentiert eine Handvoll äußerst interessanter, fesselnder und sympathischer Charaktere mit dynamischen und sich weiterentwickelnden Beziehungen, die die Handlung vorantreiben. Mit einer perfekten Mischung aus episodischem und narrativem Storytelling schlägt die Serie eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft, die den Zuschauern Hoffnung geben dürfte.“
Ebenso begeistert ist Jacob Hall von Slashfilm, der die Serie selbst Leuten ans Herz legen möchte, die von „Discovery“ wenig begeistert waren: „Ich empfehle skeptischen ‚Trek‘-Fans, dieser Serie eine Chance zu geben und dranzubleiben. Ja, diese Serie ist ein direktes Spin-off der umstrittenen ‚Star Trek: Discovery‘, aber sie nimmt die Schwächen dieser Serie und macht daraus etwas Positives. Die Serie wird im Laufe der Zeit immer besser […].“
Moviepilot-Kollege Max Wieseler zeigt sich in seiner Kritik da schon weniger euphorisch – aber dennoch optimistisch. Und das, obwohl die Widersprüchlichkeiten der Serie gerade am Anfang etwas verwirren mögen. Denn hier treffen alberner Humor und Coming-Of-Age-Charaktere auf Hochglanz-Optik und ernste Töne. Dadurch brauche es eine Zeit, bis sich der tonale Mix findet – dann aber würden einem die Figuren wirklich ans Herz wachsen.
Am besten ist es natürlich, ihr bildet euch selbst eine Meinung. Die ersten Stimmen lassen aber bereits erahnen, dass es wohl zwei bis drei Folgen braucht, bis man sich an den Ton der neuen Serie gewöhnt hat. Übrigens soll es in Zukunft auch im Kino mit „Star Trek“ weitergehen. Die neuen Macher geben Trekkies bereits Grund zur Hoffnung. Mehr dazu erfahrt ihr hier:
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