„The Christophers“ ist der neue Film von Meisterregisseur Steven Soderbergh, dem Macher von „Ocean’s 11–13“, „Traffic“ und „Erin Brockovich“. Nach dem exzellenten „Black Bag“ drehte der Amerikaner nun seinen zweiten Film hintereinander in London, nach einem Drehbuch von Ed Solomon. Das Duo hatte zuvor bereits bei dem Crime-Thriller „No Sudden Move“ sowie den Mini-Serien „Mosaic“ und „Full Circle“ eng miteinander kollaboriert.
Der Film feierte seine Weltpremiere bereits im September 2025 im Rahmen des Toronto International Film Festival (TIFF). Wann und auf welchem Weg wir „The Christophers“ hierzulande sehen können, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.
In den Hauptrollen erwarten euch „Der Herr der Ringe“-Gandalf und „X-Men“-Magneto Ian McKellen sowie Michaela Coel aus unter anderem „Black Panther 2: Wakanda Forever“. Weitere Rollen werden von James Corden („Into The Woods“) und Jessica Gunning aus dem Netflix-Serien-Superhit „Rentierbaby“ verkörpert.
Die im Zuge der Weltpremiere veröffentlichten professionellen Filmkritiken versprechen Großes. Zeigt die US-Sammelseite Rotten Tomatoes doch einen grandiosen Quotienten von 97 Prozent positiver Besprechungen an (Stand: 1. März 2026). Die Rezensent*innen preisen vor allem McKellen und Coel. Aber auch die cleveren Dialoge und Soderberghs eher nachdenkliche Herangehensweise an die Inszenierung werden immer wieder hervorgehoben.
Darum geht es in "The Christophers"
Einst war Julian Sklar (Ian McKellen) ein brillanter, hochangesehener Maler und Superstar der Londoner Kunstszene. Abgesehen davon, dass er seit Jahren unter einer schlimmen kreativen Blockade leidet, hat er seinen Ruf jedoch auch noch durch private Skandale und Auftritte als Juror in der niveaulosen TV-Show „Art Fight“ ruiniert.
Obendrein ist Sklar mit zwei künstlerisch komplett talentlosen Kindern – Sally (Jessica Gunning) und Barnaby (James Corden) – geschlagen, die er kaum sieht. Die zwei sind geradezu besessen von dem Geld, das sie vielleicht noch mit seinem Namen machen können. Sklar hat nämlich eine fortlaufende Porträtserie – die „Christophers“ – erschaffen, die in der Kunstwelt einen mythischen Ruf erlangt hat. Was aber kaum jemand weiß: Diese neuen „Christophers“ sind allesamt unvollendet...
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„The Christophers“-Star Michaela Coel wird in Kürze übrigens auch noch in einem anderen sehr interessant aussehenden Kinofilm zu erleben sein. Im folgenden Artikel stellen wir ihn euch näher vor:
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