„Die kleine Amélie oder der Charakter des Regens“ ist ein wunderschönes und bezauberndes Märchen für die ganze Familie. Umso schöner ist es, dass dieser vielschichtige Film jetzt auch in die deutschen Kinos kommt. Ab dem 11. Juni 2026 könnt ihr „Die kleine Amélie oder der Charakter des Regens“ auf der großen Leinwand sehen.
Darum geht es in "Die kleine Amélie oder der Charakter des Regens"
Wie der Titel schon deutlich macht, steht im Mittelpunkt des Animationsfilms des Regie-Duos Mailys Vallade und Liane-Cho Han ein kleines Mädchen namens Amelie. Sie wird als drittes Kind einer nach dem Zweiten Weltkrieg in Japan lebenden belgischen Familie in einem vegetativen Zustand geboren und kommuniziert zuerst überhaupt nicht mit der Außenwelt, hält sich selbst aber für einen Gott. Erst ein Erdbeben sorgt dafür, dass die mittlerweile zwei Jahre alte Amelie erwacht – und wie.
Mit ihrer Frustration darüber und einem daraus resultierenden ständigen Geschrei, treibt sie die Familie an den Rand es Nervenzusammenbruchs. Erst eine japanische Haushälterin und die mit leckerer weißer Schokolade aus Belgien im Gepäck anreisende Oma finden einen Zugang zu dem außergewöhnlichen Mädchen. Bald beginnt sie zu sprechen und endlich die Welt zu entdecken. Doch dabei sieht sie nicht nur deren Schönheit, sondern auch einige Schattenseiten...
Wie der kurze Einblick in die Story, der das Geschehen wirklich nur anreißt, schon verrät, ist „Die kleine Amélie oder der Charakter des Regens“ einer der erzählerisch außergewöhnlichsten Filme der jüngeren Vergangenheit. Die Verfilmung des autobiografischen Romans „Metaphysik der Röhren“ der belgischen Bestsellerautorin Amélie Nothomb ist komplex und vielschichtig – und trotzdem in den Augen des Autors dieser Zeilen für Kinder nicht überfordernd. Komplexe philosophische Fragen über Identität, Trauma und Freundschaft regen ein erwachsenes Publikum zum Nachdenken an, während die wunderschönen, magischen und surrealen Momente auch die jüngeren Zuschauer*innen berühren können.
Wie euch der Trailer schon zeigt, ist auch der Animationsstil eher außergewöhnlich. Der in sanften Farben gehaltene Film hat schon fast etwas Malerisches, in dem er auf die Perfektion verzichtet, die viele Animationsfilme heute auszeichnen. Die Hintergründe sind nicht detailliert, sondern gerne auch mal verschwommen. Auf detaillierte Mundbewegungen beim Sprechen wird verzichtet, statt drücken sich die Figuren viel über die gesamte Mimik aus.
Ab dem 11. Juni 2026 könnt ihr das in den Kinos bewundern, denn dann startet „Die kleine Amélie oder der Charakter des Regens“.
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