Durch Auftritte in Filmen wie „J. Edgar“, „The Social Network“ und „Call Me By Your Name“ galt Armie Hammer einst als einer der gefragtesten Schauspieler seiner Generation. Doch dann kam seine Karriere abrupt zum Erliegen: Angebliche Chatnachrichten des Darstellers, in denen unter anderem Kannibalismus-Fantasien thematisiert wurden, sowie mehrere Missbrauchsvorwürfe sorgten weltweit für Schlagzeilen.
Nun steht Hammer erstmals wieder für einen Film vor der Kamera – und zwar unter der Regie von „Postal“- und „Rampage“-Macher Uwe Boll. Dabei handelt es sich um einen Action-Thriller, der sich offenkundig an Selbstjustiz-Klassikern wie der „Ein Mann sieht rot“-Reihe mit Charles Bronson orientiert. Gleichzeitig greift der Film mit seiner drastischen Reaktion auf ein als gescheitert dargestelltes Rechtssystem auch eines der zentralen Motive aus Bolls bisherigem Schaffen auf. Ein erster Trailer wurde inzwischen veröffentlicht.
Das ist "Citizen Vigilante" mit Armie Hammer
Im Mittelpunkt von „Citizen Vigilante“ steht der in Europa lebende Amerikaner Sanders (Armie Hammer), der nach einem schweren persönlichen Verlust jegliches Vertrauen in Polizei und Justiz verloren hat. Daraufhin beschließt er, mutmaßliche Straftäter eigenhändig zur Rechenschaft zu ziehen. Seine brutalen Aktionen machen ihn schon bald zu einem medialen Phänomen.
Bereits seit längerer Zeit sorgt „Citizen Vigilante“ für Schlagzeilen – nicht nur wegen Armie Hammers Mitwirken. Ursprünglich wollte Uwe Boll den Film unter dem Titel „The Dark Knight“ veröffentlichen, musste diesen Plan jedoch nach Einwänden von Batman-Studio Warner Bros. wieder verwerfen.
Zudem wurde kürzlich bekannt, dass „Citizen Vigilante“ gleich zweimal bei der FSK durchgefallen ist. Wie Uwe Boll in seinem Podcast erklärte, verweigerten zwei unabhängige Prüfverfahren dem Action-Thriller eine Altersfreigabe. Damit ist eine reguläre Kinoauswertung in Deutschland derzeit nicht möglich. Als wesentlicher Grund für die Entscheidung soll unter anderem die Darstellung einer Gruppenvergewaltigung durch Migranten genannt worden sein. Wann und in welcher Form der Film hierzulande erscheinen wird, bleibt bislang offen.
Übrigens: Nach dem Streaming-Erfolg von „First Shift“ hat Uwe Boll gleich zwei Sequels gedreht. Das ist aber noch nicht alles, wie ihr dem nachfolgenden Artikel entnehmen könnt:
Nach Streaming-Erfolg: Uwe Boll hat gleich 2 (!) Sequels gedreht – und plant noch viel mehrUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.