Am 16. Dezember 2026 ist es endlich soweit: „Avengers: Doomsday“ kommt ins Kino. Marvel hat mit interessanten Casting-Entscheidungen wie Robert Downey Jr. als Doctor Doom bereits im Vorfeld für viel Gesprächsstoff gesorgt. Wenn ihr wissen wollt, wie die Comics den Doomsday thematisieren und wie es danach in „Secret Wars“ weitergehen könnte, solltet ihr diese drei Comicbücher unbedingt lesen.
Doctor Doom: Die Legende des Tyrannen
Der Sammelband „Doctor Doom: Die Legende des Tyrannen“* ist der ideale Startpunkt. Darin erzählt der Oberschurke aus „Avengers: Doomsday“ in Interview-Form seine Lebensgeschichte – von seiner Kindheit und Jugend in Latveria bis zu seinem Aufstieg als Herrscher. Die Reihe erschien zwischen 2005 und 2006 und wurde von Ed Brubaker geschrieben. Die deutsche Ausgabe umfasst 156 Seiten und ist auch als Kindle-Version* erhältlich.
Warum ihr den Comic lesen solltet: „Die Legende des Tyrannen“ zeichnet ein differenziertes Bild von Victor van Doom und beleuchtet seine Motivation. Der Film wird wahrscheinlich nicht viel Zeit haben, um seine Hintergrundgeschichte ausgiebig zu erzählen. Doch diese ist wichtig, um ihn zu verstehen. Denn Doom handelt nicht aus reiner Bosheit, sondern aus einer echten Motivation. Zudem läuft „Avengers: Doomsday“ Gefahr, durch die Besetzung von Doom mit Robert Downey Jr. bei den Zuschauer*innen viele Iron-Man-Vergleiche auszulösen. Der Comic kann dabei helfen, diese etwas abzuschwächen.
Avengers: Time Runs Out
„Time Runs Out” ist für mich persönlich eines der prägendsten Comicbücher, die ich je gelesen habe. Die von Jonathan Hickman geschriebene Geschichte widmet sich intensiv den Inkursionen, die im MCU bereits eine wichtige Rolle spielen und für „Avengers: Doomsday” entscheidend sind. Ähnlich wie das MCU nutzte Marvel die Handlung damals, um sein ausgeufertes Comic-Universum auf die wesentlichen Titel zu reduzieren. Den Comic gibt es in englischer Version als Hardcover*. Auf Deutsch könnt ihr die vier einzelnen Paperbacks als Kindle-Versionen kaufen. Die Handlung beginnt im Band 6 „Heldenjagd“*.
Warum ihr den Comic lesen solltet: Weil die Handlung von „Avengers: Doomsday“ wesentlich von „Time Runs Out“ inspiriert ist. Das ist aber noch nicht alles. Im Comic werden die Hintergründe der Inkursionen genauer erklärt. Ihr erfahrt auch, warum die Avengers, X-Men und Fantastic Four trotz guter Absichten zunächst gegeneinander kämpfen könnten. Außerdem spielt Doctor Doom im Comic eine entscheidende Rolle und seine Motive könnten Licht auf seine Rolle im Film werfen.
Secret Wars von 2015
„Secret Wars” ist das epische Finale der Avengers-Saga von Jonathan Hickman und beschäftigt sich mit den Ereignissen nach der letzten Inkursion. Keine Sorge, ich spoile euch die Handlung hier nicht, denn sie dürfte vieles vom Ende von „Doomsday“ vorwegnehmen. Die Comics gibt es in der Pocket Edition als Paperback* mit 308 Seiten und in der Must-Have-Collection als Hardcover* mit 316 Seiten.
Darum solltet ihr den Comic lesen: Weil „Avengers: Doomsday“ die Brücke zu „Secret Wars“ darstellt, das am 17. Dezember 2027 in die Kinos kommen soll. Ähnlich wie bei „Infinity War“ und „Endgame“ wird die Handlung des Films also wahrscheinlich aus zwei Teilen bestehen. Im Comic wird die Bedeutung der Beziehung zwischen Reed Richards und Doom noch einmal hervorgehoben. Außerdem werden euch gewisse Vorzeichen und Andeutungen in „Doomsday“ deutlich mehr sagen, wenn ihr bereits „Secret Wars“ gelesen habt. Es könnte aber auch Sinn machen, „Secret Wars“ erst nach „Doomsday“ zu lesen, um Spoiler zu vermeiden.
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