Neu im Streaming-Abo: Einer der witzigsten (& besten!) 80er-Kultfilme

Ihr habt Bock auf Eighties-Nostalgie und/oder wollt mal wieder richtig herzhaft ablachen? Dann empfiehlt euch FILMSTARTS-Autor Oliver Kube, „Ein Fisch namens Wanda“ zu streamen – einen der großartigsten Filme dieser Ära mit jeder Menge Stars.

Ein Comedy-Cast, der aus zwei Oscargewinner*innen und zwei Monty-Python-Publikumslieblingen besteht – da konnte eigentlich nichts schiefgehen, oder? Tat es auch nicht. Ein Fisch namens Wanda“ ist clever inszeniert, brillant gespielt und bis heute umwerfend lustig. Kurz gesagt: Es ist einer der besten Filme der 1980er. Wer ihn noch nicht kennt, sollte dringend einschalten. Alle anderen dürften ohnehin Lust darauf haben, diese herrlich verrückte Heist-Komödie mal wieder zu sehen, oder?

„Ein Fisch namens Wanda“ ist ab sofort Teil des Flatrate-Programms des Streaming-Services HBO Max. Den könnt ihr ganz bequem über die firmeneigene App abonnieren oder als Zusatzkanal auf Amazon Prime Video buchen*. Alternativ ist der Klassiker zur Zeit auch im eigenen Abo-Programm von Prime Video enthalten beziehungsweise für Nicht-Abonnent*innen als kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:

Die Hauptrollen spielen Kevin Kline („In & Out“), der für seinen Auftritt mit einem Academy Award prämiert wurde, Jamie Lee Curtis (Oscar für „Everything Everywhere All At Once“) sowie die beiden Monty-Python-Veteranen John Cleese („Die Ritter der Kokosnuss“) und Michael Palin („Das Leben des Brian“).

Cleese schrieb zudem das Drehbuch in Kooperation mit Charles Crichton („Das Glück kam über Nacht“) und das Duo teilte sich auch die Regiearbeit.

"Ein Fisch namens Wanda": Das ist die Story

Dem Londoner Gangster George (Tom Georgeson) gelingt ein großer Coup. Gemeinsam mit seiner Geliebten Wanda (Jamie Lee Curtis), deren Bruder Otto (Kevin Kline) und seinem Schergen, dem unter einer Sprachstörung leidenden Tierschutzaktivisten Ken (Michael Palin), raubt er Juwelen im Wert von 13 Millionen Pfund. Damit etwas Gras über die Sache wächst, wird die Beute vorerst in einem abgelegenen Versteck verwahrt.

George traut Otto jedoch nicht über den Weg und kehrt noch einmal zurück, um die Klunker doch lieber an sich zu nehmen. Völlig zu Recht, wie sich zeigt. Denn der pseudointellektuelle Ex-CIA-Killer Otto ist gar nicht mit Wanda verwandt, sondern ihr heimlicher Lover. Das Pärchen will seine Komplizen austricksen, indem es George an die Polizei verrät, steht nach dessen Verhaftung aber vor einem leeren Safe.

Ein Fisch namens Wanda
Ein Fisch namens Wanda
Starttermin 26. Januar 1989 | 1 Std. 48 Min.
Von Charles Crichton, John Cleese
Mit Jamie Lee Curtis, Michael Palin, John Cleese
Pressekritiken
5,0
User-Wertung
4,2
Filmstarts
4,5
Im Stream

Wanda glaubt, die einzige Möglichkeit, etwas über den Verbleib der Juwelen zu erfahren, ist Georges Anwalt Archie Leach (John Cleese). Die attraktive Kriminelle schmeißt sich sofort an den eingebildeten Fatzken heran, was Otto allerdings rasend eifersüchtig macht …

Tadellose Unterhaltung

In der hervorragende 4,5 von 5 Sternen vergebenden FILMSTARTS-Kritik bezeichnet unser Autor Jonas Reinartz den Film als „tadellose Unterhaltung“ – womit er den Nagel auf den Kopf trifft. Die Verbindung der verschiedenen Genres Krimi, Lovestory und meist wunderbar alberner, zwischendurch aber auch schon mal herrlich böser Situationskomik gelingt perfekt und der Film glänzt in all seinen Unterdisziplinen.

Der die Handlung in Gang bringende Raub ist für eine Comedy erstaunlich dynamisch, actiongeladen und sogar spannend inszeniert. Die von der Femme fatale Wanda zunächst noch aus reiner Berechnung gestartete Beziehung zu Archie entwickelt sich in eine Richtung, bei der das Publikum irgendwann beginnt, ihnen sogar die Daumen zu drücken, damit vielleicht doch noch ein echtes Pärchen aus ihnen wird. Dazu sind die Slapstickeinlagen – vor allem die des wirklich unfassbar amüsanten Kline und die ehrlich rührenden Missgeschicke von Palins Figur – einfach nur großartig.

Selbst wer den Film schon x-mal gesehen hat, wird hier nahezu garantiert wieder lauthals loslachen. Das Anschauen sollte sich bei „Ein Fisch namens Wanda“ also für jede*n von euch lohnen.

Ganz anders aber ebenso sehenswert ist der Klassiker, um dem es in unserem folgenden Streaming-Tipp geht:

Streaming-Tipp: Dieses bildgewaltige 200-Minuten-Epos ist der unvergessliche Abschied von einer Schauspielikone

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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube ist seit den 1990ern als Journalist/Kritiker in Sachen Film, TV, Musik, Literatur & Technik tätig. Für FILMSTARTS schreibt er seit 2018.
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