Einer der größten Netflix-Hits geht doch noch weiter: Spin-off mit "How I Met Your Mother"-Star kommt!

„The Lincoln Lawyer“ zählt zu den beliebtesten Formaten bei Netflix. Mit der kommenden fünften Staffel wird die Serie zwar enden, doch wie nun bekannt gegeben wurde, wird ein Spin-off die Geschichte doch noch fortführen.

Netflix

Im Mai machte die Nachricht die Runde, dass die fünfte Staffel von „The Lincoln Lawyer“ zugleich das Finale der Serie darstellen wird. Damit würde eines der erfolgreichsten Formate auf Netflix zu Ende gehen, das sich mit jeder Staffel erneut zu einem der großen Hits des Jahres für den Streamingdienst mit dem großen roten N im Logo entwickelt hat. Ganz verabschieden möchte man sich von der Marke allerdings offenbar doch nicht. Wie nun bekannt wurde, plant Netflix, das „The Lincoln Lawyer“-Universum auch über die Mutterserie hinaus auszubauen.

Das Branchenmagazin Deadline berichtet exklusiv, dass man bei Netflix bereits an einem „The Lincoln Lawyer“-Spin-off arbeitet. Im Mittelpunkt soll „How I Met Your Mother“-Star Cobie Smulders als Artemisia „Emi“ Finch stehen, die Fans seit der vierten Staffel als Halbschwester von Mickey Haller (Manuel Garcia-Rulfo) kennen.

Das ist über das Spin-off bekannt

Für das Drehbuch und die Entwicklung des Ablegers zeichnen mit Ted Humphrey, Dailyn Rodriguez und Matthew J. Lieberman jene ausführenden Produzenten verantwortlich, die bereits maßgeblich an der Mutterserie beteiligt sind. Gerüchte über ein Spin-off rund um die beliebte Nebenfigur Emi kursieren bei Netflix bereits seit einigen Monaten. Demnach soll das Trio schon länger an einem entsprechenden Konzept gefeilt haben – und Netflix soll von der Idee laut Quellen von Deadline ziemlich angetan sein.

Offenbar ist man beim Streamingdienst nun sogar darauf bedacht, die Produktion möglichst schnell auf den Weg zu bringen, damit zwischen dem Finale von „The Lincoln Lawyer“ und dem geplanten Spin-off keine allzu große Lücke entsteht. Wann genau die fünfte Staffel erscheinen wird, ist derzeit noch nicht bekannt, mit einem Start im Jahr 2027 wird allerdings fest gerechnet. Gedreht werden soll zudem erneut in Los Angeles, sofern die Produktion wieder von einer entsprechenden Steuervergünstigung profitieren kann.

Was hat es mit Emi auf sich?

Die Figur Emi wurde erst am Ende der vierten Staffel von „The Lincoln Lawyer“ eingeführt und wird in der finalen Season zu einem festen Bestandteil des Casts. Für Mickey Haller kommt ihre Existenz einigermaßen überraschend: Der Anwalt wusste nichts von seiner Halbschwester, deren Auftauchen sein ohnehin bewegtes Leben noch einmal gehörig durcheinanderbringt. In der fünften Season bittet Emi Mickey schließlich um Hilfe bei der Aufklärung eines Justizirrtums. Eine Frau wurde zu Unrecht verurteilt, und Mickey erklärt sich bereit, ihren Fall erneut aufzurollen und für ihre Freilassung zu kämpfen.

Bemerkenswert ist dabei, dass Emi gar nicht aus der Feder von Michael Connelly stammt. Die Figur wurde eigens für die Netflix-Serie geschaffen und taucht in den Romanvorlagen des Bestsellerautors, auf denen „The Lincoln Lawyer“ basiert, nicht auf. Das geplante Spin-off könnte somit erstmals einen gänzlich neuen Erzählstrang innerhalb des „The Lincoln Lawyer“-Universums etablieren. Zudem umschifft Netflix damit geschickt ein Rechteproblem. In den Buchvorlagen hat Haller einen Halbbruder: Hieronymus „Harry“ Bosch. Da Amazon Prime Video jedoch die Rechte an der „Bosch“-Serie (und damit an der Figur) hält, darf Netflix ihn nicht verwenden. Emi wurde so auch als erzählerischer Ersatz für Bosch geschaffen, um dessen familiäre Lücke im Haller-Universum zu füllen.

Ein weiterer großer Hit auf Netflix ist „Bridgerton“. Auch hier gibt es demnächst Nachschub für alle Fans. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Nachschub für "Bridgerton"-Fans neu bei Netflix: Coming-of Age trifft auf Historien-Drama in der Adaption eines Klassikers

Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.
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