Mit viel Werbung haben RTL+ und Vox „Club der roten Bänder - Die neue Generation“ beworben – eine Neuauflage der emotionalen Krankenhausserie aus den 2010er Jahren. Doch bei den Sendern wird man mit diesen Quoten wohl nicht zufrieden sein.
Reboot vom "Club der roten Bänder" mit schlechtester Reichweite
Am Dienstagabend ging die aktuelle Staffel des Reboots vom „Club der roten Bänder“ auf Vox zu Ende. Dabei stand die gesamte Serie schon seit längerer Zeit auf RTL+ zur Verfügung. Die Quoten für die TV-Ausstrahlung fielen jedoch ziemlich enttäuschend aus, vor allem gegen Ende der Serie.
Laut DWDL haben die letzte Folge nämlich nur 380.000 Personen gesehen, was die schlechteste Reichweite der gesamten Staffel war. Am 8. September haben 565.000 Menschen eingeschaltet, was trotz bester Quote der Neuauflage keinen riesigen Erfolg darstellt. In der Zielgruppe (14- bis 49-Jährige) konnte das Finale zwischen 3,5 und 3,8 Prozent Marktanteil einfahren.
Zukunft der Serie könnte von Streamingzahlen abhängen
Tatsächlich könnte von den schwachen Quoten nun die Zukunft des „Club der roten Bänder“ abhängen. Die Originalserie hatte regelmäßig mehrere Millionen Zuschauer*innen im Schnitt und war seinerzeit so beliebt, dass sie sogar einen Kinofilm hervorbrachte. „Die neue Generation“ wiederum muss damit kämpfen, eine mögliche Fortsetzung zu bekommen, die noch nicht angekündigt wurde.
Doch die Zukunft der Show wird wahrscheinlich auch von den Streamingzahlen auf RTL+ abhängen, die aktuell noch nicht zugänglich sind. Womöglich fallen diese aufgrund der frühen Verfügbarkeit aber höher aus als die lineare Ausstrahlung auf Vox – immerhin hatte „Club der roten Bänder“ oft ein eher junges Publikum.
„TV total“ hatte übrigens einen gegenteiligen Effekt am Dienstagabend, denn die Show lief so gut wie seit Jahren nicht mehr:
Überraschender Erfolg für ProSieben: „TV total“ ist so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr
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