Die Sängerin und Schauspielerin Hilary Duff war in ihrer Karriere an vielen ikonischen Produktionen beteiligt. Ihre erste Filmrolle überhaupt hatte sie 1998 in „Caspar trifft Wendy“, als kleine Hexe an der Seite des berühmten freundlichen Geistes. Elf Jahre später reichte ihr sechs Episoden umfassender Gastauftritt als Olivia Burke in der Kult-Jugendserie „Gossip Girl“ vollkommen aus, um das Liebesleben zahlreicher Charaktere nachhaltig durcheinander zu bringen. (Unvergessen bleibt dabei auch ihre Beteiligung am wunderschön zum Fremdschämen geratenen Lady-Gaga-Schneewittchen-Musical.)
Doch die Rolle, die bis heute unfehlbar mit Hilary Duffs Namen verknüpft ist, ist die der 13-jährigen Lizzie McGuire in der gleichnamigen Teen-Sitcom, die zwischen 2001 und 2004 Gleichaltrige in ihrer Gefühlswelt abholte. Das Gimmick der Serie war eine kleine animierte Comic-Lizzie, die auf die Peinlichkeiten im Alltag der Live-Action Lizzie hinwies und diese ungebremst kommentierte. 2003 folgte dann mit „Popstar auf Umwegen“ ein kinotauglicher Klassenausflug nach Italien, der die Serie beschließen sollte.
Daraus sind Träume gemacht
Bis heute stellen nostalgische Millenials bei Reisen nach Rom Szenen aus dem Film nach - allen voran den Aufritt im Kolosseum, bei dem Hilary Duff in einer Doppelrolle „What Dreams Are Made Of“ als Duett mit sich selbst zum Besten gibt (aus dieser Szene ist auch das Artikelbild). Umso glücklicher waren Fans, als die Sängerin den Song in die Setliste ihrer aktuellen Tour aufnahm, die sie 2027 auch nach Berlin und Köln führt.
Wie sie Paper Magazine unlängst offenbarte, hatte Duff jedoch nicht immer ein so gutes Verhältnis zu ihrem größten Hit: „Wenn ich darauf zurückblicke, denke ich mir nur: Das würde ich gerne nochmal überarbeiten.“ Sie sei 14 oder 15 Jahre alt gewesen, als der Film gedreht wurde und die Hektik am Set, die durch die für sie gebuchten Stunden [vermutlich aufgrund der in Italien strengeren Jugendschutzgesetze entsprechend beschränkt] und dem Einsatz eines Doubles entstand, stresste sie.
Disney+/Eric Liebowitz
„Außerdem hatte ich zu der Zeit genug von Lizzie. Ich hatte in einem Jahr 30 Episoden gedreht und im nächsten noch einmal 35. … Jeder nannte mich nur noch Lizzie“, verrät die heute 39-Jährige. Als sie dann für den Film nach Italien fuhr, dachte sie nur noch: „Ich habe verdammt noch mal die Nase voll von dir! Ich will, dass die Leute mich sehen - so wie ich bin.“
Um Hilary Duff als eigene Person von der Figur der Lizzie abzugrenzen, schwor sie sich, „What Dreams Are Made Of“ nie wieder zu singen. Doch obwohl Duff damals keinen Spaß mehr daran hatte, als Lizzie aufzutreten und den Song auch lange nicht als ihren eigenen empfand, fühlt sie sich heute viel besser damit: „Ich kann mich jetzt an der Begeisterung darüber beteiligen, was das Lied Leuten bedeutet hat - und was es heute für mich bedeutet.“
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